Die BVV Reinickendorf hat sich in ihrer 5.Tagung am 14. Februar 2007 erneut gegen rechtsextremistische und neonazistische Umtriebe der NPD gewand
Der von allen Fraktionen eingebrachte Dringlichkeitsantrag „fordert alle Reinickendorfer Institutionen, Unternehmen und Personen auf, politisch oder religiös extremistischen und ausländerfeindlichen Organisationen und Parteien keine Möglichkeit zur Entfaltung, z. B. durch die Überlassung von Räumen zur Abhaltung von politischen Veranstaltungen oder als Organisationsstützpunkte, zu geben." Damit reagierte die BVV auf die Ankündigung der NPD, gegebenenfalls in Reinickendorf ihre Landesgeschäftsstelle einzurichten und sich stärker in öffentlichen Räumen zu präsentieren.
„Die Linkspartei.PDS Reinickendorf hält den Beschluss der BVV für zeitgerecht und unterstützt ihn," erklärte Bezirksvorsitzender Yusuf Dogan. Ein Vertreter der Partei hatte in der Einwohnerfragestunde der BVV das Bezirksamt um eine Reaktion auf die Pläne der NPD gebeten.
„Neonazis dürfen in Reinickendorf nicht Fuß fassen!" so Yusuf Dogan. „Da sind wir uns mit Bezirksbürgermeisterin Wanjura, Superintendent Gutjahr, den demokratischen und antifaschistischen Kräften im Bezirk einig. Dazu sind meines Erachtens größere gemeinsame Anstrengungen notwendig."