Newsletter
Wir in Reinickendorf  Ausgabe 10/21

 

Inhaltsverzeichnis

 
  1. Editorial
  2. Was läuft im Bezirksvorstand
  3. Was läuft im Bezirksverband
  4. Was läuft im Ortsverband Nord
  5. Was läuft in der AG Verkehr
  6. Was läuft in der Bezirksverordnetenversammlung
  7. Was läuft im Wahlkreisbüro von Katina Schubert (MdA)
  8. Aus der Partei
  9. Was läuft in der Seniorenarbeit im Bezirk
  10. Was läuft in der Jugend
  11. Aus der Nachbarschaft
  12. Empfehlenswert
  13. Vorgestellt
  14. Direkte Demokratie
  15. Kleine Presseschau
  16. Leserbriefe
  17. Termine
 

Editorial

 

Liebe Leser:innen,

 

der Schock über den Ausgang der Bundestagswahl ging tief, ist aber inzwischen dem Bedürfnis gewichen, sich (selbst)kritisch mit den Ursachen zu beschäftigen. Das taten wir in unserer Mitgliederversammlung am 4. Oktober - nachzulesen hier.

Einiges hat sich nach der Wahl verändert - vor allem personell. Im Abgeordnetenhaus werden wir LINKEN aus Reinickendorf zukünftig nur durch Katina Schubert vertreten. Auf Bezirksebene sitzen neben Felix Lederle nun Kai Bartosch und Dana Saky in der Bezirksverordnetenversammlung. Christina Saky, die eigentlich auf dem zweiten Frauenplatz kandidiert hatte, nahm ihr Mandat nicht an. Mehr zur neuen BVV-Fraktion hier.

Zur Geschäftsstelle wurde das Damokles-Schwert “Umzugstermin Ende Oktober” von unseren Köpfen genommen und wir haben etwas mehr Zeit für die Suche gewonnen - allerdings müssen wir die auch dringend nutzen! - Bitte weitersagen, Augen offenhalten, teilen! (siehe auch facebook)

Neues gibt es auf der Homepage: Ingo Müller und Klaus Gloede haben sich die Mühe gemacht, die Reinickendorfer LINKE-Chronik von 2009 bis 2012 zu aktualisieren. (2013 ist noch in Arbeit). Man kann schon ein bisschen wehmütig werden, wenn man auf diese Zeit blickt - hinsichtlich des Engagements soll sie uns aber auch ein Vorbild sein!

In eigener Sache: Wir müssen uns von unserem Redaktionsmitglied Irina verabschieden. Verantwortlich war sie für die Rubrik “Nachgeblättert” und so manch anderen kleinen Artikel. In unserem Team haben wir ihre ruhige und ausgleichende Art geschätzt, die zur Versachlichung manch aufgeheizter Diskussion beitragen konnte. Irina ist nach Brandenburg verzogen und hat damit konsequenterweise auch ihren Landesverband gewechselt. Wir sagen vielen Dank, liebe Irina, dass du dabei warst und wir wünschen dir einen guten Start im neuen Zuhause!

Wir begrüßen Sabina, unser neues Redaktionsmitglied auf Probe - hoffentlich entscheidest du dich, dabei zu bleiben! :-)

Viel Spaß beim Lesen!

Ihre/Eure Newsletterredaktion (Caro, Kai, Lutz, Robert und Sabina)

 
 

Was läuft im Bezirksvorstand

 

Bericht von der Oktober-Sitzung

 

Die Sitzung des Bezirksvorstands am 25. Oktober war deshalb ungewöhnlich, weil sich gleich drei neue Mitglieder zugeschaltet hatten, um mal zu hören, was bei uns so abgeht. Ansonsten wurde die Sitzung vor allem von der Frage dominiert, ob und wenn ja, in welcher Form ein Teil der Wahlkampfkosten von den Direkt-Kandidierenden fürs Abgeordnetenhaus selbst getragen wird. Hintergrund war eine vor der Wahl getroffene Absprache im Bezirksvorstand, die vorsah, dass alle Kandidierenden die Hälfte der Kosten der Personenplakate selbst tragen. Zur Erinnerung: In der vom Bezirksvorstand beschlossenen Wahlkampfstrategie wurde davon Abstand genommen, Personenwahlkampf zu betreiben und lieber auf Inhalte zu setzen (was übrigens der dringende Rat des Landesvorstands war). Demzufolge entschieden unsere Kandidierenden selbst, ob und wie viele Personenplakate sie bestellen wollten. Das Ergebnis war eine recht unterschiedliche Anzahl von Plakaten, da die Wahlstrategie durch die Kandidierenden uneinheitlich ausgelegt wurde.

Damit der Bezirksverband diese zusätzlichen Kosten für mehrere hundert Personenplakate nicht allein tragen muss, wurde nun von Micha der oben genannte Antrag für einen förmlichen Beschluss im Bezirksvorstand eingebracht. Dieser kann selbstverständlich nur eine Empfehlung sein - niemand wird zu einer Spende gezwungen. Außerdem richtet er sich an diejenigen, die bereits ein Mandat innehatten bzw. eines gewinnen konnten. Katina Schubert hat ihre Spende schon überwiesen. Der Antrag fand eine knappe Mehrheit.

