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Wir in Reinickendorf  Ausgabe 07/25

 

Inhaltsverzeichnis

 
  1. Editorial
  2. Was läuft im Bezirksverband
  3. Warum Die Linke
  4. Was läuft in der Bezirksverordnetenversammlung
  5. Was läuft im FUXXBAU, dem Wahlkreisbüro von Katina Schubert (MdA)
  6. Aus der Partei
  7. Die Linke hilft
  8. Empfehlenswert
  9. Vorgestellt
  10. Bei anderen gelesen
  11. Termine
 

Editorial

 

Liebe Leser*innen,

 

die politische Sommerpause beginnt – aber bei uns bedeutet das keineswegs Stillstand. Auch wenn die Sitzungen seltener werden und viele von uns sich ein wenig Erholung gönnen, bleibt Die Linke in Reinickendorf weiter aktiv: Wir bereiten die kommenden Monate vor, führen Gespräche, organisieren, planen Aktionen. Denn der Herbst wird politisch – und wir wollen gut gerüstet sein.

Ein Höhepunkt wird unser Straßenfest am 6. September: Mit Musik, politischen Gesprächen, Essen, Infos und einem offenen Ohr für die Anliegen der Reinickendorferinnen wollen wir gemeinsam zeigen, wofür wir stehen – solidarisch, engagiert, nahbar. Notiert euch den Termin und bringt gern Freund*innen und Familie mit!

Bis dahin wünschen wir euch einen Sommer voller Sonne, guter Begegnungen und neuer Kraft. Bleibt gesund, bleibt mutig – wir sehen uns!

Die Redaktion

 
 

Was läuft im Bezirksverband

 

Offenes Forum

Nahostkonflikt. Was sind die Positionen in der Partei?

 

Das Thema des Offenen Forums am 10. Juli wurde unter der Mitgliedschaft abgestimmt. Die Mehrheit entschied sich für das Thema "Nahostkonflikt. Was sind die Positionen in der Partei?"

Der Nahostkonflikt, besonders die Ereignisse in Gaza werden in der Partei engagiert diskutiert. Es gibt unterschiedliche Standpunkte zu der Thematik.

Das Offene Forum diente dazu, anhand der Beschlüsse der Parteitage von Halle und Chemnitz zum Thema die Diskussion zu versachlichen.

Haru und Michael führten in das Thema mit einem Input ein.

Es folgte eine solidarische und anregende Diskussion.

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Kiezspaziergang

des OV Ost

 

Die Linke Reinickendorf

Ende Juni traf sich der OV Ost zum Kiezspaziergang, einmal um den OV rum. Ziel war sich besser kennenzulernen und den Kiez mehr zu entdecken und die Grenzen zu den anderen Ortsverbänden und Bezirken zu erkunden. Von Jess gab es fundierte Erklärungen.

 

Kleidertauschparty

im Roten Laden

 

Die Linke Reinickendorf

Die Linke Reinickendorf

Die Reinickendorfer FLINTA-AG veranstaltete am 29. Juni eine Kleidertauschparty.

Es waren ungefähr 35 liebe Menschen da und jeder hat auch einiges gespendet. Wir haben die Klamotten und Schuhe danach sortiert, da die meisten Organisationen nur Sommerkleidung momentan annehmen. Die Winter-Klamotten haben wir bei uns eingelagert und spenden diese dann später im Jahr.

Die erste Organisation ist EJF und die zweite ist Eva's Haltestelle. Bitte unbedingt vorab die Organisationen kontaktieren wenn Ihr selbst etwas spenden wollt, da diese nur begrenzte Kapazitäten haben.

Ines

 

Kennenlerntreffen

des OV West

 

Die Linke Reinickendorf

Am 19. Juli traf sich der OV West zu einem Kennenlerntreffen bei einem Brunch im Roten Laden.

 

Workshop

Politische Kommunikation

 

Die Linke Reinickendorf

Felix Schulz ist der Kommunikationsreferent von Heidi Reichinnek und präsentierte uns am 18. Juli, wie am besten politische Botschaften über Instagram, TikTok etc. verbreitet werden können.

