Newsletter
Wir in Reinickendorf  Ausgabe 12/21

 

Inhaltsverzeichnis

 
  1. Editorial
  2. Was läuft im Bezirksvorstand
  3. Was läuft im Bezirksverband
  4. Was läuft im Ortsverband Nord
  5. Was läuft in der AG Verkehr
  6. Was läuft in der Bezirksverordnetenversammlung
  7. Was läuft im Wahlkreisbüro von Katina Schubert (MdA)
  8. Was läuft in der Seniorenarbeit im Bezirk
  9. Empfehlenswert
  10. Vorgestellt
  11. Kleine Presseschau
  12. Leserbriefe
  13. Termine
 

Editorial

 

Liebe Leser:innen,

 

wer es nicht schon auf anderen Wegen gehört hat, hier noch mal die freudige Meldung: WIR HABEN EINE NEUE GESCHÄFTSSTELLE GEFUNDEN! Sie liegt direkt am Schäfersee, besteht aus drei Räumen, Küche und Bad. Damit hat Lutz im neuen Jahr endlich wieder ein eigenes Büro und einen adäquaten Arbeitsplatz. Wir alle haben Räume, in denen man gemeinsam planen, tagen, feiern kann… selbstverständlich unter Einhaltung des Infektionsschutzgesetzes.

Aber bleiben wir vor allem beim Feiern: Auch wenn wir nun schon den zweiten Winter der Corona-Pandemie erleben – es gibt keinen Grund, traurig zu sein. Wir trinken Glühwein mit Abstand, umarmen uns virtuell, lassen uns impfen und boostern und bleiben vor allem gesund!

Frohe Festtage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

Eure/Ihre WiR-Redaktion (Caro, Kai, Sabina, Lutz & Robert)

 
 

Was läuft im Bezirksvorstand

 

Dezember-Sitzung

 

Der Bezirksvorstand traf sich in seiner regulären Sitzung am vergangenen Montag per Videokonferenz. Neben den üblichen TOPs beschäftigten wir uns mit unseren Ausgaben für den Wahlkampf. Insgesamt hat er unseren Bezirksverband 15.702 Euro gekostet – eine genauere Aufschlüsselung findet ihr hier:

Rubrik

 Summe

Straßenfest 17.9.

   3.757,48 €

Personenplakate

   3.420,87 €

Wahlprogramm

   3.090,19 €

Werbemittel

   1.603,44 €

Plakatierung

   1.000,00 €

Plakatierung OV S

      819,72 €

Fotos

      629,96 €

Annoncen

      533,12 €

Ballongas

      452,50 €

Plakatierung OV N

      187,77 €

Catering

      151,78 €

Infostände

        56,00 €

Summe

 15.702,83 €

Die Kosten sind insgesamt innerhalb des veranschlagten Rahmens geblieben, so dass wir einigermaßen entspannt auf die Kosten blicken können, die uns für den Umzug in eine neue Geschäftsstelle entstehen werden. Kistenpacken ist in der Woche ab 10. Januar geplant – der Umzug mit einer professionellen Umzugsfirma wird am Ende der vierten Kalenderwoche stattfinden. Helfende Hände sind immer willkommen – wer Zeit, Kraft und Lust hat, meldet sich bitte direkt bei Lutz (ab 10. Januar 2022).

Und noch kurz zu den anstehenden Terminen: Die nächste Sitzung des Bezirksvorstands wird am 17. Januar um 18.30 Uhr (per VK) stattfinden. Bis dahin werden Dana und ich für das nächste halbe Jahr die weiteren Termine miteinander abstimmen – das ist bei den ganzen BVV-Terminen nicht so leicht. Auf dieser Grundlage werden wir uns über Termine für Mitgliederversammlungen und die nächste Hauptversammlung verständigen.

Noch ein Satz zum Infektionsschutz: Der Bezirksvorstand wird selbstverständlich weiterhin per Videokonferenz tagen, da wir dies auch in unserer Geschäftsordnung so festgelegt haben. Anders verhält es sich mit Mitgliederversammlungen. Ob Präsenz oder per Video wollen wir auch zukünftig vom Infektionsgeschehen abhängig machen und evtl. auch erst eine Woche vor dem Termin entscheiden. Wenigstens haben wir bald wieder eigene Räume, in denen Versammlungen stattfinden können, ohne dass sich jemand genötigt fühlen muss, ein Getränk in einem Restaurant zu bezahlen. Wir haben versucht, dies durch die Regelung eines Freigetränks pro Person abzumildern. Aber optimal war diese Lösung sicher nicht.