Weitere Themen, die auf der Tagesordnung standen, waren wie üblich die Berichte aus den Arbeitsgremien, zur Suche nach der neuen Geschäftsstelle (läuft schleppend) und schließlich die Frage nach dem Thema der nächsten Mitgliederversammlung. Diese soll voraussichtlich am 29. November stattfinden.

Das Protokoll dieser Sitzung ist demnächst hier nachzulesen.

 
 

Was läuft im Bezirksverband

 

Danke!

 

an unsere Wähler:innen, Wahlkämpfer:innen und ausgeschiedene Mandatsträger:innen

Liebe Reinickendorfer:innen,

für uns LINKE waren die Wahlergebnisse leider niederschmetternd.
Auf Bundesebene haben wir herbe Verluste hinnehmen müssen. Auch bei den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus und zur Reinickendorfer BVV wurden unsere Stimmenanteile reduziert. In absoluten Stimmen haben wir bei der BVV-Wahl aber sogar leicht zugelegt.

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Bericht von der Mitgliederversammlung

 

Thema der Mitgliederversammlung am 4. Oktober war die Auswertung der Wahlen auf allen drei Ebenen, im Bund, im Land und im Bezirk. (Hier ist die Übersicht der Wahlergebnisse) Unsere Co-Bezirksvorsitzende Kai leitete die Sitzung und lieferte gemeinsam mit unserem Vorstandsmitglied und Bildungsbeauftragten Micha den Input für die anschließenden guten Diskussionen. (s. a. Wahlauswertung)

Das Interesse an einer Wahlauswertung war überraschend groß. Da sich viele Gäste leider nicht vorher bei Lutz angemeldet hatten, war der reservierte Raum im Schupke deutlich zu klein. Darum bitte hier noch mal der Hinweis, dass eine Anmeldung zu Präsenz-Veranstaltungen durchaus sinnvoll ist, wenn dies in der Einladung gewünscht wird. :-)

Unsere nächste Mitgliederversammlung wird übrigens voraussichtlich am 29. November stattfinden.

 
 

Was läuft im Ortsverband Nord

 

Abplakatierung

 

Das war schon ein hartes Stück Arbeit. Die Wahlplakate der Parteien dürfen in Berlin sieben Wochen vor der Wahl aufgehängt werden, müssen aber sieben Tage nach dem Wahltag aus dem Straßenbild verschwunden sein. War schon das Aufhängen schwierig umzusetzen, wobei hier das Suchen freier erlaubter Lichtmasten das größte Problem war, schien das Abhängen in der kurzen Zeit fast unmöglich. Trotzdem schafften wir es. Das Abhängen geht auch schneller als das Aufhängen, schließlich sind die Standorte (im Idealfall) bekannt und der Vorgang an sich geht auch schneller. Viele Plakate mussten auch gar nicht mehr durch uns eingesammelt werden, da waren Vandalen schneller… Über den Sinn oder Unsinn dieser überaus teuren Art von Stadtverschandelung werden wir wohl noch ewig diskutieren.

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Unterstützung der Berliner Krankenhausbewegung

 

Am  13. Oktober haben wir erneut die Streikenden vor dem Vivantes Humboldt Klinikum besucht. Um die Laune der Streikenden hoch zu halten, haben wir sie mit warmen Brötchen überrascht und einen Nachschub an Keksen im Gepäck gehabt.

Wir freuen uns sehr darüber, dass es inzwischen zu einer Einigung der beiden Parteien gekommen ist. Beide Parteien haben sich auf ein umfassendes Eckpunktepapier geeinigt, aus dem bis zum 30. November 2021 ein Tarifvertrag ausgearbeitet werden soll, der dann am 1. Januar 2022 in Kraft tritt. Mehr dazu gibt es in diesem taz-Artikel.

Seit dem 26. Oktober gibt es nun endlich auch eine Einigung mit den Töchtern von Vivantes. Mehr dazu in diesem taz-Artikel. Wir freuen uns, dass damit die Versorgung nun wieder uneingeschränkt gewährleistet werden kann und wünschen uns für die Zukunft, dass in der neuen Legislaturperiode immer ein Auge mehr auf das Thema Gesundheit und Pflege geworfen wird. Wir müssen das ganze Gesundheitssystem neu denken und damit eine qualitativ hochwertige und personalfreundliche Versorgung schaffen.

 

Offenes Forum

 

Müller, Albrecht: "Willy wählen ’72. Siege kann man machen.", Plöger Verlag, 1997

Aus Anlass des Wahlergebnisses vom 26. September 2021 thematisierten Genoss:innen und Interessierte in kleiner Runde am 14. Oktober ein historisches und ein aktuelles Wahlergebnis linksorientierter Parteien.

Gründlichst recherchiert und vorgestellt von Michael Rohr

„(K)eine weitere Wahlanalyse“
oder:
„Wie können linke und sozialdemokratische Parteien unter ungünstigen Bedingungen Wahlen gewinnen?“

waren die Ausgangspunkte für die lebhafte Debatte:

  • Die Bundestagswahl von 1972
  • Die Gemeinde- und Bürgermeisterwahlen 2021 in Graz, Österreich

Beiden Wahlen war gemeinsam, dass sie in schwierigen Situationen stattfanden und dass die beiden linksorientierten Parteien – die SPD in der alten Bundesrepublik Deutschland und die KPÖ in Graz – siegreich hervorgingen und ihr historisch bestes Ergebnis erzielten.

