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14.08.2006

Wie einer in das Schattenkabinett des CDU-Spitzenkandidaten gerät

Erklärung von Klaus Rathmann, Bezirksvorsitzender der Linkspartei.PDS Reinickendorf, und Siglinde Schaub, MdA und Direktkandidatin der Linkspartei.PDS im Reinickendorfer Wahlkreis 1, anläßlich der Aufnahme von Dr. Michael Wegner in das Kompetenzteam von Friedbert Pflüger:

Fröhlich und mit gutem Gewissen scheide er aus dem Reinickendorfer Rathaus aus, ließ er dieser Tage die staunenden Untertanen wissen. Seine Bilanz: Er glaube, als Baustadtrat eine Menge bewegt zu haben.

Die Anwohner der Schulzendorfer Straße in Heiligensee, die Frohnauer rund um den Poloplatz, die Kleingärtner der KGA „Einigkeit“ an der Oranienburger Straße in Wittenau, die Gartenfreunde auf der NEB-Insel im Tegeler Hafen, jüngst die Geschäftsleute in der Grußdorf- und Bernstorffstraße in Tegel und viele, viele andere haben in den vergangenen Monaten wiederholt deutlich kundgetan, was sie von den Wohl-Taten ihres bisherigen Baustadtrates halten.

Was qualifiziert den Hotelbesitzer und Vorsitzenden der Berliner Mittelstandsvereinigung, als Senator für Stadtentwicklung in ein Schattenkabinett von Herrn Pflüger aufgenommen zu werden?

Wenn jemand gebraucht wird,

  • der die Fähigkeit besitzt, bei der Durchsetzung seiner Ziele nicht selten das politische Maß zu verlieren;
  • den erklärtermaßen nicht interessiert, ob etwas geltendes Recht ist oder nicht;
  • der sich über den Willen der Bürger hinwegsetzt, wenn sie seinen Interessen im Weg stehen;
  • den sein Geschwätz von gestern nicht kümmert, geschweige denn die Zusagen gegenüber den Bürgern;
  • der sich mit seiner Null-Toleranz-Politik gegenüber menschlichen Schwächen und Schwachen brüstet;
  • der schnoddrig-frech das Parlament verunglimpft, andere Meinungen als Plumperquatsch abtut und die Anträge anderer Parteien als fleißige Tapetenmakulatur ignoriert;

wenn also ein Vollblutpolitiker mit der besonderen Arroganz der Reinickendorfer CDU gebraucht wird, dann ist Herr W. gerade richtig.

Herzlichen Glückwunsch zu solch einem Kandidaten!
Berlin braucht ihn sicher nicht.