Ich bedanke mich bei allen Mitgliedern des Bezirksvorstands für die konstruktiven Sitzungen. Besonders bei Lutz bedanke ich mich dafür, dass er immer vorbereitet und meine zuverlässigste Kontrollinstanz ist. Danke, Lutz!

Kai

 
 

Was läuft im Bezirksverband

 

Licht und Schatten

Mitgliederversammlung zum Berliner Koalitionsvertrag

 

Koalitionsvertrag

Die Mitglieder der LINKEN Berlin sind in diesen Tagen aufgerufen, über den erneuten Eintritt in die Berliner Landesregierung zu entscheiden. Basis dieser Entscheidung bildet der Koalitionsvertrag, der allen Mitgliedern zugegangen ist. Auf 149 Seiten wird dargelegt, wie sich die Verhandler:innen von rgr die Zukunft unserer Stadt vorstellen. Wo drei Parteien mit unterschiedlichen Wahlprogrammen zusammenkommen, um sich über das Gemeinsame zu verständigen, kommt es zwangsläufig zu Kompromissen. Diese sind in manchen Bereichen und hier gerade auch im Kapitel Stadtentwicklung, schmerzlich. „Der Vertrag enthält Licht und Schatten“, begann Katina Schubert, Landesvorsitzende der Berliner LINKEN und Reinickendorfer Abgeordnete, bei unserer Mitgliederversammlung im Dezember ihre Ausführungen. Auch wenn im Landesverband kontrovers diskutiert wird, ob das Erreichte für einen erneuten Regierungseintritt reicht, waren wir uns im Reinickendorfer Bezirksverband recht einig: Am Kabinettstisch lässt sich mehr LINKE Politik durchsetzen als auf den Oppositionsbänken. Ob das Licht oder der Schatten für die Mitglieder der LINKEN in ganz Berlin überwiegt, zeigt sich morgen – denn da wird das Ergebnis des Entscheids verkündet.

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Neumitgliedertreffen

 

Das Wahljahr 2021 ist vorüber und unsere LINKE hat Nachwuchs bekommen. Damit unsere Reinickendorfer Neumitglieder uns und unsere Arbeit besser kennen lernen, lädt der Ortsverband Nord der LINKEN Reinickendorf diese neuen Mitglieder zu einem persönlichen Kennenlerngespräch ein. Auch wer schon länger Mitglied der Partei ist, aber noch nicht so richtig bei uns "angekommen" ist, ist herzlich willkommen.

Das Treffen findet am Dienstag, 4. Januar 2022, um 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr in unserer Geschäftsstelle in der Fennstraße 2 in 13347 Berlin statt. Euch erwarten nicht nur informative Gespräche, sondern auch Kaffee und Kuchen.

Pandemiebedingt möchten wir euch um eine Anmeldung bitten, denn die Räumlichkeiten sind begrenzt. Die Veranstaltung darf zu eurem eigenen Schutz nur nach den jeweils geltenden Corona Verordnungen stattfinden, z.Z. 2G (geimpft, genesen).

Anmeldung bitte bei klaus.murawski@die-linke-reinickendorf.de bis zum 2. Januar 2022.

Schöne Grüße

Kai, Klaus, Robert, Lutz

 
 

Was läuft im Ortsverband Nord

 

Offenes Forum am 9. Dezember

Ampel-Zählgemeinschaftsvereinbarung 2021 – 2026, BVV Reinickendorf

 

Felix Lederle, Fraktionsvorsitzender der LINKEN in der BVV Reinickendorf, stellte die Vereinbarung vor und teilte die Einschätzung und zukünftige strategische Ausrichtung der Fraktion mit uns.

Die Vereinbarung zwischen SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP ist überschrieben mit „Zukunft Reinickendorf - sozial, nachhaltig und modern“. Die komplette Vereinbarung findet sich auf der Homepage der Grünen Fraktion Reinickendorf.

