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14. März 2018 Reinickendorf

Entsetzen über Terror - für eine offene Gesellschaft - auch in Reinickendorf!

Hakan Taş vor der ausgebrannten Moschee

Die Bezirksvorsitzende der LINKEN Reinickendorf Deniz Seyhun und die Mitglieder des Bezirksvorstands Marion Kheir und Robert Irmscher erklären:

"In der Nacht zum 11. März wurde ein Brandanschlag auf die Koca-Sinan-Moschee in Reinickendorf verübt.

DIE LINKE Reinickendorf ist entsetzt über diese Tat, die die Bewohner*innen des Gebäudes in Lebensgefahr gebracht und die Räumlichkeiten zerstört hat.

Die Polizei geht von einer politisch motivierten Tat aus und wir hoffen, dass die Täter schnell ausfindig gemacht und bestraft werden können. Wer religiöse Einrichtungen anzündet, dem geht es darum, eine Bevölkerungsgruppe zu terrorisieren. Wir stellen uns entschieden gegen jegliche Terrorakte und stehen weiterhin für eine offene Gesellschaft und ein friedliches Zusammenleben ein."

 

 


Anschlag auf die Koca Sinan Moschee - Solidaritätserklärung

Nach dem Brandanschlag auf eine Reinickendorfer Moschee am vergangenen Sonntag, bekundeten zahlreiche Politiker ihre Solidarität mit der Gemeinde. Darunter natürlich auch DIE LINKE.

»Sehr geehrter Imam Bayram Türk, sehr geehrter Herr Mustafa Karabulut, sehr geehrter Herr Ahmet Güldag, sehr geehrte Gemeinde,

Für DIE LINKE im Bundestag möchten wir unsere Trauer und unser Entsetzen über den Anschlag auf ihre Moschee und ihre Gemeinde ausdrücken. Die aktuelle Anschlagsserie gehört leider zu einer langen Reihe von Übergriffen auf Muslime und islamische Gemeinden. Ein Anschlag auf ein religiöses Gebäude – ob Moschee, Synagoge oder Kirche – ist ein Anschlag auf die Religionsfreiheit und damit auf Freiheit und Demokratie. Auch wenn die Motive nicht bekannt sind, die antitürkische und antimuslimische Hetze der letzten Zeit von AfD und anderen, haben die Hemmschwelle für Gewalt gesenkt. Dass alltäglicher Rassismus, der Aufstieg einer Partei, die den Hass auf Muslime zu ihrem Kernthema gemacht hat und physische Angriffe auf Muslime und Moscheen Hand in Hand gehen beunruhigt uns sehr. Wir können die Angst und das Entsetzen der Mitglieder Ihrer Gemeinde gut nachvollziehen und teilen die Furcht vor Rassismus und Terror. Wir stehen solidarisch an Ihrer Seite, gegen Diskriminierung, für Religionsfreiheit und für gleiche Rechte für alle. Als LINKE streiten wir für eine solidarische Gesellschaft, in der Menschen gleichberechtigt zusammenleben ohne aufgrund von Herkunft, Kultur oder Religion diskriminiert zu werden.

Christine Buchholz, MdB, Religionspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag

Felix Lederle, Vorsitzender der Linksfraktion in der BVV Reinickendorf

Stefan Liebich, MdB, Bundestagsabgeordneter aus Berlin-Pankow, "Pate" für Reinickendorf

Deniz Seyhun, Vorsitzende DIE LINKE Reinickendorf

Katina Schubert, MdA, Landesvorsitzende DIE LINKE Berlin

Hakan Taş, MdA (DIE LINKE), Abgeordneter des Wahlkreises Berlin-Reinickendorf«

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