Liebe Leser*innen,
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Urlaubsbedingt machte der Newsletter eine etwas längere Pause. Keine Pause dagegen machten unsere Wahlkämpfer*innen. Nach dem Straßenfest vorm Roten Laden ging es richtig los mit den Infoständen, Haustürgesprächen und anderen Aktionen. Von manchen davon gibt es Berichte oder Fotos. Einiges davon findet sich hier im Newsletter.
Ihre/Eure Newsletterredaktion
Es läuft – also lassen wir jetzt nicht nach
Der Wahlkampf ist in vollem Gange: Die Plakate hängen, unsere Materialien kommen unter die Leute und an den Ständen und Haustüren erleben wir viel Zuspruch. Die Linke liegt auf Platz eins. Das ist ein starkes Signal – und das Ergebnis unserer gemeinsamen Arbeit.
Aber Umfragen gewinnen keine Wahlen. Rückenwind hilft nur, wenn wir ihn nutzen. Deshalb gilt gerade jetzt: nicht nachlassen. Jede verteilte Zeitung, jedes Gespräch und jede zusätzliche helfende Hand kann am Ende den Unterschied machen.
Wir kämpfen dafür, dass Wohnen bezahlbar bleibt, Armut nicht hingenommen wird und in Reinickendorf niemand ausgegrenzt oder allein gelassen wird. Dafür brauchen wir eine starke Linke – im Bezirk und im Abgeordnetenhaus.
Wir können bei dieser Wahl viel erreichen. Also machen wir weiter: gemeinsam, entschlossen und bis zum letzten Tag.
Robert Irmscher, Co-Vorsitzender der Linken Reinickendorf
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Straßenfest
der Linken Reinickendorf vorm Roten Laden
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Zum zweiten Mal fand das Straßenfest der Linken Reinickendorf vorm Roten Laden am Schäfersee statt. In diesem Jahr war es gleichzeitig unser Wahlkampfauftakt. Das Wetter spielte einigermaßen mit, es war nicht zu heiß (wie eine Woche zuvor), nicht zu stürmig (wie am Vortag) und es regnete nur ein kleines Bischen. Zahlreiche Reinickendorfer*innen nutzten die Chance, mit uns ins Gespräch zu kommen und/oder einen entspannten Nachmittag in netter Atmosphäre zu verbringen.
Für Gespräche jenseits der Diskussion auf der Bühne waren die Kandidat*innen der Linken Reinickendorf für das Abgeordnetenhaus und viele BVV-Kandidat*innen zugegen. Als besondere Gäste konnten wir Kerstin Wolter (Landesvorsitzende der Linken Berlin), Katina Schubert (MdA) und Petra Pau (Vizepräsidentin des Bundestages a.D.) begrüßen. …
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Von der KPÖ(-Graz) lernen heißt siegen lernen?
Offenes Forum am 9. Juli
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Am 26. Juni 2026 siegte die Kommunistische Partei Österreichs bei den Gemeinderatswahlen in Graz (zweitgrößte Stadt Österreichs). Sie legte von 28,8 auf 35,5 % zu und konnte sich als stärkste Partei in Graz behaupten. Elke Kahr seit 2021 Bürgermeisterin wird auch weiterhin Bürgermeisterin bleiben. Bundesweit liegt die KPÖ momentan bei 3 – 4 %. Bisher war die KPÖ nur kommunalpolitisch in einigen Städten bedeutet.
Warum ist die KPÖ verglichen mit kommunistischen Parteien in Deutschland (KPD, MLPD u, a) vergleichsweise erfolgreich? Wie ist es der KPÖ gelungen innerhalb von 40 Jahren in Graz von einer Kleinstpartei zur stärksten Partei in Graz zu werden? Was kann aus der Erfolgsgeschichte der KPÖ in Graz gelernt werden.
Über diese Fragen sprachen wir im letzten Politfrühstück.
