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Großdemo "Berlin nazifrei"

Fotos: Lutz Dühr

Die rechtspopulistische AfD konnte im März weitere erschreckend hohe Wahlerfolge erzielen. Ihr Programm und Wahlkampf sind von völkisch fundamentalistischer, rassistischer, homophober, frauen*- und arbeitnehmer*innenfeindlicher Politik geprägt. Diese Stimmung nutzte Enrico Stubbe, Bundesvorstand der nationalistischen Bürgerbewegung »Pro Deutschland«, im März für eine rassistische und nationalistische Demonstration unter dem Motto »Merkel muss Weg – Wir für Berlin & Wir für Deutschland«. Rund 3.000 Rassist*innen, darunter Hooligans, autonome Nationalist*innen, NPD– und BärGiDa-Anhänger*innen und selbsternannte »besorgte« Bürger*innen, nahmen teil. ... Bereits einen Tag danach meldete er die nächste rassistische Demo für den 7. Mai an. Für diese war eine Steigerung Teilnehmer*innenzahl zu erwarten.

Das haben wir nicht zugelassen. Bieten wir dieser Hetze die Stirn. Kämpfen wir gemeinsam gegen Rassismus und jede Form von Menschenfeindlichkeit, kämpfen wir für eine solidarische, bunte und offene Gesellschaft. Wir wollen ein Berlin, in dem alle gemeinsam angstfrei leben können – unabhängig von Herkunft, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung oder Aufenthaltsstatus. In den letzten Monaten haben viele Berliner*innen gezeigt, dass sie Ankommende willkommen heißen und für eine offene Gesellschaft streiten. Diesen Anspruch an unser Zusammenleben müssen wir immer wieder und offensiv verteidigen.

Deshalb rief DIE LINKE Berlin mit zur Gegen-Demonstration gegen Nazis, Rechtspopulismus, Rassismus und für ein solidarisches Berlin auf

am 7.5.2016 um 13 Uhr
am Hackeschen Markt

und 6.000 - 7.000 Menschen kamen!

Unter ihnen waren auch Mitglieder der Reinickendorfer LINKEN.

Bei den Nazis waren deutlich weniger als im März gekommen, nur knapp 1.000. Aber das sind immer noch zu viele!


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