Was waren die Gründe für dieses gute Abschneiden in ungünstigen Ausgangssituationen?

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Save the Date - Weihnachtsfeier am 12. Dezember!

 

Wenn es in den Läden mit Spekulatius und Lebkuchen losgeht, ist das ein Startzeichen für den frühen Vogel aus dem OV Nord, sich mit der Planung der diesjährigen Weihnachtsfeier zu beschäftigen. Diese soll am Sonntag, 12. Dezember, ab 15 Uhr stattfinden - bitte unbedingt schon mal notieren. Eingeladen sind ausdrücklich alle Genoss:innen aus Reinickendorf, nicht nur die aus dem OV Nord!

Die Einladung zu einem ersten Planungstreffen folgt per E-Mail!

 
 

Was läuft in der AG Verkehr

 

Bericht aus der IG Nahverkehr

Tramverlängerung U-Bhf. Turmstraße bis Bhf. Jungfernheide

 

Anfang August leitete Lutz eine Info der IG Nahverkehr zur Tramverlängerung U-Bhf. Turmstraße bis Bhf. Jungfernheide (Arbeitstitel "M10 West") weiter. Anhand dieser entwickelte ich ein Konzept mit stärkerer Gewichtung auf die Belange anderer Verkehrs- und Einsatzmittel.

Trotz Wahlkampf wurde mein Konzept von der IG-Leitung (Andreas Schaack und Denis Petri) gelesen und für so gut befunden, dass mein Konzept IG-intern als "Vorzugsvariante 2" 1:1 übernommen wurde. Außerdem wurde ich zur IG-Sitzung am 22. September eingeladen. Dort haben wir beschlossen, diese "Vorzugsvariante 2" am 7. Oktober beim "Bündnis Pro Straßenbahn" vorzustellen und einzubringen.

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Bericht von der Oktober-Sitzung

 

Wir hatten uns alle sehr auf die erste Sitzung in Präsenz nach so langer Zeit gefreut. Nur sollte es wohl diesmal noch nicht sein – wegen Krankheit und der aktuellen Covid-19-Infektionslage beschlossen wir kurzfristig, per Videokonferenz (VK) zu tagen. Damit waren wir dann dem stockenden Internet ausgeliefert, wodurch Redebeiträge – egal von wem – immer wieder verschluckt wurden.

Einstimmig bestätigten wir die Entsendung von Andi in die IG Nahverkehr als unseren ständigen Vertreter dort. Hier zu finden ist Andis Bericht aus der Sitzung der IG Nahverkehr (einer Landesarbeitsgemeinschaft).

Unsere Prioritäten für die nächsten 5 Jahre BVV verschoben wir auf die nächste AG-Sitzung. Kai stellte kurz die Idee von einem Antrag zum Thema Radverkehr auf der Schulzendorfer Straße in Hermsdorf vor und warb für den Kiezblock-Anwohnerantrag der Bürgerinitiative im Waldseeviertel. Da Kai für uns im Verkehrsausschuss der Bezirksverordnetenversammlung sitzen wird, ist eine enge Zusammenarbeit mit der AG Verkehr geplant.

Auch unsere Einschätzung des Sondierungspapiers von RGR auf Berliner Ebene fiel kurz aus – wir werden in unserer nächsten Sitzung darauf zurückkommen – einen Koalitionsvertrag, über den man sprechen kann, wird es dann wahrscheinlich noch nicht geben.

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Mehr Infos zur Arbeit der AG Verkehr

 

zurückliegende Aktionen

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Was läuft in der Bezirksverordnetenversammlung

 

Linksfraktion Reinickendorf geht in ihre zweite Wahlperiode

 

Juhuuh, wir ziehen wieder in die BVV Reinickendorf ein! Mit einem Wahlergebnis von 5,2 Prozent haben wir es auch diesmal wieder in Fraktionsstärke geschafft.

Felix, Dana und Kai danken den rund 6.700 Wählerinnen und Wählern sehr herzlich, die der LINKEN Reinickendorf trotz des gewaltigen Gegenwinds das Vertrauen geschenkt haben. Wir werden alles dafür tun, diesem Vertrauen gerecht zu werden und die gesellschaftliche Akzeptanz für LINKE Politik u.a. für soziale Gerechtigkeit, bezahlbare Mieten, Bürgerbeteiligung und Klimaschutz weiter zu steigern!

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Bald geht’s los!

 

Der November wird spannend - zumindest für Kai und Dana, unsere “Neuen” in der BVV. Felix kennt das alles ja schon: Am 4. November findet die Konstituierung der BVV statt. Dann werden die Wahlen für Vorsteher:in, Stellvertreter:in, Schriftführer:innen und den Vorstand durchgeführt und die vorläufige Geschäftsordnung bestätigt. Anträge jenseits der Geschäftsordnung werden zu dem Zeitpunkt noch nicht behandelt. Allerdings gibt es einige, die noch aus der letzten Legislatur übernommen werden, sofern die einbringende Fraktion dies wünscht. Anders als im Bundestag wird das Diskontinuitätsprinzip in der BVV weniger strikt umgesetzt. Die Linksfraktion prüft dies bei neun Anträgen aus der letzten Legislatur.

