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Reinickendorf
18:30 Uhr
Berlin, Regionalgeschäftsstelle Nord  /  OV Nord

Mitgliederversammlung

zum Thema Tschernobyl

Zu Gast werden wir  Andrea Johlige (MdL Brandenburg)  haben, die die Sperrzone rund um Tschernobyl besucht hat. Dabei ist eine Fotodokumentation entstanden, die sie uns präsentieren wird. Raum für Diskussionen wird natürlich auch sein.

Zerstörtes Leben – verlorene Welt. Die Sperrzone um Tschernobyl 30 Jahre nach der Katastrophe

Die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl ereignete sich am 26. April 1986 in Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl nahe der ukrainischen Stadt Prypjat. Dennoch setzen nahezu alle Industrienationen weiterhin auf Atomkraft. Es bedurfte einer weiteren Katastrophe - Fukushima - um das Bewusstsein zu schärfen und in Deutschland mit dem Ausstieg aus der Kernkraft zu beginnen. Dennoch gibt es Stimmen, die den Ausstieg vom Ausstieg fordern …

Tschernobyl. Auf der siebenstufigen internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse wurde die Nuklearkatastrophe als erstes Ereignis der Kategorie katastrophaler Unfall eingeordnet. Mehr als 30 Jahre nach der Katastrophe ist die Zone um Tschernobyl nahezu menschenleer, die Stadt Pripyat ist eine Geisterstadt, die Natur erobert das Gebiet zurück.

Andrea Johlige begab sich im Oktober/November 2016 und im April 2018 auf fotografische Spurensuchen in der Sperrzone rund um den havarierten Reaktor. Im Ergebnis dieser Reisen berichtet sie in diesem Bilder-Vortrag über das Gebiet, in dem Menschen in den kommenden 10.000 Jahren nicht dauerhaft gesund leben können.

Andrea Johlige ist Medienfachwirtin und leidenschaftliche Fotografin. Sie ist Mitglied des Brandenburger Landtags, Fraktion DIE LINKE.

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Veranstaltungsort

Regionalgeschäftsstelle Nord

Fennstraße 2
13347 Berlin

Telefon: ☎ +49.30.44017780


S + U6 (Wedding)
U6 + Bus M27, 120 (U Reinickendorfer Str./Fennstr. )

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