Michael Rohr hielt einen Vortrag, dem eine angeregte Diskussion folgte.
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Mietensprechstunde
auf Straßen und Plätzen
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Die Linke Reinickendorf
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In der warmen Jahreszeit bieten wir Mietensprechstunde nicht nur im Roten Laden an, sondern auch da, wo die Mieter*innen wohnen oder einkaufen gehen.
Am 9. Juli waren wir am Kutschi. Es kamen direkt zu Beginn wirklich viele Leute mit konkreten Fragen und Beratungsbedarf - das Format funktioniert also! Und die Flyer haben auch einige zu uns geführt, es haben aber auch mehrere den Post bei Instagram gesehen und waren deswegen da. Wir hatten viele super Gespräche, Unterschriften für die Petition und einige Beitrittswünsche/Interesse aktiv zu werden. Etwas anstrengend war eine Gruppe pöbelnder Herren, mit denen wir später aber auch noch ins Gespräch gekommen sind und die Situation entschärfen konnten. Und: Passanten haben Zivilcourage gezeigt und Hilfe angeboten.
Weitere Beratungen gab es am 6. August am Letteplatz. Hier verstärkte Niklas Schenker unser Team. Auch in der Weißen Stadt gab es eine Beratung.
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Teilnahme an der Gedenk-Veranstaltung für Beate Fischer
Mahnwache anlässlich der Einweihung der Gedenktafel
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Am 23. Juli 1994 wurde Beate Fischer in der Emmentaler Straße 97 in Reinickendorf-Ost von vier jungen Faschisten auf brutale Weise ermordet. Ihre Misshandlungen und der Mord an ihr waren getrieben von faschistischem Überlegenheitsdenken und einem damit verbundenen tiefsitzenden Frauenhass. Bis vor kurzem erinnert nichts am Tatort an Beate Fischer.
Die Linke Reinickendorf setzte sich daher für einen Gedenkstein in der Nähe des Hauses ein, damit der Femizid nicht vergessen wird und ein würdiges Gedenken an Beate Fischer auch in Zukunft möglich ist. Unser Bezirksverordneter Felix Lederle hat in die BVV einen Antrag zur Errichtung einer Gedenktafel für Beate Fischer am Haus Emmentaler Straße 97 eingebracht. Dieser wurde modifiziert beschlossen. Nun wurde die Tafel im Beisein der Bürgermeisterin eingeweiht.
Mitglieder der Linken Reinickendorf nahmen an der Ehrung teil.
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„Wir halten diese Wahrheiten für erwiesen“ - 250 Jahre Amerikanische Unabhängigkeit.
Offenes Forum am 13. August
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Vor 250 Jahren, am 4. Juli 1776, erklärten dreizehn britische Kolonien in Nordamerika ihre Unabhängigkeit von Großbritannien in der berühmten Unabhängigkeitserklärung.
„Folgende Wahrheiten erachten wir als selbstverständlich: dass alle Menschen gleich geschaffen sind; dass sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten ausgestattet sind; dass dazu Leben, Freiheit und das Streben nach Glück gehören; … - Warum wollten die Vereinigten Staaten Amerikas von Großbritannien unabhängig werden?
- Warum ist die Unabhängigkeitserklärung ein so wichtiger Text?
- Warum gewannen die USA ihren Kampf gegen das wirtschaftlich und militärisch überlegene Großbritannien?
- Wie ernst nahmen die USA die Prinzipien der Unabhängigkeitserklärung?
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Berliner Wahlen 2026
Am 20. September werden in Berlin das Abgeordnetenhaus und die Bezirksverordnetenversammlungen gewählt
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BVV-Wahlprogramm
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Kampagne
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Die Linke Reinickendorf
Kandidat*innen für die BVV
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Die Linke Reinickendorf
Kandidat*innen für das Abgeordnetenhaus
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Wahlkampfimpressionen
aus Reinickendorf
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Die Linke Berlin
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So viele Aktionen wie in diesem Wahlkampf haben wir noch nie gestemmt. Wir waren ja auch noch nie so viele Aktive. Auch die Bandbreite der Aktionen ist größer geworden, es gibt inzwischen viel mehr als den infostand vorm Supermarkt. Schon seit vielen Monaten führen wir Haustürgespräche. Die Mietenberatung findet auch im Freien statt. Es gab Picknicks mit Partei-Promimenz und ungewöhnliche Formate mit Spiel & Spaß.
