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100% Tempelhofer Feld – öffentlich und sozial

Wir in Reinickendorf • 05-06/2014

JA zum Vorschlag der Initiative »100% Tempelhofer Feld«
NEIN zum Vorschlag des Berliner Abgeordnetenhauses

Yusuf Dogan beim Flyer-Verteilen
Hakan Tas (MdA) beim Flyer-Verteilen

„Das Tempelhofer Feld ist in seiner jetzigen Form ein wohl weltweit einmaliges Geschenk an alle Berlinerinnen und Berliner sowie ihre Gäste. Niemand – auch nicht die hier Regierenden – hat das Recht so etwas zu verkaufen oder zuzubauen.“
Gregor Gysi, MdB

Ich erlebe das anschaulich in der EU – was einmal dem Markt geöffnet wird, lässt sich nur schwer für öffentliche und soziale Belange steuern. Nach der Privatisierung der Wasserversorgung folgten prompt steigende Wasserpreise. Deshalb: „Tempelhofer Feld 100% in öffentlicher Hand!“
Martina Michels, Mitglied im europäischen Parlament

Ich kann mir eine begrenzte Bebauung mit bezahlbarem Wohnraum auch für Menschen mit geringen Einkommen vorstellen. Notwendig sind dafür aber klare Kriterien, der Verbleib des Feldes in öffentlicher Hand und eine Planung des Areals gemeinsam mit der Bevölkerung. Das alles will der Senat nicht, und deshalb stimme ich für 100 % Tempelhof
Elke Breitenbach, stellvertretende Landesvorsitzende und sozialpolitische Sprecherin der Abgeordnetenhausfraktion

Das einzigartige Tempelhofer Feld darf nicht den Profitinteressen privater Investoren geopfert werden. Bezahlbares Wohnen, Sport und Erholung sind auch für mich unverzichtbar. Für all dies muss das Feld allerdings zu 100% in öffentlichem Besitz bleiben. Die Menschen in Berlin sollen über dessen Zukunft mitentscheiden. Deshalb stimme ich mit Ja zu 100% Tempelhofer Feld.
Klaus Lederer, Vorsitzender der LINKEN Berlin und Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses

Berlin braucht neue Wohnungen, ist die LINKE gegen Wohnungsbau?

Nein. DIE LINKE ist sogar für Wohnungsneubau. Was wir aber vor allem brauchen, ist eine soziale Wohnraumförderung für Menschen mit geringen Einkommen. Denn sie sind es, die besonders unter steigenden Mieten leiden, die keine neue Wohnung in ihrem Kiez finden und verdrängt werden. Diese Menschen aber bleiben bei den Senatsplanungen für das Tempelhofer Feld außen vor. Selbst wenn die Kaltmieten, wie vom Senat angekündigt, auf 6-8 Euro heruntersubventioniert werden, sind sie für Menschen mit geringen Einkommen, Hartz IV oder kleinen Renten unbezahlbar.