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Seine Stimme zählt

Wir in Reinickendorf • 05-06/2014

Alexis Tsipras

Er wurde 1974 in Athen geboren und engagierte sich schon als Schüler im Gymnasium in der Linken.
Später wurde er dann Vorsitzender von Synaspismos und dem Parteienbündnis Syriza. Unter seiner Führung ging Syriza bei den griechischen Parlamentswahlen am 17.6.2012 mit 26,9% der Stimmen als zweitstärkste Partei hervor.
Seit dem 3. Kongress der Europäischen Linken im Dezember 2010 ist er Vizepräsident der EL und am 15.12.2013 nominierte ihn die EL als Spitzenkandidat für die EU-Wahl und für das Amt des Präsidenten der EU-Kommission.

Alexis Tsipras ist für diese Funktionen prädestiniert, da er als Grieche täglich erleben muss, wie ein ganzes Land durch die Austeritätspolitik der TROIKA unter Federführung von Frau Merkel wirtschaftlich, sozial und kulturell zerstört wird:

  • immens hohe Arbeitslosigkeit
  • Jugendarbeitslosigkeit bei fast 60%
  • erheblicher Rückgang von Löhnen und Renten
  • Anhebung von Steuern
  • nie gekannte Armut, vor allem in den Städten
  • Anstieg der Selbstmordrate

Und dies sind nur die äußerlich wahrnehmbaren Folgen dieser "europäischen" Politik. Ganz zu schweigen von den Bestrebungen der rechtsextremen Partei "Goldene Morgenröte", die versucht, die katastrophale Situation für ihre Zwecke auszunutzen.

Alexis Tsipras sieht daher diesen neoliberalen Wahn als Bedrohung nicht nur für Griechenland sondern für ganz Europa. Seiner Meinung nach muss in Europa die faktische Teilung zwischen Kreditgebern im Norden und Kreditnehmern im Süden rückgängig gemacht werden. Stattdessen braucht Europa einen Impuls der Solidarität und der Demokratie.

Mit Alexis Tsipras an der Spitze hat die Linke gute Aussichten in Europa.

„Die europäische Idee ist in der Krise. Deshalb müssen wir die Grundwerte der EU neu beleben: Solidarität, Frieden, Demokratie und soziale Kohäsion. All das ist in Gefahr. Die Botschaft der Linken ist: Neoliberale Politik hat Europa von seinen Grundwerten entfremdet. Lasst uns die Sparpolitik beenden und uns auf Demokratie und sozialen Zusammenhalt besinnen.“