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Reiner Schröter kandidiert für die SV

Reiner Schröter

kandidiert für die nächste Reinickendorfer Seniorenvertretung (SV).

Sie wird im März '22 gewählt.

Reinickendorfer Seniorenvertreung  


 

Die Senior:innen-AG ü60 endgültig vor dem Aus?

Foto: Reiner Schröter; Blick auf das gemütliche Café am See (Schäfersee)

Am 16. August erinnerte während einer gut besuchten öffentlichen Veranstaltung der Reinickendorfer LINKEN unser hochgeachteter Genosse Peter Neuhof (96) an die letzten Tage der Nazibarbarei und den schwierigen Neubeginn 1945 in unserem Heimatbezirk. Dieser erfolgreiche Abend - mitgestaltet von der Senior:innen-AG ü60 - ließ den Schreiber hoffen, dass die schon tot gesagte AG eine reelle Chance hätte neu zu starten. 

So lud er alle Reinickendorfer Genoss:innen ab 60 Sommern zu einem gemütlichen Treffen Ende September am idyllischen Schäfersee ein - und wurde enttäuscht: Nur zwei Ü60-Genossen begrüßten unsere "junge" Bezirksvorsitzende Kai sowie unser "junges" Vorstandsmitglied Micha. So diskutierten wir entspannt und ausgelassen einige Stunden über Gott, Hölle und die Welt, aber kaum über den geplanten Neustart der AG.

Wo aber sind die Senior:innen, die sich für die Teilhabe und die Mitwirkung von uns Älteren am gesellschaftlichen Leben in Reinickendorf interessieren und sich aktiv in die Arbeit der Senior:innen-AG einbringen? Ein letzter Versuch sei noch gewagt. Alle Reinickendorfer Genoss:innen ab 60 Sommern sind freundlich, aber nachdrücklich aufgerufen, sich an einer kleinen Umfrage zu beteiligen. Bitte schickt Eure Antworten per E-Mail bis zum 20. November an bezirk@die-linke-reinickendorf.de

Schreibt dabei bitte in Eurer Antwort-Mail einfach die in den Fragen genannten Ziffern 1, 2, 3 und setzt daneben nur JA oder NEIN!

Die Umfrage selbst hat den folgenden Wortlaut

1) Soll die AG ü60 ihre Arbeit endgültig einstellen und aufgelöst werden?

2) Soll die AG ü60  neu beginnen und weiterarbeiten?

3) Ich habe Interesse an einem Neustart der AG ü60 und würde mich in der AG engagieren.

Das Ergebnis soll in der November-Ausgabe des Newsletters bekanntgegeben werden und als Grundlage des weiteren Handelns dienen.

!MACHT MIT UND BETEILIGT EUCH ZAHLREICH!

Euer Reiner Schröter


 

WIR – die AG ü60 – sind da

Reiner Schröter
Foto: Ingo Müller

Ihre/Eure Arbeitsgemeinschaft nicht nur für Senioren:innen der LINKEN-Reinickendorf

Engagiert, kritisch und progressiv,

FÜR die gleichberechtigte Teilnahme aller Mitbürger:innen.

FÜR ein Seniorengerechteres Reinickendorf und Umgebung,

FÜR Weltoffenheit, Toleranz, Freiheit und Demokratie,

GEGEN Altersarmut, Einsamkeit und Bevormundung,

GEGEN Rassismus, Intoleranz, Hass und Rechtsradikalismus.

 

Wir laden Sie/Euch ein:
      MITZUMACHEN
      MITZUSTREITEN


 

Die AG ü60

- eine selbstkritische Skizze

Die AG ü60 wurde am 13.8.20 als Senior:innen-Arbeitsgemeinschaft des OV Nord gegründet. Bald wurde sie auf Beschluss des Bezirksvorstandes für den gesamten Bezirksverband Reinickendorf zuständig. Die AG will sich u.a. für die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am öffentlichen Leben und für ein senior:innengerechteres Reinickendorf einsetzen. Sie kämpft gegen Altersarmut, Einsamkeit und Bevormundung, gegen Hass, Intoleranz und Rechtsradikalismus. Ihr Ziel bleibt ein liebenswerteres Reinickendorf, in dem auch unsere Enkel:innen noch gerne leben wollen.