Grundsätzlich lässt sich zur Vereinbarung feststellen, dass sie in vielen Bereichen sehr allgemein gehalten ist und nur wenige konkrete kommunalpolitische Projekte formuliert wurden und aus LINKER Sicht neben Licht (z.B. beim Thema Jugendparlament), leider auch viel Schatten (z.B. bei den Themen Milieuschutz oder Rekommunalisierung von Schulreinigung) enthält. Eine ausführliche inhaltliche Bewertung der Zählgemeinschaftsvereinbarung findet zu Beginn des nächsten Jahres statt.

Aus dem Zählgemeinschaftspapier ergibt sich, dass die Ampel bei Anträgen von Fraktionen, die nicht der Zählgemeinschaft angehören, immer geschlossen mit NEIN stimmt, wenn innerhalb der Zählgemeinschaft keine Einigkeit hergestellt werden kann und mit dieser Festlegung müssen wir politisch umgehen.

Die Linksfraktion in der BVV bestimmt ihre politische Position weiterhin eigenständig. Eine Zusammenarbeit mit allen demokratischen Fraktionen findet auf der Grundlage inhaltlicher Übereinstimmung in konkreten Sachfragen statt.

 

Frohe Weihnachten!

 

Liebe Genoss:innen,

dieses Jahr neigt sich dem Ende zu. Auch 2021 war geprägt von der pandemischen Lage, sodass leider vieles von unserem Plänen ausfallen oder verschoben werden musste. Es war auch ein Jahr mit einem intensiven Wahlkampf, bei dem wir in Berlin recht zufrieden mit dem Ausgang sein können, auch wenn immer mehr möglich gewesen wäre. Das Abschneiden auf der Bundesebene war leider desaströs. Hier liegt es an uns, im nächsten Jahr in uns zu gehen, eine Strategiedebatte zu führen und Streitigkeiten im Sinne des Fortbestandes der Partei hinter uns zu lassen. Dann werden auch wieder mehr als 4,9 % auf der Bundesebene möglich sein. Eine starke LINKE wird gebraucht, denn nur wir sind die Stimme der sozialen Gerechtigkeit. Die wird auch unter der Ampel sicherlich gebraucht werden.

Nun aber geht es an den besinnlichen Jahresausklang. Unabhängig davon, ob man Weihnachten feiert oder nicht, bringt der Jahreswechsel Zeit, um neue Pläne zu schmieden, Kraft zu tanken und mit vielen guten Vorsätzen in das neue Jahr zu starten. Lasst uns mit gemeinsamer Kraft dafür sorgen, dass 2022 ein besseres Jahr wird als das letzte. In diesem Sinne frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

Caro, Kai, Klaus, Lutz, Micha und Robert

 
 

Was läuft in der AG Verkehr

 

Dezember-Sitzung

 

Unser letztes Treffen fand am 14. Dezember in unser Geschäftsstelle in der Fennstraße statt.

Das Hauptthema war die Planung der Regio-S-Bahn für Berlin Brandenburg. Das Bündnis Schiene Berlin-Brandenburg  (BSBB) hat dazu am 6. Dezember eine Erklärung veröffentlicht. Darin wird das Ziel für 2030 mit einem Netzplan für die Regio-S-Bahn definiert. Die Fahrgastzahlen sollen bis dahin verdoppelt werden. Die Regio-S-Bahn soll dazu einen wichtigen Beitrag leisten. Elektrische Oberleitungszüge, teilweise mit Akkupufferung, sollen den „Berliner Speckgürtel“ mit der Hauptstadt verbinden. Dadurch sollen der PKW-Pendlerverkehr mit Staus und Stress und die klimaschädlichen Abgase erheblich reduziert werden.

Uns interessiert natürlich die Verbesserung für das nördliche Umland. Dazu soll die Kremmener Bahn zwischen Gesundbrunnen und Velten instandgesetzt und zweispurig ausgebaut werden. Die Bahnhöfe werden modernisiert, damit die Zugfolge verkürzt werden kann. Wann das alles umgesetzt wird, hängt auch von der Instandsetzung der U6 und A111 ab, denn parallele Baustellen würden den Pendlerverkehr noch weiter beeinträchtigen. Wir erwarten von Land und Bund eine schlüssige Planung, damit das Ziel Umsetzung bis 2030 auch möglich wird.

Unser nächstes Treffen wird am Dienstag, 18. Januar 2022, um 18:30 Uhr als Videokonferenz stattfinden.