Hier gibt es ein paar Impressionen davon. Die Liste wird ständig ergänzt.
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BVV-Report
55. Sitzung vom 8.7.26026
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PDS Reinickendorf
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- Soziale Erhaltungssatzungen gemäß § 172 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 BauGB für die Bereiche „Breitkopfbecken“, „Hausotterplatz“ und „Residenzstraße West“
- Aufhebung des Aufstellungsbeschlusses – Bürokratieverordnung Milieuschutz abwenden
- Umgang mit den vorliegenden Sondermittelanträgen
- Bezahlbares Wohnen, Zweckentfremdung und Milieuschutz
- existenzbedrohendes Befahrungsverbot für den Tegeler Segel-Verein (TSV) durch das Grünflächenamt
- Baumfällungen in der Schildower Straße
- Neubau der Ollenhauerstraße
- Planungen zur Nachnutzung des ehemaligen Waldhotels in Frohnau für die Unterbringung von 54 pflegebedürftigen, wohnungslosen Menschen
- Tegeler Hafenfest
- Bearbeitungszeiten im Amt für Soziales senken!
- Missstände im Vitanas Senioren Centrum Märkisches Viertel
- Schulplatzmangel als Folge verfehlter CDU-Bildungspolitik?“
- Flüchtlingsunterkunft in der Bernauer Straße 138a in Tegel jetzt wie geplant in normalen Wohnraum umwandeln
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Elif Eralp zum Anschlag auf den Berliner CSD
Erklärung vom 26. Juli
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Zum Anschlag auf den Berliner CSD erklärt die Bürgermeisterkandidatin von Die Linke Berlin, Elif Eralp: "Aus einem Freudentag in unserer Stadt wurde ein Trauertag. Wir haben einen Tag voller Liebe und Sichtbarkeit für queere Rechte gefeiert. Dieser Tag wurde auf das Brutalste durch einen menschenverachtenden Anschlag beendet, mindestens eine Person verlor ihr Leben, viele wurden verletzt, einige schwer. Das ist einfach nur entsetzlich.
Meine Gedanken sind bei den Angehörigen und Freundinnen und Freunden des Todesopfers und den Verletzten. Ich hoffe, dass es den Verletzten schnell wieder besser geht. Meine Gedanken sind auch bei allen, die nach diesem Abend in Angst um ihre Sicherheit als queere Person sind. Ihnen möchte ich sagen: Wir stehen fest an eurer Seite. Wir dürfen nicht zulassen, dass Hass queeres Leben unsichtbar macht. Die queere Community gehört zur DNA unserer Stadt.
Ich danke dem Veranstalter des CSD und den Helfenden und Einsatzkräften vor Ort, die schnell gehandelt haben. Die Tat muss jetzt umfassend aufgeklärt und geahndet werden.
Nach allem, was wir aus den Medien wissen, deutet vieles auf einen islamistisch motivierten Hassanschlag hin. Jeden Angriff auf queeres Leben, jede Form der menschenverachtenden Gewalt verurteile ich und sie muss konsequent verfolgt werden.
Entscheidend ist für mich: Wir dürfen weder wegsehen noch verallgemeinern. Wir müssen Hass beim Namen nennen, ohne ganze Gemeinschaften unter Verdacht zu stellen.
Heute ist für mich ein Tag des Innehaltens und der Trauer, kein Tag der schnellen Antworten. Aber klar ist: Wir werden als Stadt darüber sprechen müssen, wie wir junge Menschen besser davon abhalten können, in Gewalt und Hass abzurutschen.