Ines hat die Einleitung gehalten und Felix hat uns verdeutlicht wie Videos produziert werden können und Menschen erreicht werden mit wichtigen politischen Inhalten. Es waren circa 25 Genoss*innen da, die unter anderem bereits in ihren Bezirken, für das Abgeordnetenhaus oder im Beruf mit SoMe Erfahrungen gesammelt haben.

 

Die Linke hilft

jetzt auch in Reinickendorf

 

Im Juli begann im Roten Laden am Schäfersee unser ehrenamtliches Sozialberatungsangebot. Wir wissen, dass Krankheit, Jobverlust, Pflege von Angehörigen, Trennung oder andere Krisen schnell zu finanziellen Sorgen führen können. Oft gibt es jedoch Möglichkeiten, die eigene Situation durch Unterstützungsleistungen zu verbessern.

Wir helfen beim Ausfüllen von Anträgen wie Bürgergeld, Wohngeld, ALG I und II, Kinderzuschlag, Rente, Reha oder Bafög, beim Zusammenstellen notwendiger Unterlagen oder beim Klären von Zuständigkeiten. Auch bei Ablehnungen unterstützen wir Sie gerne, um Widersprüche einzulegen, falls notwendig.

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Volksküche

zum ersten Mal

 

Die Linke Reinickendorf

VoKü war ein voller Erfolg!
Am 22. Juli haben wir im Roten Laden zum ersten Mal gemeinsam gekocht und gegessen – und es war mega lecker! 

Auf dem Teller: Gemüse-Bolognese mit Pasta – gekocht von unserer wunderbaren Sophia
Danke an alle, die da waren und mit uns einen schönen Abend verbracht haben!

 Nächste VoKü: 26.08.
 Ab 18:30 Uhr offen – Essen ab 19:00 Uhr
 Roter Laden am Schäfersee

Kommt vorbei, bringt Freund*innen mit – und genießt gutes Essen & gute Gespräche mit uns!
Niemals allein – immer gemeinsam!

 

Diskussion & Schach

AG Mobilisierung

 

Die Linke Reinickendorf

Sophia und Haru treffen sich seit kurzem jeden Mittwochnachmittag und bieten vor dem Roten Laden Gespräche und Infos an. Auch Schach kann man spielen. Das Wetter ist den beiden dabei offenbar egal. Wer mitmachen will, melde sich bei Haru. Demnächst sind Haru & Co auch an anderen Orten unterwegs.

 
 

Warum Die Linke

 

Liebe Genoss*innen,

 

mein Name ist Ioulianos.

Seit diesem Juli bin ich Mitglied der Linken.
Die Linke mit ihrer Philosophie der Solidarität hat mich bereits früh erreicht. In Hamburg war ich viel in der linken Szene an der Sternschanze aktiv.
Nach langer Pause bin ich wieder im "Roten Haus".

Mich motiviert der Zusammenhalt und vor allem das politische Engagement mit ihren unterschiedlichen Bereichen wie allgemeine und politische Bildung, Flüchtlingsangelegenheiten, Engagement für die Schwachen. Ich möchte etwas bewegen für uns alle in Deutschland.

Ursprünglich war ich in der Schulbehörde in Hamburg über 14 Jahre aktiv, bis es mich vor 12 Jahren nach Berlin zog.

Meine letzte verwaltungstechnische Tätigkeit war als Leiter einer Notunterkunft für Geflüchtete. Kein Mensch ist illegal.

Ich freue mich, mit unseren Genoss*innen gemeinsam etwas bewegen zu können.

Beste Grüße

Ioulianos

 
 

Was läuft in der Bezirksverordnetenversammlung

 

BVV-Report

zur 44. Sitzung am 9. Juli

 

PDS Reinickendorf

  • BVV-Sondermittel
  • Einwohnerversammlung zum Thema Schäfersee
  • Umgestaltung der Ollenhauerstraße
  • Sperrung des Schulwegs durch das Fließ zur Salvator-Schule in Folge der Sturmschäden
  • Umgang mit Kindeswohlgefährdung in ASOG-Unterkünften
  • Soforthilfe zur Bewältigung der Sturmschäden
  • Sofortmaßnahmen zum Hitzeschutz
  • Rede- und Initiativrecht für das Kinder- und Jugendparlament
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Noch keine Verbesserung für die Bezirke durch Berliner Rekord-Haushalt

