Zurück zur Startseite

24.08.2006

Nicht für dumm verkaufen!

“Der NordBerliner” veröffentlichte in seiner Ausgabe vom 10.8.2006 ein Wahlplakat der CDU. 

In der Bildunterschrift heißt es u. a.:

”Beim näheren Hinschauen erkennt man als Dritten in der Schlange den Reinickendorfer CDU-Verordneten Frank Marten, der jedoch nicht ohne Job, sondern selbstständig ist. Ein wenig fragwürdig also für jemanden, der Arbeit hat, auf einem Plakat zu sein, das die Aufschrift 'Rot-Rot macht arm' trägt.”

Herr Marten antwortete darauf im NB 33/2006 mit einem Leserbrief : “Rot-Rot macht arm” trifft zu.

Klaus Rathmann nahm mit folgenden Beitrag, veröffentlicht im NB 34/2006 vom 24.8.2006 dazu Stellung:

Leidet Herr Marten unter Realitätsverlust? Er sollte die von Hartz IV Betroffenen nicht für dumm verkaufen. Nicht Rot-Rot in Berlin hat die Hartz-Gesetze beschlossen, die für Millionen Menschen Armut und Perspektivlosigkeit bedeuten. Nicht Rot-Rot in Berlin greift den Menschen mit der Erhöhung der Mehrwertsteuer noch tiefer in die Tasche. Ich habe Herrn Marten oder auch andere Politiker der selbsternannten “Reinickendorf-Partei” noch nie vor dem oder im Jobcenter gesehen. Wenn die unsoziale Politik seiner Partei Herrn Marten selbst trifft, ist das bedauerlich. Sich aber für ein Wahlplakat seiner Partei mit einem solchen Text herzugeben, ist aus meiner Sicht unredlich. Der Zweck heiligt nicht alle Mittel.

Klaus Rathmann
Bezirksvorsitzender Linkspartei.PDS Reinickendorf