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Warum DIE LINKE?

Wir in Reinickendorf • 01/2008

Martin Végh, Dipl. Mathematiker (FH), 47 Jahre

Die Schere zwischen Arm und Reich wird in Deutschland täglich größer. Dies widerspricht sowohl meinen christlichen als auch meinen sozialistischen Idealen. Denn meiner Ansicht nach passen Marx und Jesus sehr wohl zusammen. Eine Folge der sozialen Ungleichheit ist der Anstieg der Jugendkriminalität. Solange die Politik hier nur an den Symptomen laboriert, wird sich nichts ändern.

Kinder sind unsere Zukunft; sie brauchen eine Chance, das kostet Geld. Dieses sollte nicht für Gefängnisse oder Erziehungslager ausgegeben werden. Sinnvoll wäre eine kostenlose Ausbildung, damit alle Kinder die gleichen Chancen haben. Dies ist besonders in Deutschland nicht gegeben, wie die Pisa-Studie gezeigt hat.

Ich bin in Franken (Bayern) aufgewachsen, dort gab es damals noch mehr Sozialismus als heute. Eine staatliche Post, eine staatliche Bahn, ein freies Studium ohne Studiengebühren, keine Praxisgebühr, keine Zuzahlungen für Zähne und Brille. Damals wurde es soziale Marktwirtschaft genannt...Der Name des Kindes ist für mich unwichtig, entscheidend ist was getan wird.

Selbstverständlich soll sich mehr Leistung auch lohnen, aber; dies sollte uns zu denken geben. Deshalb bin ich für ein bedingungs-loses Grundeinkommen.

Ich hoffe, in der LINKEN kann ich – mit den anderen zusammen – ein bisschen was bewirken, um diesen Zielen näher zu kommen.