Die Wahl der Stadträt:innen wird erst am 24. November stattfinden. In der Fraktionssitzung am Montag, 22. November, ab 17 Uhr werden die Kandidat:innen von CDU, SPD und Grünen zu Gast sein und sich vorstellen.

Aktuell führen SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP Koalitionsgespräche zur Bildung einer Zählgemeinschaft. DIE LINKE hätte da gern mitgemischt; dafür hätten wir aber 4 statt 3 Sitze in der BVV gewinnen müssen. Also werden die Verhandlungen beobachtet und Personalvorschläge kritisch aber wohlwollend geprüft. Ob die drei Fraktionen ihr Versprechen für einen “Neustart” in Reinickendorf umsetzen werden, ist offen aber wünschenswert. Schließlich geht es darum, jahrzehntealte CDU-Blockaden in allen wichtigen Politikfeldern aufzubrechen und endlich mal mit und nicht gegen den Berliner Senat zu arbeiten (sofern es zu einer RGR-Koalitionsregierung kommt).

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Gewässer-Exkursion am Schäfersee mit BUND und NABU

 

Der Schäfersee in Reinickendorf. Von grünen Wiesen und Bäumen umgeben. Bänke stehen am Rand. Die grüne Lunge. Idyllisch, ruhig, ein Paradies. Ein Wunschtraum – der Eindruck täuscht.

Der See hat eine mittlere Tiefe von 4,5 Metern (tiefste Stelle 7,50 Meter). Ab einer Tiefe von 2,5 Metern ist der See tot. Hier lagern rund 70.000 Kubikmeter teilweise hochgiftiger Dreck – um sich das vorzustellen: Wollte man diesen Dreck in 40-Tonnen-LKW laden, bräuchte man 3.700 Fuhren. Auslöser dieser hochgradigen Verseuchung sind der Reifenabrieb der Autos auf den umliegenden Hauptverkehrsstraßen, Hundekot und Zigarettenkippen. All diese Stoffe werden bei jedem Regenguss ungefiltert in den See gespült.

Es gibt Möglichkeiten, die untragbare Situation am Schäfersee zu verbessern...

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Was läuft im Wahlkreisbüro von Katina Schubert (MdA)

 

Für DIE LINKE war der 26. September ein Tag mit Licht und Schatten. Schatten, weil der Einzug in den Bundestag knapp war und nur durch drei Direktmandate gelang. Licht, weil wir in Reinickendorf trotz des negativen Bundestrends unser Ergebnis halten und punktuell sogar verbessern konnten. Licht, weil wir weiterhin mit einer Fraktion in der BVV Reinickendorf und einer Abgeordneten im Abgeordnetenhaus vertreten sein werden. Wir freuen uns, dass wir unsere Arbeit im FUXXBAU für weitere fünf Jahre fortsetzen dürfen und bedanken uns bei den Wähler:innen für ihr Vertrauen!

Die neue Legislatur bringt im FUXXBAU aber auch Veränderungen mit sich: Künftig haben wir nicht nur drei, sondern vier Tage in der Woche geöffnet:

Montag 10-15 Uhr
Dienstag 14-18 Uhr
Donnerstag 10-15 Uhr
Freitag 09-14 Uhr
 

Wegen der weiterhin bestehenden Pandemielage bitten wir auch künftig um Terminvereinbarung: fuxxbau@wk.linksfraktion.berlin oder 030 55 63 23 62. Diese Kontaktdaten gelten natürlich auch für Anliegen aller Art!

 

Was ist neu im Abgeordnetenhaus?

 

Alles neu macht der September? Oder November? Die im September neu gewählten Abgeordneten – davon 24 der LINKEN - kommen am 4. November erstmals zusammen – das Abgeordnetenhaus konstituiert sich. Gewählt wird erstmal nur ein Präsident und die Vizepräsidenten, aber Moment: Nachdem Michael Müller nun im Bundestag und dann bald nur noch geschäftsführend im Amt ist, brauchen wir doch eine neue Regierende? An dieser Stelle kein generisches Femininum, sondern ganz bewusst: Franziska Giffey von der SPD ist federführend und wird – so das mit den Koalitionsverhandlungen für rotgrünrot (rgr) klappt - die erste Frau als Regierende. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg. In 17 Fachgruppen verhandeln Vertreter:innen der drei Parteien über Wege und Kompromisse für die Zukunft Berlins. Am Ende wird eine Koalitionsvereinbarung stehen, über die die Mitglieder der LINKEN in einem Mitgliederentscheid befinden. Neuer Regierungseintritt oder reicht das Ausverhandelte nicht? Wie gehen wir mit dem Volksentscheid um? Viele spannende Fragen und bis dahin viele spannende Diskussionen.

Am 21. Dezember soll nach aktueller Planung die Wahl einer neuen Regierenden erfolgen.

 
 

Aus der Partei

 

Außerordentliche Tagung des Landesparteitags

zur Aufnahme von Koalitionsverhandlungen

 

Im Rahmen einer vierstündigen Sitzung votierten die Delegierten auf dem kurzfristig einberufenen außerordentlichen Parteitag für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit SPD und Bündnis 90/Die Grünen.