Für die AG Verkehr
Kai Bartosch und Klaus Murawski

 

Mehr Infos zur Arbeit der AG Verkehr

 

zurückliegende Aktionen

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Was läuft in der Bezirksverordnetenversammlung

 

Welt-AIDS-Tag in Tegel:

Gedenken an Verstorbene und HIV-Positive

 

von Kai Bartosch, Bezirksvorsitzende der LINKEN Reinickendorf und Bezirksverordnete

Als ich mit Andreas Otto, dem Vorsitzenden des Vereins Regenbogen Reinickendorf e.V., auf dem Platz in Alt-Tegel Kerzen anzünde, bleiben viele Menschen trotz der Kälte kurz stehen. Auf dem Boden liegt das Regenbogen-Banner des Vereins gegen Homophobie, Biphobie und Transphobie. Einige Leute fragen, was die Lichter in Form einer roten Schleife zu bedeuten haben. Andere nicken und stimmen zu, dass es wichtig ist, die vielen an Aids Verstorbenen nicht zu vergessen. HIV-positive Menschen gibt es auch hier in Reinickendorf. Beratungsangebote und Hilfen, wie zum Beispiel Regenbogen Reinickendorf anbietet, müssen verlässlich bleiben.

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Kais erster Antrag

 

Die neu in der BVV-Reinickendorf vertretene Verordnete der Linksfraktion, Kai Bartosch, reicht ihren ersten Antrag ein. Die Forderung lautet, dass die konstituierende Sitzung der BVV nicht durch das älteste Mitglied, sondern durch das Mitglied mit der längsten Zugehörigkeit zur BVV eröffnet werden soll.

Die Fraktionen von CDU, SPD, FDP und Bündnis90/Die Grünen schlossen sich diesem Antrag in Form einer Mitzeichnung bereits an.Vorbild ist der Deutsche Bundestag, der bereits zum Ende der vorletzten Legislaturperiode diese Regelung getroffen hatte.Dort hat es funktioniert und man konnte zu Beginn der letzten Legislaturperiode erfolgreich eine für alle demokratisch gesinnten Menschen qualvolle Sitzungseröffnung durch einen Rechtsaußen verhindern. Eben dies ist bei der konstituierenden Sitzung der Reinickendorfer BVV Anfang November dieses Jahres leider nicht gelungen. Der Handlungsbedarf wurde daher offensichtlich.

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Wählerwillen respektieren und Bezirksamt in Gänze arbeitsfähig machen!

Presseerklärung, Teil 2

 

Kais Rede

Erneut hat die Ampel-Zählgemeinschaft in der Sitzung der BVV vom 8. Dezember verhindert, dass das Bezirksamt komplettiert und in Gänze arbeitsfähig werden kann. Die Linksfraktion Reinickendorf bleibt bei ihrer am 25. November öffentlich gemachten grundsätzlichen Position, wonach der Wählerwille zu respektieren ist. Jede demokratische Fraktion muss das bekommen, was ihr auf der Grundlage des Wahlergebnisses vom 26. September zusteht. Daraus ergibt sich, dass die Vervollständigung des Bezirksamts auch weiterhin nicht an der Linksfraktion scheitern wird.

Dazu hielt Kai ihre erste Rede vor der BVV, hier nachzuhören.

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Was läuft im Wahlkreisbüro von Katina Schubert (MdA)

 

Wir sind weiter für Sie da

 

Bedingt durch die Pandemie ist das Büro nach wie vor für den Besucherverkehr geschlossen. Anliegen können aber per Telefon, Mail oder die „neuen Medien“ nach wie vor durch uns bearbeitet werden. In begründeten Ausnahmefällen bieten wir aber auch Präsenztermine an. Wichtig für uns ist: Wir bleiben an unserem Standort im Märkischen Viertel. Den in den vergangenen fünf Jahren aufgebauten Anlaufpunkt für Bürgerinnen und Bürger aus der Nachbarschaft werden wir hier weiter betreiben und ausbauen. Wir freuen uns auf Sie!