Einschätzung von Felix Lederle

 

Zur aktuellen Behauptung des Regierenden Bürgermeisters, durch die immense Neuverschuldung, die der Senat verkündet hat, würde die Haushaltslage in den Bezirken entscheidend verbessert, erklärt der Bezirksverordnete Felix Lederle: Diese Behauptung stellt sich bei genauerer Betrachtung als eine Mogelpackung heraus. Richtig ist zwar auf der Habenseite der Bezirke, dass die Risiken bei den Transferkosten (v.a. bei Hilfen zur Erziehung, die immer schon ein großer Risikofaktor bei bezirklichen Haushaltsaufstellungen sind und bspw. den Nachbarbezirk Pankow vor Jahren mal in den Ruin getrieben haben,) verringert werden und das ist für die Bezirke zweifellos wertvoll. Ebenfalls positiv für die Bezirke ist es, dass zusätzliche Mittel für Investitionen aus dem Sondervermögen in Höhe von rund 4,2 Mio. Euro pro Bezirk zur Verfügung gestellt werden, die aber wiederum von den nicht zuletzt seit dem Ukraine-Krieg massiv gestiegenen Baukosten bereits durch wenige, teurer gewordene Baumaßnahmen vollständig aufgefressen werden bzw. die enormen Baukostensteigerungen bei weitem nicht kompensieren (und für alle Schulbaumaßnahmen im Bezirk ab 2030 auf der Investitionsplanungs-Liste des BA, für die ein dreistelliger Millionen-Euro-Betrag zu veranschlagen ist, gibt es nach wie vor keine gesicherte Finanzierung). Fakt ist: Die Globalsummenzuweisung für die Bezirke wird Stand jetzt nicht erhöht und somit ändert sich nichts an der Feststellung nicht nur der Partei Die Linke, die generell die Bezirke stärken will, sondern der Bezirksbürgermeister*innen aller 12 Bezirke in deren offenem Brief, dass die Bezirke strukturell unterfinanziert sind bis zu dem Punkt, dass auch gesetzliche Aufgaben nicht mehr bewältigt werden können. Gleichzeitig wird es bei dem aktuellen Narrativ des Senats und dessen medialer Widerspiegelung, man habe ja nun für die Bezirke angeblich nochmal ganz viel gemacht, mutmaßlich schwieriger angesichts des Kaputtsparens der Bezirke (z.B. systematische Missachtung des Konnexitätsprinzips, wonach zusätzliche Aufgaben für die Bezirke mit zusätzlichen Ressourcen einhergehen müssen, was zuletzt vor Jahren noch unter Linker-Regierungsverantwortung und z.B. beim Wohngeld durch Katrin Lompscher beachtet wurde, aber seitdem eben konsequent nicht mehr,) noch viel gegenüber diesem Sparsenat herauszuholen, aber wir werden natürlich auf allen Ebenen und insbesondere auch für Träger und Projekte im sozialen Bereich weiter dafür kämpfen, dass die Bezirke mit ihren unzähligen bürgernahen Dienstleistungen so bald wie möglich wieder auskömmlich finanziert werden. Aktuell können unzählige aus linker Sicht extrem wichtige Personalstellen z.B. für Bekämpfung von Leerstand oder für Milieuschutz oder in der Wohnungsaufsicht oder im Sozialamt etc. im Bezirk Reinickendorf nicht besetzt werden, weil die Finanzmittel fehlen.

 
 

Was läuft im FUXXBAU, dem Wahlkreisbüro von Katina Schubert (MdA)

 

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit

in der Persönlichen Assistenz!