In Berlin müssen alle Menschen in Sicherheit leben können."
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Links - Zeitung der Linken im Bundestag
Sommer 2026
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Aufgeben ist keine Option
Konzerne geben ihre Standorte auf. Die Regierung gibt ganze Regionen auf. Was bleibt, sind Menschen, die trotzdem alles zusammenhalten. Sie gehen arbeiten, kümmern sich, sollen jeden Tag mehr leisten - aber bekommen immer weniger zurück. Arbeitsplätze werden vernichtet, das Leben wird immer teurer. Und zugleich wird bei allem gekürzt, was uns Sicherheit gibt, von der Kita bis zur Rente. Wir haben Menschen getroffen, die sich damit nicht abfinden und dafür kämpfen, dass es besser wird.
Inhalt - Wie Beschäftigte um ihre Zukunft kämpfen
- Wer zahlt für die Energiekrise?
- Kürzen bei den Allerkleinsten
- Die Wahrheit über die Rente
- Ein Dorf gibt nicht auf
- Sozialkürzungen? Nicht mit uns
Links ist erhältlich in den Geschäftsstellen der Linken (z.B. im Roten Laden am Schäfersee) oder am Infostand.
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Beratung im Roten Laden
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Jeder Mensch kann durch Krankheit, Erwerbslosigkeit, Pflegebedürftigkeit, Trennung, Scheidung und andere Lebenskrisen oder auch nur durch die Situation, allein für Kinder zu sorgen, in eine Lage kommen, in welcher es wegen finanzieller oder anderer Probleme mit einer Hilfestellung besser gehen könnte und die schwierige Situation gemildert würde.
Teilweise gibt es durch Unterstützungsleistungen die Möglichkeit, die eigene Lebenssituation verbessern zu können. Mit entsprechenden Beratungen und Antragstellungen können in verschiedenen Bereichen mögliche finanzielle Hilfen und andere Unterstützungen geprüft und gegebenenfalls erreicht werden.
Jeder Person, welche einen Anspruch hat, stehen solche Hilfen zu und man muss sich nicht scheuen, diese Leistungen auch zu beantragen.
Oft schrecken jedoch die hohen Hürden zur Bewältigung solcher Anträge ab. Ebenso kann fehlende Kenntnis sehr abschreckend wirken, um sich durchzusetzen.
Deshalb bieten wir ehrenamtlich Beratung und Unterstützung an, um entsprechende Hilfestellung zu geben.
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Heizkosten-Check
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Schon über dreitausend Menschen haben uns ihre Heizkostenabrechnungen geschickt, mehr als jede Vierte davon war fehlerhaft. Und jetzt gibt es die ersten Erfolgsgeschichten. Vier Menschen haben dank unserer Hilfe schon das Geld vom Vermieter zurückbekommen - alles satte dreistellige Beträge!
Aber wir hören nicht auf: Unser neues Ziel sind 10.000 geprüfte Rechnungen! 💪💪💪
Dafür brauchen wir dich:
Es geht ganz einfach - geh auf den Link hier und folge den Schritten:
📩 Schick deine Abrechnung: Ein Foto oder Scan reicht völlig aus.
🔍 Die Linke checkt das für dich: Das Team prüft, ob du Anspruch auf eine Rückzahlung hast.
✅ Hol dir dein Geld zurück: Wenn ja, bekommst du alle Infos, wie du es schnell und unkompliziert erledigen kannst.
⚡️ Teile den Link und erzähl anderen von der Aktion! ⚡️
Je mehr Rechnungen wir prüfen, desto stärker können wir gemeinsam gegen Abzocke vorgehen und für bezahlbare Mieten kämpfen.
Gemeinsam können wir was bewegen. Lass uns zusammen gegen Abzocke vorgehen und für bezahlbare Mieten kämpfen.