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Was läuft in der Seniorenarbeit im Bezirk

 

Wahlen zur Seniorenvertretung

Anmwerkungen, Teil 3

 

In den beiden vorigen Ausgaben des Newsletters hatte ich einige wichtige Details zum Ablauf der kommenden Wahlen zur bezirklichen Seniorenvertretung (SV) genannt. Heute möchte ich diese Informationen mit dem 3. Teil abschließen:

Januar '22, Info 1:

Alle in Reinickendorf zur SV wahlberechtigten Seniorinnen und Senioren erhalten per Post eine Wahlbenachrichtigung. Dort finden sich zudem ein Antrag auf Briefwahl, allgemeine Infos zur Wahl, die Wahltermine und -lokale zur persönlichen Stimmabgabe (14.3.-18.3.22) sowie die Termine, an denen sich die Kandidat:innen persönlich den Wähler:innen vorstellen. Dies geschieht in alphabetischer Reihenfolge der Bewerber:innen. Sie haben jeweils 2 Minuten Zeit (eine Zeitspanne, die ich persönlich als absolut unzureichend erachte). Ich hatte auf die Vorstellungen und die jeweiligen Örtlichkeiten hingewiesen.

Mitte Januar '22, Info 2:

Eine sogenannte Berufungsvorschlagsliste zur SV-Wahl wird öffentlich ausgehängt werden. Sie und eine gleichzeitig erscheinende Broschüre werden die Vorstellung aller Kandidat:innen (mit ihren eingereichten Fotos und 'Motivationstexten') enthalten. Die Broschüre wird u.a. im Rathaus (Zimmer 59) und in bezirklichen Senioreneinrichtungen (Treffs, Klubs, Seniorenwohnhäusern) ausgelegt werden. Sie ist gleichfalls im Netz nachzulesen.

März '22, Info 1:

In der Woche vom 14.3.-18.3. können die wahlberechtigten Reinickendorfer Senior:innen persönlich in unterschiedlichen Wahllokalen ihre Stimme abgeben. Bitte mitzubringen sind die Wahlbenachrichtigung sowie ein Personaldokument. Folgende Wahllokale stehen zu folgenden Terminen zur Verfügung:

  • 14.3.22, 10.00-14.00, Freizeitzentrum Schäfersee;
  • 15.3.22, 10.00-14.00, Freizeitzentrum Hermsdorf;
  • 16.3.22, 10.00-14.00, Ernst-Reuter-Saal, Rathaus;
  • 17.3.22, 14.00-18.00, Fontane-Haus, MV;
  • 18.3.22, 10.00-14.00, Freizeitzentrum Adelheidallee, Tegel

Anschließend findet hier die öffentliche Auszählung statt.

März '22, Info 2:

Am 25.3. wird das Ergebnis der Wahl festgestellt und am 28.3. öffentlich ausgehängt.

Bei den Angaben beziehe ich mich zumeist auf Mitteilungen, die ich als Kandidat für die neue SV vom Fachbereich Senior:innen des Bezirksamtes RDF erhalten habe und nach bestem Wissen weitergebe. Eine Garantie für ihre Richtigkeit kann ich jedoch nicht übernehmen. Manche Infos dürften zudem unter Corona-Vorbehalt stehen.

Weitere Hinweise zur Wahl lesen Sie/lest Ihr u.a. unter:

In der Januar-Ausgabe des Newsletters werde ich erneut über die SV-Wahlen berichten. Vielleicht kann ich dann zugleich einige Fragen unserer treuen Leserschaft beantworten, über die ich mich sehr freuen würde.

Schließen möchte ich meine Anmerkungen mit den besten Wünschen zu den Feiertagen und dem Jahreswechsel.

Bleiben Sie/bleibt vor allem bitte gesund oder werden Sie/werdet es alsbald!

Reiner Schröter

NACHTRAG:

Oben sehen Sie das Foto einer sogenannten SENIORENBANK. Sie befindet sich vor dem Haupteingang des Rathauses Reinickendorf - 18 andere stehen verteilt im gesamten Bezirk. Weitere sollen wohl folgen. Mein persönlicher Kommentar: Wenig ansprechend und unbequem; eine Ausgabe, die besser anderweitig verwendet worden wäre.

