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Wozu gedenken?

Wir in Reinickendorf • 11-12/2013

„Es ist zu einer langjährigen Tradition an unserer Schule geworden, sich mit den nationalsozialistischen Verbrechen, vor allem am Beispiel Lidices, zu befassen... Manchmal scheint es so, als wäre es einfacher die Geschichte zu vergessen, jedoch besteht die Notwendigkeit zu gedenken. Geschichte lässt sich nicht verdrängen und beiseiteschieben. Sie gehört zu unserem kollektiven Gedächtnis dazu. So gedenken wir heute an das Schicksal Lidices, das ein Symbol für alle nationalsozialistischen Kriegsverbrechen geworden ist.

Wir sind verpflichtet an Lidice zu gedenken, um den Menschen inhumanes Verhalten zu verdeutlichen und damit solch ein Leid zukünftig zu verhindern. Deshalb ist es zwingend notwendig, dass wir unsere Geschichte aufarbeiten, uns ihrer bewusst bleiben und aus ihr lernen - ein wichtiger Grund dafür, dass wir gedenken. Letztlich müssen wir auch rückwärts blicken, um nach vorne schauen zu können.“

Victoria B. und Antonia S. vom Bertha-von-Suttner-Gymnasium in der Gedenkfeier zum 9. November 2013

Quelle: www.bertha-von-suttner.de