Solidarische Grüße
Franziska Heinisch für das Heizkosten-Team
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Mietwucher-Check
Wuchermieten senken ist möglich
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Die Linke im Bundestag
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Die Mieten explodieren und werden zu wenig begrenzt. Aber es gibt ein Mittel, Wuchermieten zu senken. Und es sollte viel mehr angewandt werden.
Behörden können hier und heute gegen Mietwucher vorgehen. Wenn du eine überhöhte Miete zahlst, kannst Du das melden. Das Wohnungsamt muss dann ein Bußgeld gegen Deinen Vermieter verhängen und die Miete kann abgesenkt werden. Wir helfen dabei mit dem Mietwucher-Rechner.
Zahlst du eine Wuchermiete? Check es mit dem Mietwucher-Rechner und wehr Dich!
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Jung hilft Alt
an Computer und Handy
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Wir als Linksjugend bieten technische Hilfe für alle an, besonders auch für ältere Menschen.
Wir nehmen uns Zeit und helfen verständlich bei Formularen, am Computer, mit dem Handy oder Tablet und bei anderen technischen Fragen. Vorkenntnisse sind nicht nötig.
Das Angebot ist kostenlos und offen für alle.
Wir helfen jeden letzten Sonntag im Monat, von 11:00 bis 13:00 Uhr im Vierwaldstätter Weg 16
Der nächste Termin ist am 30. August 2026
Kontakt/Rückfragen: reinickendorf@solid-berlin.org
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„Enteignung schafft keine einzige Wohnung“
Publikation der RLS (3. vollständig überarbeitete Auflage, 2026)
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Die charakteristischen lila Westen der Initiative „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ (DWe) waren im April 2019 zum ersten Mal in Berlin zu sehen – auf der bis dato größten Demonstration gegen hohe Mieten und Verdrängung. Zweieinhalb Jahre später war der Volksentscheid gewonnen: Mehr als eine Million Berliner*innen stimmten dafür, private Immobilienunternehmen mit mehr als 3.000 Wohnungen zu enteignen.
Dabei ist Enteignung eigentlich das falsche Wort, denn es geht um Vergesellschaftung, also die Überführung privaten Eigentums in Gemeineigentum und Gemeinwirtschaft. Diese grundgesetzlich verankerte Möglichkeit wurde seit Bestehen der Bundesrepublik noch nie genutzt. Auch die Berliner Politik hat alles dafür getan, die Umsetzung des Volksentscheids zu verschleppen. Fünf Jahre, eine Expert*innenkommission und ein Rahmengesetz später ist klar: Die Vergesellschaftung ist verfassungsgemäß umsetzbar, und sie ist notwendig wie nie: In den vergangenen zehn Jahren sind die Mieten in der Hauptstadt um durchschnittlich 70 Prozent gestiegen. Mit dem von DWe vorgelegten eigenen Gesetzentwurf für einen zweiten Volksentscheid rückt die Umsetzung wieder auf die Tagesordnung.
Doch die Widerstände aus Immobilienwirtschaft, Interessenverbänden und Politik sind massiv. Zu hoch sind die Gewinne, die mit den geschätzt 240.000 betroffenen Wohnungen erwirtschaftet werden, zu groß der politische Einfluss der Konzerne auf die Politik. Und die Reihen schließen sich: CDU und SPD, in Berlin wie im Bund, agieren mittlerweile offen als Interessenvertreter der Immobilienwirtschaft. Die Bauminister*innen der Länder haben sich gegen die Berliner Pläne ausgesprochen, Bayern droht mit einer Klage vor dem Bundesverfassungsgericht. Die Bundesregierung bereitet ein Gesetz vor, das die Entschädigung auf den Marktwert festschreiben und die Umsetzung bis zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts aussetzen würde – und die Vergesellschaftung damit faktisch unmöglich machen soll. Fakten scheinen dabei keine Rolle zu spielen. Enteignung? Ein Instrument aus der DDR-Mottenkiste! Eingriffe ins Privateigentum? Verfassungswidrig! Und überhaupt schafft Enteignung keine einzige Wohnung!