 
 

Empfehlenswert

 

Stolen

So retten wir die Welt vor dem Finanzkapitalismus

 

404 Seiten. Klappenbroschur. 18,00 €

Die britische Ökonomin Grace Blakeley hat mit Stolen ein sehr gut lesbares und verständliches Buch vorgelegt, in dem sie darlegt, dass die Erholung der Wirtschaft nach der Finanzkrise hauptsächlich den berühmten 1% - nämlich denen, die sowieso schon viel haben – genutzt hat, wieso das so ist und wieso das nicht so sein muss. „Stolen“ erzählt die Geschichte des durch Finanzindustrie gesteuerten Wachstums mit den bekannten Nebenfolgen – das ökologische Desaster, auf das wir zusteuern, explodierende Miet- und Immobilienpreise in den Städten, stagnierende Löhne, steigende Ungleichheit. Immer mehr Menschen erkennen, dass dies keine nachhaltige Entwicklung sein kann. Alternativen zu diesem Kapitalismus sind möglich und nötig!

Rezension des Karl-Marx-Forums

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Vorgestellt

 

Felix Lederle

Vorsitzender der Linksfraktion in der BVV Reinickendorf

 

Na, da hat sich die WiR-Redaktion ja ein ungewöhnliches Format ausgedacht. Ich soll Felix vorstellen? Meinetwegen, immerhin kenne ich Felix ja ziemlich gut, da ich ihn am 27. Juni 1975 geboren habe und seine Mami bin. Dass er etwas anders tickt, so dass er später bei der LINKEN landen würde, wo ich auch seit Gründung der Partei 2007 Mitglied bin, hätte man sich recht früh denken können. Er hatte zum Beispiel die Angewohnheit, als Kleinkind auf dem Spielplatz Streit zu schlichten und sein Spielzeug an wildfremde Gleichaltrige zu verschenken. Zwar hatte er Spielzeug im Überfluss, weil ich ihm zu selten Nein sagen konnte (mein Fehler!), aber nicht immer habe ich mich gefreut, wenn es dann direkt weiterverschenkt wurde.

Als Klassensprecher in der Mittelstufe in einem Gymnasium im konservativen Pforzheim in Baden-Württemberg hat er gegen den Willen der Schulleitung eine Demo gegen den ersten Irak-Krieg organisiert, die zwar gut besucht war und sogar Eingang in die lokale Presseberichterstattung fand, seiner ganzen Klasse aber als Disziplinarmaßnahme eine Runde nachsitzen bescherte. Dies wiederum hat Felix seinerzeit aber angespornt, sich erst recht politisch zu engagieren z.B. bei Amnesty International.

Als er das erste Mal wählen durfte bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg 1996 hat er u.a. aus Protest gegen das Erstarken der Republikaner die PDS gewählt – eine von vier Stimmen für die PDS in dem Dorf im Schwarzwald, in dem wir wohnten…  Später als Student hat er sich gegen Sparmaßnahmen an seiner Uni in Leipzig eingesetzt oder mit französischen Kommilitonen für qualitativ hochwertiges Kantinenessen an seiner Uni in Straßburg (wenn`s ums Essen geht, versteht er sowieso keinen Spaß!). Aus Enttäuschung über den Wahlbetrug der Schröder-Regierung, der wir im Nachhinein irrtümlich 1998 unsere Stimmen gaben, weil wir damals noch dachten, SPD-Wahlprogramme seien etwas wert, wurde er aktiv in der Anti-Hartz-IV-Bewegung, der WASG, der Linkspartei/PDS und später der LINKEN, wo er ab 2007 Mitglied des Landesvorstands wurde. 2015 ff. engagierte er sich zusätzlich mit seiner Frau in der Flüchtlingshilfe und seit 10 Jahren organisiert er kostenfreie Rechtsberatung für Menschen, die Ärger mit dem Jobcenter oder Vermieter haben.

Ich denke, dass „mein Feli“ einen angeborenen Gerechtigkeitstick hat und vermutlich auch der „schlechte“ Einfluss seiner Eltern, einem sozialistischen Vater und einer Alt-68-erin, ursächlich für seine Unfähigkeit ist, aus seiner Sicht falsche politische Entscheidungen einfach hinzunehmen. Nach dem Tod seines Vaters, meines Mannes, hat er mich nach Berlin umgepflanzt, weil er ein Familienmensch ist und gerade in der Corona-Zeit, die mir persönlich sehr zu schaffen macht, bin ich froh, dass ich ihn in meiner Nähe habe.