Für Reinickendorf als Delegierte dabei waren Katina Schubert, Kai Bartosch, Robert Irmscher und Hakan Taş.

Das Ergebnis der Koalitionsverhandlungen wird hoffentlich Ende November/Anfang Dezember vorliegen. Dieses wird dann einem Mitgliederentscheid zur Abstimmung gestellt.

Weiterführende Links:

Rotgrünrot: Landesverband Berlin (dielinke.berlin)

211015_Sondierungspapier-Berlin.pdf (dielinke.berlin)

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Wahlauswertung

 

Die Wahlauswertung hat auf allen Ebenen begonnen. Wir werden hier gelegentlich auf interessante Beiträge hinweisen. Hier sind die ersten Papiere:

 

Neumitgliedertreffen der LINKEN

 

Am Online-Treffen am 28. Oktober nahmen etwa 50 neue Mitglieder der LINKEN teil. Stefan Böhme moderierte das Treffen.

Der Ablauf:

Begrüßung durch die Landesvorsitzende der LINKEN Katina Schubert

Katina begrüßte alle Neumitglieder herzlich und nahm kurz Stellung zum Wahlergebnis. Im Gegensatz zum schlechten bundesweiten Abschneiden erhielt DIE LINKE auf Berliner Landesebene etwa so viele Stimmen wie bei den vorigen Wahlen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass DIE LINKE in der rot-rot-grünen Landesregierung gezeigt hat, dass sie sich für die Interessen der Bevölkerung einsetzt und dass Politik verändern kann. Die Unterstützung der Initiative „Deutsche Wohnen und Co. enteignen“, gute Mietenpolitik, Stadtentwicklung, gute Arbeit und Klimaschutz bleiben weiterhin Schwerpunkte für die kommende Legislaturperiode und werden zurzeit in den Basisarbeitsgruppen in den Koalitionsverhandlungen vorbereitet. Zu den Ergebnissen der Koalitionsverhandlungen wird es eine Urabstimmung geben.

Eine Kennenlernrunde

Es gibt viele gute Gründe dafür, bei der LINKEN einzutreten, aber bei den meisten Neumitgliedern spielte diesmal eine Rolle, dass sie durch die Umfragen vor den Wahlen oder durch das Wahlergebnis alarmiert und schockiert waren und entschieden, dass es an der Zeit sei, sich politisch zu engagieren. Besonders schön wurde von allen die Diversität der Neumitglieder empfunden, dass eine große Anzahl junger Wähler:innen darunter war, und dass die Neumitglieder aus allen Bezirken Berlins stammten.

„Wie funktioniert DIE LINKE und wo kann ich mitmachen?“ mit dem Landesgeschäftsführer Sebastian Koch

Sebastian informierte uns über die Parteistruktur, z.B. dass DIE LINKE in Berlin ca. 8000 Mitglieder hat, die in 12 Bezirksverbänden organisiert sind, und dass die überwiegende Zahl der Mitglieder sich ehrenamtlich einsetzt. Weiter gibt es ca. 40 Landesarbeitsgemeinschaften (LAG), die wichtig für die inhaltliche Arbeit zu den unterschiedlichsten Themen sind. Neben den Bezirksverbänden bieten die LAG einen guten Einstieg in die Parteiarbeit - hier findet jeder und jede ein Thema, für das er und sie sich engagieren möchte! Im Moment arbeiten die LAG verstärkt den Basisarbeitsgruppen in den Koalitionsverhandlungen zu.

Infos zu den LAG sind zu hier zu finden.
Weitere Infos in der Mitmachen-Broschüre.

„Wie macht DIE LINKE Politik?“ mit Katalin Gennburg, Sprecherin für Stadtentwicklung, Tourismus und Smart City der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus

Katalin erzählte uns von ihrem politischem Weg. DIE LINKE steht für basisorientierte Politik. Diskussion und politische Auseinandersetzung innerhalb der Partei und mit der Gesellschaft sind notwendige Bestandteile der Arbeit, ebenso wie Fachwissen und Ausdauer. Seit fast 20 Jahren bei der LINKEN, bzw. vormals PDS, ermunterte Katalin alle, sich einzubringen und engagiert neue Wege zu gehen.

Einen ganz herzlichen Dank an alle, die sich trotz anstrengender laufender Koalitionsverhandlungen die Zeit genommen haben, uns während dieser Veranstaltung zu begrüßen und zu informieren!

 
 

Was läuft in der Seniorenarbeit im Bezirk

 

Die Senior:innen-AG ü60 endgültig vor dem Aus?

 

Blick auf das gemütliche Café am See (Schäfersee)

Am 16. August erinnerte während einer gut besuchten öffentlichen Veranstaltung der Reinickendorfer LINKEN unser hochgeachteter Genosse Peter Neuhof (96) an die letzten Tage der Nazibarbarei und den schwierigen Neubeginn 1945 in unserem Heimatbezirk. Dieser erfolgreiche Abend - mitgestaltet von der Senior:innen-AG ü60 - ließ den Schreiber hoffen, dass die schon tot gesagte AG eine reelle Chance hätte neu zu starten. 

