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02.04.2011 kommunalpolitische Themen • Flughafen Tegel

Wahlaussagen der LINKEN Reinickendorf

für die Wahl zur BVV am 18. September 2011 (Auszug)

Für ein soziales Reinickendorf
- für ein solidarisches und friedliches Miteinander -

 

Wenn Sie auch der Meinung sind, Reinickendorf brauche eine nachhaltige, öko­logische Kommunalpolitik, dann finden Sie DIE LINKE an Ihrer Seite.

Die Schließung des Flughafens Tegel (TXL) eröffnet gute Chancen für die Verbes­serung der Lebensqualität und die weitere Ausprägung von Wirtschaft und Wissenschaft in unse­rem Bezirk.

Gemeinsam mit anderen politischen Kräften, an der Spitze die Bürgerinitiative „gegen das Luft­kreuz“, haben wir uns seit langem für die Schließung des innerstädtischen Flughafens eingesetzt - gegen den anachronistischen Widerstand der CDU. Frühzeitig haben wir auch Vorschläge für eine Nachnutzung des Flughafengeländes unterbreitet.

DIE LINKE Reinickendorf unterstützt die vom Senat beschlossenen Entwicklungsziele für ein Indus­trie- und Forschungszentrum für Zukunftstechnologien im Bereich der bereits bebauten und versiegelten Flächen. Eine großflächige industrielle und gewerbliche Nutzung, die nicht diesem Pro­fil entspricht, lehnen wir ab.

Als ein Forschungsziel könnten wir uns die Entwicklung eines zukunftsfähigen, ökologischen, sozia­len Verkehrssystems für Berlin vorstellen. Die Weiterentwicklung von Elektromobilität in Verbin­dung mit dem Ausbau des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs in Berlin und Umland lohnt sich bestimmt.

Wir begrüßen das Interesse der Beuth-Hochschule an der Errichtung eines Campus; die Eignung des Terminals dafür muss sorgfältig geprüft werden.

Nachhaltige Forschung zum Klima- und Naturschutz, aber auch die ökologisch-industrielle Entwick­lung am Standort TXL sollten mit modernen Konzepten der vorschulischen, schulischen, beruflichen Bildung und Ausbildung verknüpft werden.

Besondere Beachtung verlangen die Belange des Trinkwasser- und Grundwasserschutzes im Einzugs­bereich des Wasserwerkes Tegel sowie die Bedeutung des Areals als Kaltluftschneise für Berlin. Die Lage am Landschaftsraum Tegeler Forst ermöglicht außerdem eine umfassende Renaturierung von Randflächen und eine umweltgerechte Verflechtung mit den benachbarten Wohnsiedlungen und Stadtteilen.

Die Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz muss unbedingt verbessert werden. Mit unserer Un­terstützung ist die Cité Pasteur am südöstlichen Rand des Areals durch den veränderten Flächennut­zungsplan als Wohnstandort langfristig gesichert. Die an den Flughafen angrenzenden Kleingarten­anlagen dürfen in ihrem Bestand nicht gefährdet werden.

DIE LINKE setzt sich dafür ein, dass die demokratischen Mitsprache- und Mitwirkungsrechte der Bürgerinnen und Bürger im weiteren Planungs- und Entwicklungsprozess der Nachnutzung von TXL gesichert werden.

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