Auch wenn er seit August wegen des Wahlkampfs und der sich anschließenden Koalitionsverhandlungen kaum Zeit für irgendwas hatte, haben wir dennoch jede Nacht ein paar Partien Canasta, Romé oder ein anderes Kartenspiel gespielt. Es steht mittlerweile 11.317 zu 11.125 für mich, aber er übt weiter und kann vielleicht doch noch ein herausfordernder Kartenspiel-Gegner für mich werden. Nervig ist aber, dass ich dann oft den Fernseher ausmachen muss, weil er die meisten Polit-Talk-Runden einfach nicht erträgt. Immerhin kann man mit ihm „Die Anstalt“ schauen, das geht gut.

Gabriele Lederle

Felix' Vorstellung auf der Fraktionsseite

 
 

Kleine Presseschau

 

taz

5.12.2021

 

Sonderparteitag der Berliner Linken: Mühsames Werben für Rot-Grün-Rot

Weiterlesen
 

Tagesspiegel

Radunfall von Kai

 

Fahrradfahrerin filmt Unfall in Berlin : Die Sekunde des Aufpralls – und was danach bei Twitter geschah

kostenpflichtig bei Tagesspiegel Leute

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Berliner Abendblatt

9.12.2021

 

Neues Bezirksamt: Drama um Emine Demirbüken-Wegner geht weiter

Weiterlesen
 
 

Leserbriefe

 

Wie sicher sind Corona-Selbsttests?

 

Ab Mai 2025 werden Selbsttest EU-Weit unabhängig geprüft. Solange dürfen unwirksame Corona-Schnell-Tests, die Herstellergeprüft sind, vertrieben werden!  

Volle Intensivstationen, überforderte Gesundheitsämter und Testlabore an der Belastungsgrenze: Die Inzidenz bildet schon lange nicht mehr das wahre Ausmaß des Infektionsgeschehens ab. Die neue Bundesregierung reagiert mit alten Rezepten: Ungeimpfte und Geimpfte sollen sich regelmäßig testen. Ein riskanter Weg. Denn Untersuchungen zeigen: Viele Schnelltests sind minderwertig und wiegen Getestete in falscher Sicherheit. Monitor: 2G minus: Wie riskant sind Schnelltests in der vierten Welle? | ARD Mediathek

Gute von Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) getestete Antigen-Tests auf SARS-CoV-2 zur Eigenanwendung - hier

Schöne Grüße

Klaus

 

Liebe Redaktion,

 

ich wünsche Euch ein gutes "Neues Jahr" und bedanke mich herzlich für Euer gelungenes Engagement in 2021. Der NL hat sich m.E. zu einer "festen Größe" nicht nur für uns Reinickendorfer LINKE entwickelt. Weiter so!!!

GLÜCK AUF!

Reiner Schröter

 

Hinweis

 

Die Leserbriefe geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich sinnwahrende Kürzungen vor. Wir freuen uns über Zuschriften an redaktion@die-linke-reinickendorf.de

 
 

Termine

 

4. Januar 2022 16:00 - 18:00 Uhr
Berlin, Regionalgeschäftsstelle Nord

Neumitgliedertreffen

gemütliches Kennenlernen mehr

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10. Januar 2022 18:00 Uhr
Videokonferenz

Öffentliche Fraktionssitzung

Vorbereitung der 4. BVV-Sitzung am 12.1.2022 mehr

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13. Januar 2022 18:30 Uhr
Videokonferenz OV Nord

Offenes Forum

Karl Liebknecht - Kämpfer gegen den Militarismus und gegen Preußen. mehr

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17. Januar 2022 18:30 Uhr
Videokonferenz

Bezirksvorstand

Januar-Sitzung mehr

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18. Januar 2022 18:30 Uhr
Videokonferenz AG Verkehr

AG Verkehr

Januar-Sitzung mehr

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11. Februar 2022 15:00 - 17:00 Uhr
BVV-Saal, Rathaus Reinickendorf

OMA-, Enkel-, OPA-Tag;
Märchen und Trommelklang mit Angelika Horn, Raj Zeman-Horn & Reiner Schröter

Es gelten der Corona-Vorbehalt und die tagesaktuellen Covid-Vorgaben.

 
 

Impressum

DIE LINKE. Bezirksverband Reinickendorf
Fennstraße 2
13347 Berlin
Telefon: +49.30.44017782
Fax: +49.30.44017781
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