So lud er alle Reinickendorfer Genoss:innen ab 60 Sommern zu einem gemütlichen Treffen Ende September am idyllischen Schäfersee ein - und wurde enttäuscht: Nur zwei Ü60-Genossen begrüßten unsere "junge" Bezirksvorsitzende Kai sowie unser "junges" Vorstandsmitglied Micha. So diskutierten wir entspannt und ausgelassen einige Stunden über Gott, Hölle und die Welt, aber kaum über den geplanten Neustart der AG.

Wo aber sind die Senior:innen, die sich für die Teilhabe und die Mitwirkung von uns Älteren am gesellschaftlichen Leben in Reinickendorf interessieren und sich aktiv in die Arbeit der Senior:innen-AG einbringen? Ein letzter Versuch sei noch gewagt. Alle Reinickendorfer Genoss:innen ab 60 Sommern sind freundlich, aber nachdrücklich aufgerufen, sich an einer kleinen Umfrage zu beteiligen. Bitte schickt Eure Antworten per E-Mail bis zum 20. November an bezirk@die-linke-reinickendorf.de

Schreibt dabei bitte in Eurer Antwort-Mail einfach die in den Fragen genannten Ziffern 1, 2, 3 und setzt daneben nur JA oder NEIN!

Die Umfrage selbst hat den folgenden Wortlaut

1) Soll die AG ü60 ihre Arbeit endgültig einstellen und aufgelöst werden?

2) Soll die AG ü60  neu beginnen und weiterarbeiten?

3) Ich habe Interesse an einem Neustart der AG ü60 und würde mich in der AG engagieren.

Das Ergebnis soll in der November-Ausgabe des Newsletters bekanntgegeben werden und als Grundlage des weiteren Handelns dienen.

!MACHT MIT UND BETEILIGT EUCH ZAHLREICH!

Euer Reiner Schröter

NACHTRÄGE:

  • Ich kandidiere - wie einige Leser:innen des NL vielleicht erinnern - für die nächste Reinickendorfer Seniorenvertretung (SV). Sie wird im März '22 gewählt. Dank einer starken AG ü60 würden sich gewiss die Chancen auf eine dortige LINKE-Mitwirkung erheblich verbessern.
  • Anders als im September-NL angekündigt, kann ich erst im November weitere Einzelheiten zur Wahl der SV auflisten. Ich bedauere das sehr.
 
 

Was läuft in der Jugend

 

Fridays for Future am 22. Oktober

Der chaotischste Großstreik ever!

 

20.000 Leute aus ganz Deutschland. Singend, tanzend, trommelnd, rufend! Der angesagte Sturm hat sie alle nicht abgeschreckt. Zieht man sich eben wärmer an und hält die Plakate und Transparente immer gut fest. Als wäre die Aufgabe, so viele Leute zu organisieren, nicht schon genug, will die Polizei alles noch ein bisschen komplizierter machen. Die Demo sollte zuerst am Willy-Brandt-Haus enden - so die Polizei. Dann doch nicht. Kommunikation mit der Demoleitung? Nein, heute nicht. Dann die neue Ansage – irgendwoher. Warum auch Organisationsketten einhalten? Wir sind ja nur ein Haufen Jugendliche. Neue Ansage: Die ganz normale Route sollte genommen werden. Oder doch nicht? – Nachfragen, Telefonate, wer ist denn nun zuständig? Die Polizei weiß es am Ende selbst nicht – wir laufen einfach los. Wegen des Sturms soll die Demo um 14 Uhr aufgelöst werden – so die Ansage zu Beginn. Dann doch nicht. Oder? Naja. Dann eben 15 Uhr. Und sie endet am Potsdamer Platz. Das Orga-Team ist durch! ...

Ava

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Aus der Nachbarschaft

 

Kinderfest im Beettinchen

 

Wie schon im vergangenen, fand auch in diesem Jahr im Beettinchen ein Gartenfest während der Reinickendorfer Interkulturellen Woche statt.
Das Beettinchen - es ist ein Gartenprojekt des BENN-Teams im Märkischen Viertel, zu finden in der Treuenbrietzener Straße 32 - hatte die rundum wohnenden Bewohnerinnen und Bewohner zu einem interkulturellen Gartentreffen eingeladen.

Und auch ich wurde eingeladen, wiederum mit Kindern zu spielen. Mir wurde ein wunderhübsch überdachter Biertisch mit den dazu gehörenden Bänken überlassen, auf dem vielerlei Geschicklichkeitsspiele aufgebaut werden konnten. So auch die begehrten Preise, Gewinne und, nicht zu vergessen, auch Trostpreise, damit kein Kind weinend meinen Spieltisch verlassen musste.

Lilo Joseph

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Empfehlenswert

 

Büro für Bürgerbeteiligung

 

Mitte September fand die offizielle Eröffnung des Büros für Bürgerbeteiligung in Reinickendorf statt. Kai Bartosch konnte einen kurzen Wahlkampf-Stopp für den Besuch der Eröffnungsfeier einlegen und schon mal Kontakt zu den vier Mitarbeiterinnen aufnehmen. Diese informieren über aktuelle Vorhaben im bezirklichen Stadtraum, wie z.B. zu Grünflächen, Verkehr, Schulneubau, Wohnungsbau oder zur Erneuerung von Stadtplätzen. An der Wand hängt eine riesige Karte von Reinickendorf, auf der aktuelle Projekte mit roten Zetteln markiert sind.