 

Die Linke Reinickendorf

Seit Monaten streiten die im Arbeitgeberverband AAPA organisierten Menschen mit Behinderung, ihre persönlichen Assistent*innen und Verdi um die Anerkennung und Refinanzierung ihres Tarifvertrags, der den persönlichen Assistent*innen gleiche Löhne garantiert, wie sie die Beschäftigten bei Assistenzdiensten erhalten. Der Senat verweigert sich; Senatsmitglieder schieben die Verantwortung hin und hier. Damit fällt die Entlohnung immer weiter hinter der der bei Dienstleistern Beschäftigten zurück und das Arbeitgebermodell gerät immer mehr in Gefahr, zulasten der Selbstbestimmung behinderter Menschen. Das ist Tarifbruch. Diese Senatspolitik verstößt gegen die Tarifautonomie und die UN-Behindertenkonvention. Der Bundesverband für die Selbstbestimmung körperbehinderter Menschen hat am 10. Juli im Abgeordnetenhaus eine eindrückliche Unterschriftenliste an Sozialsenatorin Cansel Kiziltepe überreicht. Der eigentlich angekündigte und genauso zuständige Finanzsenator Stefan Evers von der CDU hatte keine Zeit. Gemeinsam mit der Fraktion der Grünen werden wir den Kampf der behinderten Menschen weiter intensiv unterstützen, gerade auch bei den anstehenden Haushaltsberatungen.

 

Beim Sommerempfang der Jüdischen Gemeinde zu Berlin

am 9. Juli

 

Die Linke Reinickendorf

Unsere Solidarität mit jüdischem Leben in Deutschland ist nicht verhandelbar. Es ist unsere politische und gesellschaftliche Pflicht, jüdisches Leben zu schützen, sichtbar zu machen und entschieden gegen jede Form von Hass einzutreten.

Danke für die Einladung zum Sommerempfang der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und das Vertrauen. Wir stehen an eurer Seite.

#NieWiederIstJetzt

 

Bei der BuT-Beratung

 

Die Linke Reinickendorf

Am 3. Juli habe ich die BuT-Beratung besucht - ein Ort, an dem tagtäglich dafür gekämpft wird, dass Kinder und Jugendliche (von 0 bis 25 Jahren) aus einkommensschwächeren Familien gleiche Bildungschancen unabhängig vom Geldbeutel der Eltern erhalten.

Das Bildungspaket (BuT) soll Teilhabe sichern - doch in der Realität sind die Hürden oft hoch, die Bürokratie schwer verständlich und viele Berechtigte wissen gar nicht, dass ihnen Unterstützung zusteht. Genau hier setzt die BuT-Beratung an.

Die Kolleg:innen vor Ort leisten großartige Arbeit - aber echte Teilhabe darf nicht vom Engagement Einzelner abhängen! Es braucht strukturelle Veränderungen: eine Kindergrundsicherung, die wirklich vor Armut schützt - und zwar ohne Wenn und Aber.

 
 

Aus der Partei

 

#unkürzbar ist für uns: funktionierende Bezirke, soziale Gerechtigkeit und öffentliche Daseinsvorsorge

Erklärung der linken Fraktionsvorsitzenden der Bezirksverordnetenversammlungen und im Abgeordnetenhaus von Berlin

 

Die Haushaltsplanaufstellung in den Bezirken zeigt: Wenn der Senat nicht massiv umsteuert, schickt er die Bezirke in eine massive Finanznot und gefährdet damit ihre Handlungsfähigkeit und die öffentliche Daseinsvorsorge – von Jugendtreffs und Sozialberatungen über Seniorenarbeit bis zur Bekämpfung von Kinderarmut. CDU und SPD legen die Axt an die soziale Infrastruktur und den sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt.

Die Behauptung, die Bezirke seien bisher verschont geblieben, ist falsch. Die vom Senat zugewiesenen Gelder sind zu mehr als 80 Prozent für feste Ausgaben gebunden, der Spielraum für die sozialen Einrichtungen, die Grünflächenpflege oder die Sanierung von Sport- und Spielflächen ausgesprochen gering. Alle Preissteigerungen bei Energie- oder Baukosten, die Tarifsteigerungen bei den Vereinen und sozialen Trägern in den Bezirken werden entweder nicht umgesetzt oder gehen zu Lasten genau dieser Einrichtungen.

Allein im Vergleich zum Vorjahr fehlen den Bezirken im nächsten Jahr schon jetzt 90 Millionen Euro. Hinzu kommen die Absenkung der Energiebudgets und nicht abgebildete Preissteigerungen. Zuletzt konnten die Bezirke nur noch mit 140 Millionen Euro aus ihren Rücklagen Haushalte aufstellen.

