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Grundsicherungsamt mit Fehlstart?

Wir in Reinickendorf • 12/2002

Grundsicherung ist kein »Bärendienst«

NACHGEHAKT
Computer-Probleme können zu Verzögerungen
führen

Ab dem 2. Januar 2003 soll das neue bezirkliche Grundsicherungs­amt die Mindestversorgung von Kleinstrentnern und nicht arbeits­fähigen Menschen sicherstellen und die Sozialhilfe ersetzen. Es wird auch in Reinickendorf mit mehreren Tausend Anträgen gerechnet.

Alle möglicherweise Anspruchs­berechtigten werden bis zum Jahresende von BfA und den LVA ange­schrieben und müssen, wenn sie nicht schon Hilfe zum Lebensunter­halt beziehen, einen Antrag stellen. Reinickendorf, wie alle anderen Bezirke auch, muss dieses neue Amt aus dem gegebenen Stellen­plan besetzen. Nach Angaben von Stadtrat Balzer wird dies vornehm­lich mit Umbesetzungen aus dem Wohnungsamt geschehen.

Nun gibt es, wie inzwischen be­kannt wurde, Probleme mit der ent­sprechenden computer-software, da die PC's in den Bezirken bisher nur bedingt kompatibel, d. h. im Klartext »nicht einsetzbar« sind. Die manuelle Bearbeitung wird von den Mitarbeitern im Bezirksamt kaum zu schaffen sein, da sie dar­auf personell nichtvorbereitet sind. Längere Wartezeiten sind für Neu­Anträge mit Sicherheit zu erwarten, rückwirkende Nachzahlungen aber sichergestellt, wenn diese bis Ende Januar eingehen.

J. Schimrock