Empfehlenswert ist ein Besuch des Büros nicht nur für die hiesigen Kommunalpolitiker:innen, sondern für alle Bürger:innen mit Interesse an aktuellen Vorhaben in Reinickendorf. Und den sympathischen Mitarbeiterinnen ist zu wünschen, dass ihr Engagement durch sichere Arbeitsverträge und viele aufgeschlossene Besucher:innen belohnt wird!

Das Büro nennt auf seiner Homepage diese vier Aufgaben:

  1. Erstellung einer öffentlich einsehbaren Vorhabenliste über aktuelle Bauprojekte in Reinickendorf
  2. Information und Beratung zu Beteiligungsmöglichkeiten
  3. Unterstützung bei der Anregung von Beteiligung
  4. Unterstützung von Initiativen bei ihrer Selbstorganisation (Vermittlung von Räumen, Ausleihe von Veranstaltungsequipment)

Übrigens: Welche Leitlinien genau für Bürgerbeteiligung gelten sollen, ist in Reinickendorf noch nicht abschließend geklärt. Hierzu liegt noch aus der letzten Legislatur ein Antrag von SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und LINKEN in der BVV vor (Drs. 1407/XX - Leitlinien für Bürgerbeteiligung in Reinickendorf erarbeiten). Dieser kann auf Wunsch der einbringenden Fraktionen in die nächste Legislatur übernommen und - mit den vorhandenen neuen Mehrheiten - durchaus beschlossen werden.

 
 

Vorgestellt

 

Kai Bartosch

Bezirksverordnete der LINKEN

 

Kai auf einer Demo im Alter von fünf Jahren

Wer ist das eigentlich?

Die meisten Genoss:innen werden jetzt lachen: „Die kennen wir doch!“ - trotzdem soll sie hier noch einmal vorgestellt werden, damit auch die, welche Kai noch nicht so oft oder persönlich (während Corona kann das schon mal vorkommen ;-) ) gesehen haben, einen Eindruck von der Frau erhalten, die die LINKE Reinickendorf die nächsten 5 Jahre in der BVV vertreten wird und zusätzlich dazu noch unsere Bezirksvorsitzende ist.

Ich kenne Kai hauptsächlich unter dem Namen „Mama“, denn das ist sie für mich (17 Jahre) und meine beiden jüngeren Geschwister (9 u. 14 Jahre). Aber für mich war Kai nie eine normale „Mama“. Sie ist cool und lässt sich sogar von mir schminken, sie ist liebevoll und las uns früher immer vor, sie ist manchmal streng, aber auch eine gute Freundin die, bevor man losgeht, immer gefragt wird: „Sieht das okay aus, was ich anhabe?“. Seit Mama so aktiv in der LINKEN ist, sehen wir sie seltener, aber das macht uns nichts aus, da wir so die Zeit noch mehr schätzen, die wir mit ihr verbringen. Im Gegenteil, für uns bzw. für mich ist es wunderschön, auch die Politikerin Kai kennen zu lernen, die engagierte Frau, die auf Demos geht, aber genauso gut mal 5 Stunden in einer Videokonferenz sitzen kann, immer mit einem strahlenden Lächeln auf dem Gesicht.

Kai ist aber nicht nur in der BVV und der LINKEN, sie setzt sich auch z.B. beim ADFC für mehr Rechte für Fahrradfahrende ein und fährt selbst jeden Tag im Straßendschungel Berlins zur Arbeit, wo sie immer wieder die Rücksichtslosigkeit mancher Autofahrer am eigenen Leib erfahren muss. Doch Kai schweigt nicht, sondern unterhält mit den Videos solcher Rowdies einen Twitter-Kanal, der sich oft größerer Aufmerksamkeit erfreut (https://twitter.com/keb_berlin). Und gerade das macht Kai aus - sie ist jung (42 Jahre), offen, erfahren, sportlich, gesprächsfreudig und sie lässt sich nicht unterkriegen. Trotzdem hat sie Spaß an dem was sie macht und hat damit alles, was eine gute Politikerin meiner Meinung nach braucht. Ich bin natürlich voreingenommen und schreibe diesen Artikel als Tochter von Kai. Aber wenn ihr mir nicht glaubt, dann lernt sie doch einfach selber mal kennen*, zum Beispiel in der nächsten BVV-Fraktionssitzung, der AG Verkehr, dem Offenen Forum, der Fahrraddemo, beim Joggen… (s. auch Termine).

Marla

*sie ist allerdings schon mit dem tollsten Papa der Welt verheiratet… :-) Sorry

Kontakt zu Kai:

https://www.instagram.com/kaibartosch_dielinke/

https://www.facebook.com/kai.bartosch.14

https://twitter.com/keb_berlin

Kai.Bartosch@die-linke-reinickendorf.de

Mehr:

Vorstellung als Kandidatin

Videoportrait

 
 

Direkte Demokratie

 

Kiezblocks

Bald auch in Reinickendorf?

 

Die Wahl ist vorbei, nicht aber unser Kampf für eine Verkehrsberuhigung im Waldseeviertel.