Die aktuelle Situation alarmiert alle Bezirke. Wir sehen uns vor drohenden Schließungsszenarien und einen Verteilungskampf der Ressorts in den Bezirken! Auch bei den Pflichtleistungen für die Unterstützung von Menschen mit Behinderungen und psychischen Krankheiten, für die Erziehungshilfen für Familien und Jugendliche sowie die Pflege von armen Menschen stehen die Bezirke vor steigenden Kosten. Wenn diese Leistungen nicht gegen die Jugendtreffs und Stadtteilzentren oder die Sportanlagen und Spielplätze ausgespielt werden sollen, braucht es dringend die Unterstützung der Landesebene. Wenn der Senat ankündigt, die immensen Kostensteigerungen für die sozialen Hilfen nicht mehr abzufedern, stiehlt er sich aus der Verantwortung und schickt die Bezirke in die Handlungsunfähigkeit.

Und dabei geht es nicht um eine Summe X, sondern vielmehr endlich um das Ende der strukturellen Unterfinanzierung der Bezirke. Alle Versprechen des Senats, dass nun die Stadt funktionieren werde, werden nicht eingelöst, wenn die Bezirke nicht unterstützt, sondern weiter zusammengekürzt werden.

Für uns Linke stehen die Betroffenen dieser unverantwortlichen Kürzungspolitik im Mittelpunkt. Die Jugendlichen, die ihren Jugendklub verlieren, die Beschäftigten der sozialen Träger und der Bezirksämter sowie die vielen Menschen, die dringend auf Hilfeleistungen angewiesen sind. Sie müssen das Kürzungschaos von Schwarz-Rot ausbaden. Das werden wir nicht hinnehmen, sondern solidarisch zusammenstehen:

Wir unterstützen die breiten Proteste gegen die Kürzungen und den Kahlschlag bei Jugend, Soziales, Bildung und Kultur. Berlin ist #unkürzbar! Wir unterstützen auch die Forderungen der Sozialstadträt:innen und Jugendstadträt:innen und die Forderungen der Bürgermeister:innen nach einer Erhöhung des Bezirksplafonds.

Gemeinsam mit Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden und Betroffenen organisieren wir Widerstand gegen die Kürzungen und machen in den Haushaltsverhandlungen deutlich, auf welcher landespolitischen Grundlage die Bezirke ihren Haushalt aufstellen müssen und welche Schwerpunkte im Bezirk gesetzt werden müssen.

 

Tobias Schulze, Fraktionsvorsitzender im Abgeordnetenhaus von Berlin

Annetta Juckel, Fraktionsvorsitzende in der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf

René Jokisch, Fraktionsvorsitzender in der BVV Friedrichshain-Kreuzberg

Tatjana Behrend, Fraktionsvorsitzende in der BVV Lichtenberg

Bjoern Tielebein, Fraktionsvorsitzender in der BVV Marzahn-Hellersdorf

Jacqueline Sanehy, Fraktionsvorsitzende in der BVV Mitte

Carla Aßmann, Fraktionsvorsitzende in der BVV Neukölln

Maria Bigos und Max Schirmer, Fraktionsvorsitzende in der BVV Pankow

Felix Lederle, Verordneter in der BVV Reinickendorf

Lars Leschewitz, Fraktionsvorsitzender in der BVV Spandau

Dennis Egginger-Gonzalez, Gruppenvorsitzender in der BVV Steglitz-Zehlendorf

Elisabeth Wissel, Fraktionsvorsitzende in der BVV Tempelhof-Schöneberg

Philipp Wohlfeil, Fraktionsvorsitzender in der BVV Treptow-Köpenick

Berlin, 21. Juli 2025

 
 

Die Linke hilft

 

Beratung im Roten Laden

 

Jeder Mensch kann durch Krankheit, Erwerbslosigkeit, Pflegebedürftigkeit, Trennung, Scheidung und andere Lebenskrisen oder auch nur durch die Situation, allein für Kinder zu sorgen, in eine Lage kommen, in welcher es wegen finanzieller oder anderer Probleme mit einer Hilfestellung besser gehen könnte und die schwierige Situation gemildert würde.

Teilweise gibt es durch Unterstützungsleistungen die Möglichkeit, die eigene Lebenssituation verbessern zu können. Mit entsprechenden Beratungen und Antragstellungen können in verschiedenen Bereichen mögliche finanzielle Hilfen und andere Unterstützungen geprüft und gegebenenfalls erreicht werden.

