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Aus der BVV
Wir in Reinickendorf • 11/2002

»Baracke« zu, »Hartz« kommt

IN KÜRZE
Beschlüsse und Berichte aus der BVV

Einstimmig angenommen wurde ein Antrag des Haushaltsausschusses, die Jugendfarm Lübars an einen »freien Träger« zu übertragen. Die jährlichen Kosten von ca.380.000 Euro sind für den Bezirk nicht mehr zu leisten.

Nun haben sie es druckreif: Der Jugendclub »Baracke« wird, oder besser: bleibt, mit den Stimmen al­ler Fraktionen, gegen die Stimme der PDS, geschlossen.

Die Schließung der Freizeit- und Kulturstätten »S 35« und »Baracke« führen zu Macht- und Revierkämp­fen zwischen Jugendlichen im JFH »ComX«. Es gab schon Schlägerei­en, Sachbeschädigungen und die Polizei, street-worker und Erzieher versuchen alles, um zwischen den Gruppen zu schlichten.

Gedacht wurde anlässlich eines Antrages der SPD-Fraktion zum ge­schichtsträchtigen Datum 9. Novem­ber dem faschistischen Massaker vom 10. Juni 1942 in Lidice (Tsche­chien), als ein ganzen Dorf von der deutschen Armee buchstäblich dem Erdboden gleich gemacht wurde.

Zur praktischen Umsetzung der Vorschläge der »Hartz-Kommissi­on« im Bezirk berichtete Sozial­stadtrat Balzer von Problemen. Insbesondere der Datenaustausch sei aufgrund unterschiedlicher hardware und Bestimmungen des Datenschutzes nicht einfach zu be­werkstelligen.

Als Folge des Antrages der PDS, eine Straße nach Harri Ristock zu benennen, wird nun eine Liste von zu würdigenden Personen erstellt.