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24. Oktober 2016 Reinickendorf

Erstmals

"Rund ums Rathaus" - Von Reineke Fuchs beobachtet und festgehalten

Das gibt es ein einziges Mal. Erstmals in der Geschichte Reinickendorfs lud eine Fraktion der LINKEN zu einer Fraktionssitzung ins Rathaus ein. Noch dazu zu einer öffentlichen. 33 Gäste – unsere Freunde von Reinickendorfer Mieterinitiativen, unsere eigenen Aktivisten, kommunalpolitisch Interessierte -  kamen. Von Felix herzlich begrüßt und aufgefordert, redeten sie mit. Ganz selbstverständlich. „Wem gehört die Stadt? Wem gehört Reinickendorf?“ hatten wir im Wahlkampf gefragt und Transparenz versprochen. Und nun tun wir es auch.

Die Sitzung war in gewissem Sinne auch spannend. Erstmals kamen Politiker der CDU zur LINKEN, um sich vorzustellen: die Bezirksamtskandidaten Frank Balzer, Katrin Schultze-Berndt und ein Neuer – Tobias Dollase (parteilos, gewiss von Frank Steffel aus dem Hut gezaubert). Vor kurzem noch hatten sie von ihrem hohen Ross herunter getönt, ob´s denn die LINKE in Reinickendorf überhaupt gebe (Zeelen, MdA). Noch im Wahlkampf meinten Frank Balzer und Frank Marten, vor einer Stimmenabgabe für Rot-Rot-Grün in Reinickendorf warnen zu müssen, für „die Reinickendorf-Partei“ gleichbedeutend mit einem Einbruch in ihren blühenden CDU-Erbhof. Nun nach der Wahl, ja nun hätten sie gern unsere drei  Stimmen für die Zählgemeinschaft zur Wiederwahl des Bürgermeisters gehabt. (Sie haben sie nicht erhalten und letzten Endes auch nicht gebraucht.)

Bei allen, die dabei waren, bleibt indes ein Eindruck unvergessen: Die großen Augen von Balzer &Co, als sie sich nicht in einer kurzweiligen Plauderstunde in kleiner Runde wiederfanden, sondern mit vielen sehr konkreten, sachlichen Fragen von Bürger*innen konfrontiert sahen, wie sie denn künftig bessere Politik in unserem Bezirk zu machen gedächten. Ihre Antworten werden den Kreis ihrer Fans nicht gerade erweitert haben. „Unser Frank“? Nee, ganz sicher auch weiterhin nicht.

Im Gegensatz dazu überzeugte Uwe Brockhausen mit seinen klaren Vorstellungen für mehr soziale Gerechtigkeit und Mitwirkung der Bürger in unserem Bezirk. Viel Erfolg weiter als Stellvertretender Bezirksbürgermeister, nun auch mit unserer Unterstützung.

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