Jeder Person, welche einen Anspruch hat, stehen solche Hilfen zu und man muss sich nicht scheuen, diese Leistungen auch zu beantragen.

Oft schrecken jedoch die hohen Hürden zur Bewältigung solcher Anträge ab. Ebenso kann fehlende Kenntnis sehr abschreckend wirken, um sich durchzusetzen.

Deshalb bieten wir ehrenamtlich Beratung und Unterstützung an, um entsprechende Hilfestellung zu geben.

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Heizkosten-Check

 

Schon über dreitausend Menschen haben uns ihre Heizkostenabrechnungen geschickt, mehr als jede Vierte davon war fehlerhaft. Und jetzt gibt es die ersten Erfolgsgeschichten. Vier Menschen haben dank unserer Hilfe schon das Geld vom Vermieter zurückbekommen - alles satte dreistellige Beträge!

Aber wir hören nicht auf: Unser neues Ziel sind 10.000 geprüfte Rechnungen!
💪💪💪

Dafür brauchen wir dich:

Es geht ganz einfach - geh auf den Link hier und folge den Schritten:

📩 Schick deine Abrechnung: Ein Foto oder Scan reicht völlig aus.

🔍 Die Linke checkt das für dich: Das Team prüft, ob du Anspruch auf eine Rückzahlung hast.

Hol dir dein Geld zurück: Wenn ja, bekommst du alle Infos, wie du es schnell und unkompliziert erledigen kannst.

⚡️ Teile den Link und erzähl anderen von der Aktion! ⚡️

Je mehr Rechnungen wir prüfen, desto stärker können wir gemeinsam gegen Abzocke vorgehen und für bezahlbare Mieten kämpfen.

Gemeinsam können wir was bewegen. Lass uns zusammen gegen Abzocke vorgehen und für bezahlbare Mieten kämpfen.

Solidarische Grüße

Franziska Heinisch für das Heizkosten-Team

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Mietwucher-Check

Wuchermieten senken ist möglich

 

Die Linke im Bundestag

Die Mieten explodieren und werden zu wenig begrenzt. Aber es gibt ein Mittel, Wuchermieten zu senken. Und es sollte viel mehr angewandt werden.

Behörden können hier und heute gegen Mietwucher vorgehen. Wenn du eine überhöhte Miete zahlst, kannst Du das melden. Das Wohnungsamt muss dann ein Bußgeld gegen Deinen Vermieter verhängen und die Miete kann abgesenkt werden. Wir helfen dabei mit dem Mietwucher-Rechner.

Zahlst du eine Wuchermiete? Check es mit dem Mietwucher-Rechner und wehr Dich!

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Empfehlenswert

 

Neu im Kino

Miroirs No. 3

 

© Schramm Film

Paula Beer gilt als eine der herausragenden Schauspielerinnen ihrer Generation. Allein vier Filme hat sie gemeinsam mit dem Regisseur Christian Petzold gedreht. Ihre neueste Zusammenarbeit läuft ab September in den Kinos. Unser Autor Philipp Teubner traf den Regisseur zum Interview.

Christian Petzold ist einer der interessantesten deutschen Filmemacher, politisch und poetisch zugleich - ROTER HIMMEL, UNDINE, BARBARA, YELLA, DIE INNERE SICHERHEIT… liefen auf deutschen und internationalen Festivals und wurden regelmäßig preisgekrönt. Sein aktueller Sommerfilm, der bei Filmfestspielen in Cannes uraufgeführt wurde, ist ein Stück mit dem etwas rätselhaften Titel MIROIRS NUMMER DREI. ...

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Bücher von Peter Neuhof

anlässlich seines 100. Geburtstags

 

Die beiden Bücher von Peter Neuhof wurden hier schon oft empfohlen. Mehr dazu auch im nächsten Artikel.

Das erste Buch "Als die Braunen kamen" ist endlich wieder erhältlich.

 
 

Vorgestellt

 

Peter Neuhof

 

Peter bei der Lesung am 16.8.2021

Die Linke Reinickendorf

Peter bei der Lesung am 16.8.2021

Unser ältestes Mitglied wird am 30. Juli 100 Jahre alt. Vorgestellt werden muss er hier eigentlich nicht mehr.

