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Wir in Reinickendorf • 6/2010

„Sozial geht nur mit uns“

Die Vorsitzenden der Partei DIE LINKE stellen sich vor

Gesine Lötzsch

Jg. 1961 in Berlin;

verheiratet, zwei Kinder,

Diplom-Lehrerin für Deutsch und Englisch,

Dr. phil.,

Vorsitzende des Bezirksverban­des der LINKEN Lichtenberg,

1991 bis 2002 Mitglied des Abgeordnetenhauses Berlin,

seit 2002 Mitglied des Bundestages

 

 

Gesine Lötzsch:

Wer bezahlt die Zeche? Von unserer Partei wird in den nächsten Wochen und Monaten viel erwartet. Die Menschen erwarten zu Recht von uns, dass wir ihre Interessen gegen die Bundesregierung und gegen die Banken durchsetzen.

Wir dürfen es nicht zulassen, dass wieder die Spekulanten ungeschoren aus der Finanzkrise entlassen werden, wie wir es schon 2008 erlebt haben. Wir werden immer wie­der die Frage stellen: Wer bezahlt die Zeche? Und wir müssen verhindern, dass die Arbeitnehmer, die Rentner, die Arbeitslosen, die Studenten - also das Volk - die Zeche bezahlen. Das ist unsere Aufgabe in dieser Gesellschaft.“


Klaus Ernst

Jg. 1954,

Elektromechaniker,

Diplom-Volkswirt und Diplom-Sozi­al­ökonom,

seit 1995 1. Bevollmächtigter der IG Metall in Schwein­furt,

Gründungsmitglied und Mitglied des geschäftsführenden Vorstands des Vereins und der Partei Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit WASG

 

 

Klaus Ernst:

Unsere Partei ist kein Selbstzweck – eine Partei ist nie Selbstzweck. Und unser Zweck ist es, die Interessen der Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, vor die Profite derer, die bei uns die Hand in unseren Geldbörsen haben.

Weil sich der Kapitalismus nicht mit erkämpftem sozialen Fortschritt abfinden kann, gibt es für uns auch keinen Grund, uns je mit diesem Kapitalismus abzufinden.

Und weil der Kapitalismus nie seinen Frieden mit den Menschen machen wird, dürfen auch wir nie unseren Frieden mit diesem Kapitalismus machen. Das ist die Lehre, die ich für mich daraus gezogen habe.“

 

Für einen Politikwechsel – DIE LINKE stärken

Für eine solidarische Krankenversicherung

Wir brauchen einen grundsätzlichen Politikwechsel in der Gesundheitspolitik: Schon unter Rot-Grün begann der Ausstieg aus der paritätischen Finanzierung der Krankenversicherung. Die Praxisgebühr ist die erste Kopfpauschale. Gesundheit wurde zur Ware. Dagegen kämpfen wir – als Partei, in den Gewerkschaften, in allen sozialen Zusammenhängen. DIE LINKE sagt: Gesund­heitsversorgung muss Grundrecht für alle sein, nicht nur für Reiche. Alle Bürgerinnen und Bürger wollen eine gute Gesundheitsversorgung. Wir wollen eine solidarische Bürgerinnen- und Bürgerversicherung mehr­heitsfähig machen.

Beschluss der 1. Tagung des 2. Parteitages der Partei DIE LINKE in Rostock am 15. und 16. Mai 2010

Für Frieden und Wiederaufbau in Afghanistan

DIE LINKE hat Vorschläge für Frieden und Gerechtigkeit in Afghanistan. Wir haben gute Argumente gegen den Krieg und gegen die deutsche Beteiligung an diesem Krieg.

DIE LINKE hat den Opfern des Krieges ein Gesicht und Namen gegeben. Jeder Tag, den dieser Krieg dauert, kostet Menschen Leben und Gesundheit.

Deutschland wird nicht am Hindu­kusch verteidigt - die Bundeswehr muss aus Afghanistan abgezogen wer­den, damit der Frieden eine Chance hat.

Beschluss der 1. Tagung des 2. Parteitages der Partei DIE LINKE in Rostock am 15. und 16. Mai 2010