Bitte teilen und unterschreiben, wer in Reinickendorf gemeldet und mindestens 16 Jahre alt ist: Kiezblocks-Initiative am Waldseeviertel!

Erklärung der Linksfraktion in der BVV

Mehr Infos:

www.schildower-strasse.de

www.kiezblocks.de

Die Unterschriftenlisten liegen auch in der Geschäftsstelle der LINKEN Reinickendorf und im Fuxxbau aus.

 
 

Kleine Presseschau

 
 

Leserbriefe

 

In eigener Sache

 

Die Redaktion behält sich das Recht vor, Leserbriefe sinnwahrend zu kürzen. Leserbriefe können an redaktion@die-linke-reinickendorf.de gesendet werden.

 

Meine kleine Wahlnachlese

 

Sehr geehrte Newsletter-Redaktion,

vier Wochen sind seit den Wahlen, bei denen auch die Reinickendorfer Bürger:innen über ihre neue Bezirksverordnetenversammlung abstimmen konnten, vergangen. Mit meinen 75 Jahren habe ich an vielen Abstimmungen in Deutschland teilgenommen - aber noch nie hat eine Wahl bei mir solch schalen Beigeschmack hinterlassen wie die im September 2021.

Dabei denke ich zunächst an die vielen gravierenden Pannen in ganz Berlin. Es stellt sich grundsätzlich die Frage nach den Ursachen dieses Versagens bzw. wie "leistungsfähig" und "-willig" die Berliner Verwaltung überhaupt noch ist? Fast überall bemerke ich als wissbegieriger Bürger trotz jahrelanger Versprechen - auch von r²g - vorwiegend Missstände - und jetzt auch noch bei Wahlen, der fast einzigen unmittelbaren aktiven Beteiligung der Bürger:innen am staatlichen Geschehen in unserer repräsentativen Demokratie. Hier muss dringend etwas passieren!

Reiner Schröter

 

Achtet auf andere Menschen, trotz Impfung an Covid erkrankt

 

Liebe WiR-Redaktion,

ich spreche aus Erfahrung, aus der Quarantäne.

Mittwoch hat mich ein starker Schnupfen und Halsschmerzen erwischt, drei Tage mit wenig Schlaf und dann Samstag der positive Selbsttest. Seit Dienstag weiß ich durch den PCR-Test bei meinem Hausarzt, ich habe mich angesteckt. Eine Ärztin betreut mich in Hausquarantäne sehr gut. Es gibt auch eine Telefon-Hotline in Berlin, täglich von 8 bis 20 Uhr unter 9028-2828 zu erreichen, die kann ich empfehlen.

Wie kann das passieren, ich bin doch geimpft!

Ich dachte, mit Impfung oder genesen (2G) kann dir nichts mehr passieren.

Wird jede/r Geimpfte so krank?

Nein, und das ist das Problem. Ein bisschen Halskratzen, etwas Husten, mal ein Nießer, es könnte eine versteckte Ansteckung sein. Sind einem die Menschen, die einen umgeben, wichtig, testet man sich mit einem 2€-Test-Set selber. Auch eine Maske hilft, auch wenn nicht vorgeschrieben, andere Menschen nicht anzustecken. Mit diesem schwachen Krankheitsverlauf können schon ausreichende Antikörper gebildet sein, genau erfährt man das nur durch einen kostenpflichtigen Test.

Warum dann überhaupt impfen lassen?

Obwohl es mir schlecht geht, muss ich kein Krankenhausbett belegen, was für jemanden anderen wichtiger ist, für z.B. eine Person, die sich nicht impfen lassen kann. Wer weiß, wie es mir ohne Impfung ginge?

Was lerne ich daraus?

Trotz Impfung kann ich mich oder andere unvermutet anstecken. Beim Einkaufen werde ich mit FFP2 Maske auf ausreichenden Abstand achten. Das gleiche bei Veranstaltungen ohne Maske, wo mir die Abstände zu gering erscheinen.

Klaus Murawski

 
 

Termine

 

Hinweis

 

Die Geschäftsstelle der LINKEN Reinickendorf ist urlaubsbedingt und aus technischen Gründen bis mindestens 15. November geschlossen.

 

1. November 2021 18:00 Uhr
Videokonferenz

Öffentliche Fraktionssitzung

Videokonferenz mehr

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6. November 2021 14:00 - 17:00 Uhr

Teilnahme an Fahrrad-Demo

Wege über die Heidekrautbahn mehr

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11. November 2021 18:30 Uhr
Videokonferenz OV Nord

Offenes Forum

Angela Merkel: Eine pragmatische Politikerin ohne Prinzipien? - Versuch einer Bilanz ihrer Regierungszeit. mehr

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15. November 2021 18:30 Uhr
Videokonferenz

Bezirksvorstand

November-Sitzung mehr

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23. November 2021 19:00 Uhr
Restaurant Schupke, Alt-Wittenau 66, 13437 Berlin AG Verkehr

AG Verkehr

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29. November 2021 18:30 - 20:30 Uhr
Restaurant Schupke, Alt-Wittenau 66, 13437 Berlin

Mitgliederversammlung

Koalitionsverhandlungen in Berlin mehr

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