Peter Neuhof wuchs in einer jüdisch-kommunistischen Familie auf. Sein Vater wurde von den Faschisten im KZ Sachsenhausen ermordet, seine Mutter überlebte das KZ Ravensbrück. Nach dem Krieg wurde Peter Journalist und berichtete u.a. von den Frankfurter Auschwitz-Prozessen. Zeit seines Lebens wohnt er in Frohnau. Wir wünschen Peter noch viele Jahre bei guter Gesundheit.

Wir weisen hier auf Artikel hin, die in den letzten Jahren von oder zu ihm hier erschienen sind.

WiR 05/2010: Befreier und Befreite

30.1.2020: Politfrühstück extra des OV Nord

16.8.2021: Als die Braunen weg waren

12.10.2023: Lesung aus dem Gefängnis-Tagebuch von Karl Neuhof


Die Berliner VVN-BdA nimmt den runden Geburtstag zum Anlass, Peter mit einer Festveranstaltung zu ehren:

1. August 2025, 19.00 Uhr, FMP1, Salon, 1. Stock, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin - Friedrichshain (nahe Ostbahnhof)

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freund*innen,

wir möchten Sie und euch herzlich dazu einladen, kurz nach Peters 100. Geburtstag, auf hundert Jahre jüdisches, kommunistisches, widerständiges Leben in Berlin zurückzublicken – im sogenannten „Dritten Reich“, im Kalten Krieg, in Ost – und Westberlin. Und natürlich wollen wir ihm herzlich gratulieren!

  • Bernward Dörner, außerplanmäßiger Professor am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin, spricht mit Peter Neuhof über sein Leben
  • Wir freuen uns sehr auf ein Grußwort von Petra Pau, der langjährigen und jetzt ehemaligen Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags für Die Linke
  • Die Berliner VVN-BdA führt durch den Abend und spendiert eine Runde Sekt
  • Zu Peters 100. Geburtstag hat der PapyRossa Verlag sein Buch „Als die Braunen kamen - Eine Berliner jüdische Familie im Widerstand“ neu aufgelegt. Es ist auf der Veranstaltung erhältlich.
  • Wir freuen uns auf Weggefährt*innen von Peter – in der Lobby bei Wasser und Sekt.

Peter Neuhof kam 1925 in Berlin als Sohn des jüdischen Getreidegroßhändlers Karl Neuhof und seiner nicht-jüdischen Ehefrau Gertrud, geb. Jaffke zur Welt. Beide waren aktive Mitglieder der Kommunistischen Partei Deutschlands. Nach der Machtübernahme des NS-Regimes 1933 gerieten die Neuhofs in ökonomische Bedrängnis, betätigten sich aber trotz Verfolgung in einem breiten Netzwerk im antifaschistischen Widerstand.

Anfang 1943 wurden die Eltern verhaftet. Karl Neuhof wurde noch im November 1943 in Sachsenhausen ermordet. Seine Mutter Gertrud kam ins Frauen-KZ Ravensbrück.  Peter Neuhof blieb allein im elterlichen Haus in Frohnau, eine Ausbildung als Werkzeugmacher und viele Freund*innen und Familienmitglieder halfen ihm zu überleben. Die Befreiung durch die Rote Armee erlebte und er in Frohnau. Seine Mutter Gertrud wurde  Anfang Mai 1945 schon auf dem Todesmarsch befreit. Er arbeitete später als DDR-Rundfunkkorrespondent in West-Berlin. Noch heute lebt er in Frohnau. Peter ist Mitglied in der Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten und ein gefragter „Zeitzeuge“.

Zusammen mit Bernward Dörner veröffentlichte er noch 2022 im Metropol –Verlag das Tagebuch seines Vaters – Karl Neuhof – „Ich kämpfe gegen alles, was mich niederdrücken will“. Das Tagebuch des jüdisch-kommunistischen Widerstandskämpfers Karl Neuhof und der Briefwechsel seiner Familie.