In dieser Broschüre wird deutlich, dass solche Behauptungen auf wackeligen Füßen stehen. Die Autor*innen erläutern Vergesellschaftung als Mittel zur Verwirklichung des Rechts auf Wohnen. Die Broschüre soll allen helfen, die sich in der oft oberflächlich geführten Debatte mit Gegenargumenten rüsten wollen.
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STAATSSCHUTZ
ab 27. August im Kino
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Spätestens als dieser Film auf der Berlinale den Panorama-Publikumspreis gewann, stand fest, dass er einer der spannendsten deutschen Kinofilme 2026 ist. Regisseur Faraz Shariat sprach mit Philipp Teubner über diesen intensiven Justiz-Thriller.
Die junge Staatsanwältin Seyo Kim (Chen Emilie Yan) hat eine große Affinität zu ihrem Beruf. Sie will eine objektive und effiziente Mitarbeiterin des Justizsystems sein und lehnt jede Emotionalisierung ab. Trotz ihrer neutralen Haltung gerät sie als Tochter koreanischer Eltern irgendwann in den Fokus einer rechten, rassistischen Gruppierung. Als sie nachts mit dem Fahrrad von der Staatsanwaltschaft nach Hause fährt, wird sie überfallen und lebensgefährlich verletzt.
Der Film spielt in einer fiktiven ostdeutschen Stadt. Das wirkt fast wie ein Modellraum: Provinz, Behörde, Gericht, rechte Netzwerke, gesellschaftliche Enge. …
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Carlos Gomes und Glenn Jäger: Griff nach Gold. Die andere Geschichte der Fußball-Weltmeisterschaft.
Buchempfehlung
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Die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ist vorbei. Spanien ist Weltmeister. Zeit um ein Buch zu lesen, dass die Geschichte der Fußball-Weltmeisterschaft aus einem linken und antikolonialen Blickwinkel beleuchtet.
Die Autoren handeln alle vergangenen Weltmeisterschaften (1930 – 2022) chronologisch. Die aktuelle Weltmeisterschaft (2026) in Nordamerika fand noch nicht statt, als das Buch erschien. Sie wird mit einem Ausblick abgehandelt.
Was macht das Buch (nicht nur) für linke Fußballfans interessant?
Es arbeitet heraus, dass die FIFA bis weit in die achtziger Jahre hinein von den europäischen Verbänden beherrscht wurde, die diese Dominanz genutzt haben, um die Fußball-Weltmeisterschaft in ihrem Sinne zu gestalten (v. a. Terminierung der Finalrunde im nördlichen Sommer). Der südamerikanische Verband bekam immerhin relativ viele Startplätze für die Finalrunde zugestanden. Der Rest des globalen Südens (insbesondere der afrikanische Kontinent) wurde marginalisiert und blieb lange aufgrund rassistischer und kolonialistischer Vorurteile ausgegrenzt. Es werden auch einige Fußballspieler die „People of Colour waren oder sind gewürdigt.
In dem Buch werden einige „heilige Kühe“, vor allem europäischer Fußballnationen, geschlachtet (z. B. das „Wunder von Bern“ 1954). Ebenso erfreulich ist die kritische Aufarbeitung der zwei Fußball-Weltmeisterschaften in Rechtsdiktaturen (Italien 1934; Argentinien 1978) durch die Autoren.
Ich habe das Buch mit Freude und Erkenntnisgewinn gelesen und kann es nur weiterempfehlen.
Carlos Gomes (1981) Studium der Germanistik. Publiziert zu kulturhistorischen Themen.
Glenn Jäger (1971) Studium der Anglistik und Soziologie. Verlagstätigkeit. Aktiver Fußballer.
Beim Kanal „99 zu Eins“ gibt es eine Folge mit Carlos Gomes zu dem Buch bei YouTube.