Sehr ehrenwerte Aufgaben und Ziele! Doch die Wirklichkeit spricht eine andere Sprache. Die AG konnte bislang nichts bewirken. Die Corona-Pandemie bremste uns kurz nach unserem Beginn gänzlich aus. Alle geplanten öffentlichen Veranstaltungen mussten verschoben werden bzw. fielen schließlich ganz aus - so eine seniorenpolitische Podiumsdiskussion, eine Gesprächsrunde über den Anstaltsfriedhof der KBoN sowie zwei gemütliche Abende mit Kai Bartosch und Katina Schubert. Der Lockdown verhinderte, dass wir ein gemütliches, nicht zu teures Lokal im Bezirk suchen konnten, dass sowohl für Sitzungen als auch für spontane Treffen eignet ist.

Da wir Online-Treffen der AG nicht schätzten und Präsenz-Treffen über Monate unmöglich waren, konnte keine arbeitsfähige Gruppe entstehen. Es war aus meiner heutigen Sicht ein entscheidender Fehler, keine Videomeetings durchzuführen. Als kleine Verbindung/Brücke zwischen den älteren Genoss:innen gaben die beiden einzig aktiven AG-Mitglieder vor Weihnachten 2020 die "ROTE Senior*innen-POST" stattdessen heraus. Sie erhielt zwar viel löblichen Beifall; aber Mitmacher:innen fanden sich leider nicht. Die erhoffte "Brücke" wurde nicht gebaut. Nach nur zwei Ausgaben stellten wir die POST ein. Weitere Versuche, die AG wieder durch die geplanten Veranstaltungen zu reaktivieren, scheiterten im Frühjahr 2021 dank des anhaltenden Lockdowns und trotz der neuen Aufrufe zur Mitarbeit an mangelnder Beteiligung. Die AG versank ins Nichts; denn zwei Personen können auf Dauer alleine keine aktive Arbeitsgruppe bilden.

Seit Frühsommer jedoch bietet sich m.E. ein neuer Hoffnungsschimmer: Gemeinsam mit OV Nord und seinem Polit-Frühstück bereiten wir die gleichfalls mehrfach verschobene öffentliche Erzähl-Lesung mit unserem verdienstvollen Genossen Peter Neuhof (96) vor: Am 16.8. wird er während der Berliner Seniorenwoche an die letzten Tage der Nazibarbarei und den Neubeginn ab 1945 in Berlin und Reinickendorf erinnern. Es folgt ein Drei-Generationen-Gespräch über Probleme unserer Zeit.

Kann dieser Abend für unsere AG einen Neustart begründen? Der Schreiber ist verhalten optimistisch; er freut sich darüber, dass recht viele Anmeldungen vorliegen und wohl auch einige Genoss:innen im ü60-Alter an der Runde teilnehmen wollen. Eine echte Chance, diese herzlich und persönlich zur Mitarbeit aufzufordern. Mit welchem Erfolg - das ist leider nicht vorherzusagen.

Allein die Tatsache, dass die Veranstaltung mit Beteiligung der AG ü60 stattfinden kann, werte ich als ihr erstes Lebenszeichen. Lernen wir aus Versäumnissen und Fehlern der letzten Monate, rufen wir unsere Mitglieder nochmals nachdrücklich auf, gemeinsam die AG neu zu beleben! Ich jedenfalls bin dazu bereit und werde herzlich für Ende September zu einem ersten Treffen in das gemütliche "Cafe' am See" (U-Bhf. Franz-Neumann-Platz) einladen.

Reiner Schröter


 


Treff

Bis zum Beginn der Pandemie trafen wir uns in der Regel

in der

Regionalgeschäftsstelle Berlin Nord
Fennstraße 2 in 13347 Berlin

(S-Bf. Wedding, U-Bf. Reinickendorfer Straße (U6), Bus M27, 120)

fon: 44 01 77 82 | fax: 44 01 77 81


 

 

Als die Braunen weg waren

- ein Abend mit Peter Neuhof -

Rote Senior:innen-Post

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