Wir freuen uns auf Sie/Euch,
Markus Tervooren (Geschäftsführer)
im Namen der Berliner VVN-BdA

Bitte signalisieren Sie uns ihre Teilnahme über berlin@vvn-bda.de – aber ein spontaner Besuch ist ebenfalls möglich.

 
 

Bei anderen gelesen

 

NOlympia ist ein Ja zu Berlin

extraDrei 04/2025

 

Die Ablehnung einer Berliner Olympiabewerbung ist kein Ausdruck von Kleingeist, sondern eine bewusste Prioritätensetzung. Berlin steht vor erheblichen Herausforderungen: marode Infrastruktur, überlastete Verwaltung, soziale Spaltungen, Klimakrise und ein Milliardenloch im Haushalt. In dieser Situation Milliarden in ein riskantes Großprojekt zu stecken, wäre politisch fahrlässig.

Olympische Spiele bringen in der Regel enorme Kostenüberschreitungen mit sich – im Schnitt 156 Prozent, wie die Oxford Olympics Study zeigt. Nachhaltige Verbesserungen für den Breitenspor t oder die Stadtentwicklung bleiben meist aus. Stattdessen entstehen repräsentative Bauten mit kurzer Lebensdauer. Wer wirklich in Sportinfrastruktur investieren will, braucht dafür keine olympische Bewerbung, sondern eine langfristige kommunale Strategie.

Auch demokratisch ist der Prozess fragwürdig: Während Städte wie Hamburg, München oder Innsbruck die Bevölkerung abstimmen ließen, plant der Berliner Senat keine Bürgerbeteiligung. Dabei wäre ein solches Projekt ohne breite Legitimation weder sinnvoll noch verantwortbar.

Die Haushaltslage Berlins verschärft das Problem zusätzlich: Im Gegensatz zu Hamburg kann Berlin Investitionen nicht als langfristige Werte aktivieren, sondern muss sie im selben Jahr gegenfinanzieren. Das verhindert strategische Investitionen und zwingt zu Kürzungen an anderen Stellen – etwa bei Kitas, Schulen, Verkehr und Kultur. Olympia würde diese Lage verschärfen, nicht verbessern. Stattdessen braucht Berlin eine Investitionsoffensive in bezahlbaren Wohnraum, Bildung, Gesundheitsversorgung, klimafreundliche Mobilität und demokratische Beteiligung. Eine progressive Stadtpolitik orientiert sich an den Alltagsbedürfnissen der Bevölkerung, nicht an internationalem Glanz.

NOlympia bedeutet daher nicht Nein zum Sport, sondern Ja zu ei ne r soziale n, ökologischen und demokratischen Stadtentwicklung. Olympiabewerbungen im bisherigen Format sind aus der Zeit gefallen. Zukunftsfähig wären nur länderübergreifende Modelle mit fairer Lastenteilung und demokratischer Legitimation. Ein Nein zur Bewerbung ist deshalb ein Ja zu einer solidarischen Hauptstadtpolitik im 21. Jahrhundert.

Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff

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Termine

 

Bezirksvorstand

4. August 2025 18:30 - 20:00 Uhr

Ort: Berlin, Roter Laden am Schäfersee

1. August-Sitzung Weiterlesen


Offenes Treffen des Vorstandes des OV Nord

7. August 2025 18:30 Uhr

Ort: Berlin, Roter Laden am Schäfersee

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Offenes Forum

14. August 2025 18:30 Uhr

Ort: Berlin, Roter Laden am Schäfersee

"Sollen Sie doch Kuchen essen! Grundnahrungsmittel und was diese ausmacht" Weiterlesen


Bezirksvorstand

25. August 2025 18:30 - 20:00 Uhr

Ort: Videokonferenz

2. August-Sitzung Weiterlesen


Volksküche

26. August 2025 18:30 Uhr

Ort: Berlin, Roter Laden am Schäfersee

Küche für alle Weiterlesen


AG Verkehr

2. September 2025 18:00 - 20:00 Uhr

Ort: Videokonferenz

Veranstalter: AG Verkehr

September-Sitzung Weiterlesen


Straßenfest

6. September 2025 14:00 - 20:00 Uhr

Ort: Berlin, Roter Laden am Schäfersee

der Linken Reinickendorf, vorm Roten Laden Weiterlesen

 
 

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