Carlos Gomes und Glenn Jäger: Griff nach Gold. Die andere Geschichte der Fußball-Weltmeisterschaft. (papyrossa Verlag; 28 €)
Michael Rohr (Mitglied des Bezirksvorstandes).
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Olympia in Berlin?
Investieren statt abfackeln!
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Der Berliner Senat will sich um die Olympischen Spiele 2036/2040/2044 bewerben.
NOlympia Berlin ist ein Bündnis von Menschen, die sich gegen eine Bewerbung um die Olympischen Spiele in Berlin einsetzen.
Olympische Spiele bedeuten Milliardenkosten, soziale Verdrängung und einen Ausnahmezustand für die Stadt.
Berlin braucht stattdessen Wohnraum, Bildung, soziale Infrastruktur sowie nachhaltige Verkehrs- und Klimakonzepte. Öffentliche Mittel für den Breitensport statt für Prestigeprojekte mit unkalkulierbaren Risiken!
Arm, aber Olympia?
Warum wir uns die Spiele nicht leisten können und wollen.
Berlin hat viele Baustellen, gleichzeitig steht die Stadt mit über 70 Mrd EU Schulden kurz vor einer Haushaltsnotlage. Dennoch plant der Senat Milliarden für ein vierwöchiges Event ein, dessen finanzielle Risiken völlig unkalkulierbar sind und das nicht öffentlich gemacht wird. …
Unterschriftenlisten liegen in den Geschäftsstellen der Berliner Linken aus.
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CDU blockiert Milieuschutz in Reinickendorf
Nicht mit uns!
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Die CDU verhindert in Reinickendorf-Ost den Beschluss von 3 Milieuschutzgebieten – obwohl eine offizielle Untersuchung den Bedarf eindeutig belegt. Das bedeutet: Tausenden Berliner:innen wird ein besserer Schutz vor Verdrängung vorenthalten.
Was jetzt zählt: Der Berliner Mieterverein hat eine Petition gestartet.
Je mehr Menschen unterschreiben, desto mehr Druck auf die Politik. Bitte weiterschicken!
Jetzt unterschreiben & teilen:
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Berlin-Reinickendorf, Ollenhauerstraße: Kahlschlag aller 116 Straßenbäume für Luxus-Straßen-Neubau?
Petition
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BI Ollenhauerstraße
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Ab Oktober 2026 sollen alle 116 Bäume in der Ollenhauerstraße zwischen Reinickes Hof und Kögelstraße gefällt werden, damit die gesamte Straße ab 2027 für bis zu 19,5 Mio. € komplett neu gebaut werden kann.
Die Petition fordert ein Moratorium (einen Aufschub) der Umsetzung der vorliegenden Neubau-Planungen des Bezirksamtes Reinickendorf, um im Rahmen einer Umplanung bisher nicht beachtete Aspekte in diese Planungen einzubeziehen. …
Die Linke Reinickendorf unterstützt diese Petition.
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Die Termine werden laufend aktualisiert.
