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Reinickendorf
18:30 Uhr
Berlin, Rathaus Reinickendorf  /  Landesgruppe Berlin der Linksfraktion im Bundestag

Fraktion vor Ort: Fluchtursachen bekämpfen, solidarische Flüchtlingspolitik stärken!

Rathaus Reinickendorf, Eichborndamm 215, 13437 Berlin, BVV-Saal (337 Altbau)

Diskussion mit

Stefan Liebich, MdB und Außenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

Katina Schubert, Flüchtlingspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus und Landesvorsitzende DIE LINKE. Berlin

Moderation: Deniz Seyhun, Flüchtlingspolitische Sprecherin der Linksfraktion Reinickendorf

Öffentliche Veranstaltung - Eintritt frei!

Militärische Konflikte und ökonomische Krisen haben die Außenpolitik und Diplomatie in den vergangenen Jahren massiv verändert. Während friedensichernde Verträge gefährdet sind, florie­ren Waffenexporte in alle Welt. Die auch daraus resultierenden Entwicklungen bewegen immer mehr Menschen, ihre Herkunftsländer auf zum Teil lebensgefährlichen Wegen zu verlassen. Der UN-Migrationspakt bietet erste, humanitäre Ansätze, bleibt jedoch rechtlich unverbindlich. All das hat Auswirkungen auch auf die deutsche Politik.

DIE LINKE in Berlin setzt in ihrer Flüchtlingspoli­tik auf Solidarität und Integration statt Ausgren­zung. Als Teil des europäischen Städte-Netz­werks »Solidarity Cities« verweist Berlin bereits auf konkrete Handlungsbeispiele. So wurden alle Notunterkünfte in Turnhallen und andere schlecht geeignete Quartiere freigezogen. Allen Geflüchteten werden Sprachkurse ermöglicht und es gibt ein eigenes humanitäres Aufnahme­programm für 100 besonders schutzbedürftige Menschen pro Jahr. Um die Chancen auf Teilhabe in Berlin zu verbessern, haben Senat und Zivilge­sellschaft ein Gesamtkonzept erarbeitet. Näch­stes Vorhaben ist ein städtischer Ausweis für alle Berlinerinnen und Berliner, auch für Menschen ohne Papiere, um allen Zugang zu Bildung, Kul­tur, Arbeit, Gesundheit und Wohnen zu öffnen.

Die Entwicklungen werfen Fragen auf, zu de­nen wir mit Ihnen gern ins Gespräch kommen würden: Welche weiteren Bausteine sollte ein umfassender »Solidarity-City«-Ansatz beinhalten? Welche Konzepte hat DIE LINKE, um Fluchtur­sachen und ihren Folgen zu begegnen? Welcher Stellenwert kommt den multilateralen Instituti­onen zu, um aus linker Sicht eine gerechte und friedliche Welt zu schaffen?

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Veranstaltungsort

Rathaus Reinickendorf

Eichborndamm 215
13437 Berlin

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