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Kippt Reinickendorf sozial?

Wir in Reinickendorf • 11/2010

Offenes Forum mit Sozialstadtrat Andreas Höhne (SPD)

Die Folgen der Politik der sozialen Kälte der Bundesregierungen der vergangenen Jahre sind auch in Reini­ckendorf allerorts spürbar.

Mit Sozialstadtrat Andreas Höhne (SPD) diskutierte DIE LINKE Reini­ckendorf am 18. Oktober, ob und wie die bezirkliche Politik darauf reagieren, dem sozialen Abstieg von ganzen Kiezen entgegenwirken kann.

Der Sozialstrukturatlas ebenso wie das Monitoring Soziale Stadtentwicklung spiegeln die Verschlechterung der sozialen Situation in unserem Bezirk deutlich wider.

Höhne verwies auf die steigende Zahl der Langzeiterwerbslosen, mehr Empfänger von Grundsicherung, die 41 000 Bedarfsgemeinschaften (Hartz IV) im Bezirk, davon ein Drittel Jugendliche.12 800 Kinder und Jugendlichen lebten in Armut, in Rei­nickendorf-Ost sogar ein Anteil von 60 Prozent.

Mit dem Quartiersmanagement Letteplatz versuche der Bezirk, einen sozialen Brennpunkt zu entschärfen. Einig war man sich darüber, dass Reinickenorf unbedingt eine(n) Integrations­beauf­tragte(n) und eine Schuldnerbera­tung braucht.

Jürgen Schimrock

Quartiersrat und Aktionsfondjury des Quartiersmanagements Letteplatz haben am 7. Oktober 2010 eine Petition gegen Kürzungen der Städtebauförderung / Soziale Stadt 2011 an Peter Ramsauer, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, gerichtet.