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25. August 2026 07:00 - 09:00 Uhr
Ort: S Waidmannslust, Ausgang Waidmannsluster Damm
Wir treffen uns zu einem frühen Infostand am S Waidmannslust. Mit dabei ist Sophia, Direktkandidatin für den Wahlkreis 4 in Reinickendorf. Kommt vorbei! Weiterlesen
25. August 2026 11:00 - 13:00 Uhr
Ort: Kolpingplatz, 13407 Reinickendorf
Wir flyern diesmal mit Pilar, Direktkandidatin für Reinickendorf Ost, rund um den Kolpingplatz. Seid dabei! Weiterlesen
26. August 2026 16:00 - 18:00 Uhr
Ort: Buddeplatz, 13507 Reinickendorf
Wir machen sauber! Weiterlesen
27. August 2026 11:00 - 13:00 Uhr
Ort: Resi Passage, Residenzstraße 34, 13409 Reinickendorf
Wir treffen uns zu einem weiteren Infostand an der Resi Passage. Macht gern mit oder kommt auf ein Gespräch vorbei, wir freuen uns auf euch! Weiterlesen
28. August 2026 07:00 - 09:00 Uhr
Ort: S+U Wittenau (S1, S26, S85, U8)
Wir laden euch herzlich zu unserem Infostand im Norden Reinickendorfs, am S+U Wittenau ein. Kommt vorbei! Weiterlesen
28. August 2026 16:00 - 18:00 Uhr
Ort: Spielplatz am Ende der Sommerstraße, Nähe S Schönholz
Wir laden euch herzlich zu unserem Infostand beim Spielplatz am Ende der Sommerstraße ein. Macht mit oder kommt einfach nur so zu einem Gespräch vorbei, wir freuen uns auf euch! Weiterlesen
28. August 2026 17:00 Uhr
Ort: Ecke Mellerbogen/Auguste-Viktoria-Allee
Wir flyern weitern im Westen Reinickendorfs! Seid dabei! Weiterlesen
29. August 2026 14:00 - 21:00 Uhr
Save RAW Rave – Demonstration zum Erhalt der soziokulturellen und Clubnutzung auf dem RAW Wir lassen uns die Soziokultur und die Clubkultur auf unserem RAW-Gelände nicht weggentrifizieren! Wir lassen uns auch nicht von dem einschüchtern, was auf dem CSD gegen die queere Community passiert ist und nun von der AfD rechtspopulistisch Missbraucht… Weiterlesen
29. August 2026 19:00 Uhr
Ort: Showfenster Theater, Letteallee 94, 13409 Berlin
Niemals alleine, immer gaymeinsam! Wir laden euch ein zu einem Abend voller Glitzer, Widerstand und guter Vibes! Weiterlesen
30. August 2026 16:00 - 18:00 Uhr
Ort: Berlin, Roter Laden am Schäfersee
Wir machen einen Infostand am Schäfersee und laden euch herzlich ein, vorbeizukommen! Weiterlesen
31. August 2026 18:30 - 20:30 Uhr
Ort: Berlin, Roter Laden am Schäfersee
Kennenlernen für Neumitglieder und Interessierten Weiterlesen
1. September 2026 17:00 - 19:25 Uhr
Anmeldung: app.zetkin.die-linke.de/o/34/events/28535 Weiterlesen
2. September 2026 18:30 - 21:00 Uhr
Ort: Berlin, Roter Laden am Schäfersee
Wir basteln Plakate für die große Mietendemo am 05. Septmeber! Bringt Bastelsachen und ein paar Snacks mit. Am Anfang besprechen wir die bis zur Wahl geplanten Haustürgespräche. Weiterlesen
5. September 2026 12:40 - 15:00 Uhr
Die große Mietendemo „Her mit den Wohnungen – Runter mit den Mieten!“ findet am 05. September 2026 ab 13:00 Uhr vor dem Roten Rathaus in Berlin-Mitte statt. Der Treffpunkt für die Teilnehmenden aus Reinickendorf ist um 12:40 Uhr vor dem Körperweltenmuseum. Weiterlesen
6. September 2026 13:30 - 16:30 Uhr
Zur Anmeldung: app.zetkin.die-linke.de/o/34/events/28536 Weiterlesen
7. September 2026 17:00 - 19:00 Uhr
Zur Anmelung: app.zetkin.die-linke.de/o/34/events/28538 Weiterlesen
8. September 2026 17:00 - 20:00 Uhr
Wir bieten den Mieter:innen rund ums Breitkopfbecken eine Sprechstunde zum Thema Mieterhöhungen an. Treffpunkt ist direkt am Breitkopfbecken. Wir brauchen auch Hände für den Auf- und Abbau! app.zetkin.die-linke.de/o/34/events/28731 Weiterlesen
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