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Wir in Reinickendorf  Ausgabe 11/25

 

Inhaltsverzeichnis

 
  1. Editorial
  2. Was läuft im Bezirksvorstand
  3. Was läuft im Bezirksverband
  4. Was läuft in den Ortsverbänden
  5. Was läuft in der AG Verkehr
  6. Was läuft in der Bezirksverordnetenversammlung
  7. Was läuft im FUXXBAU, dem Wahlkreisbüro von Katina Schubert (MdA)
  8. Aus der Partei
  9. Die Linke hilft
  10. Was läuft in der Jugend
  11. Empfehlenswert
  12. Direkte Demokratie
  13. Kleine Presseschau
  14. Leserbriefe
  15. Termine
 

Editorial

 

Liebe Genoss*innen, liebe Freund*innen,

 

ein politisch bewegtes Jahr in Reinickendorf und in ganz Berlin neigt sich dem zu Ende zu. Wir alle haben gespürt, wie sehr sich unsere Stadt verändert – zwischen Mietenwahnsinn, sozialer Spaltung und einem bedrohlichen Rechtsruck. Aber wir haben auch gezeigt: die Linke ist da, wo Menschen sich wehren, solidarisch organisieren und konkrete Verbesserungen erkämpfen.

In Reinickendorf haben wir in den vergangenen Monaten wichtige Schritte nach vorn gemacht. Wir haben unseren Bezirksvorstand erweitert und die Arbeit auf mehr Schultern verteilt. Das ist mehr als eine Formalie: Es bedeutet, dass wir besser erreichbar sind, mehr Kiezthemen aufnehmen und unsere politische Arbeit breiter und verlässlicher organisieren können – von der BVV über die Kieztreffen bis hin zu Aktionen auf der Straße.

Besonders stolz sind wir auf unsere aktive Linksjugend im Bezirk. Sie hat in diesem Jahr alle 176 Stolpersteine in Reinickendorf geputzt und damit ein starkes antifaschistisches Zeichen gesetzt. Erinnerungspolitik ist für uns keine Pflichtübungs-Gedenkrede einmal im Jahr, sondern konkrete, sichtbare Praxis im Alltag: Wir halten die Erinnerung an die Opfer des Faschismus wach – und wir stellen uns dem heutigen Rechtsruck entschlossen entgegen.

Auch auf Landesebene stehen die Zeichen auf Aufbruch: In Berlin haben wir mit Elif Eralp eine starke Spitzenkandidatin, die für eine soziale, antirassistische und ökologische Stadt für alle steht. Unter dem Motto „Elif für Berlin“ werden wir um das Amt der Regierenden Bürgermeisterin kämpfen – mit klaren linken Antworten auf Wohnungsnot, Armut, den Pflegenotstand und die Klimakrise.

Hier in Reinickendorf stellen wir im Dezember unsere Kandidierenden für die Wahlen im kommenden Jahr auf. Wir gehen mit einem Programm in die Wahlauseinandersetzung, das viele gute Ideen aus den Kiezen aufnimmt: für bezahlbares Wohnen, gute Bildung und Betreuung, eine soziale Infrastruktur vor Ort und mehr Demokratie im Bezirk. Unsere Kandidierenden kommen aus der Mitte unseres Bezirks – engagierte Menschen, die wissen, wovon sie sprechen, wenn es um Mieten, Löhne, Familienalltag oder öffentliche Daseinsvorsorge geht.

Die aktuellen Umfragen geben uns Rückenwind. Aber wir wissen auch: Umfragewerte sind keine Wahlergebnisse. Nichts wird ein Selbstläufer. Jede gewonnene Stimme, jedes neue Mitglied, jedes Gespräch an der Haustür, am Infostand oder in der Nachbarschaft müssen wir uns erarbeiten. Wenn wir eine starke linke Stimme im Bezirk und im Roten Rathaus wollen, dann braucht es uns alle – mit Zeit, mit Ideen, mit Lust auf Streit und Veränderung.

Darum lassen wir dieses Jahr nun langsam ausklingen, um Kraft zu schöpfen – im Wissen, dass wir im nächsten Jahr mit viel Elan in die Wahlauseinandersetzung starten. Mit tollen Kandidierenden, einem überzeugenden Programm und dem Mut, gegen soziale Kälte und rechte Parolen anzutreten.

Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid: bei den Aufstellungsversammlungen, bei Programmdebatten, an Infoständen, in den Kiezen. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass Reinickendorf ein Bezirk bleibt – und wird –, in dem Solidarität Alltag ist.

Eure Newsletter-Redaktion

 
 

Was läuft im Bezirksvorstand

 

Novembersitzung

 

Auf der Tagung des Vorstands am 17. November wurde die Hauptversammlung vom 6. November ausgewertet. Dazu wurde eine Ergänzung der Geschäftsordnung des Vorstands beschlossen, welche die Aufgaben des (neuen) Geschäftsführenden Vorstands umfasst. Der Geschäftsführende Vorstand besteht aus den beiden direkt gewählten Vorsitzenden und zwei stellvertretenden Vorsitzenden, welche der Vorstand aus seinen Reihen wählt. 

Die drei neu gewählten Vorstandsmitglieder Sophie Lederle, Selina Zinke und Emil Jablonski wurden herzlich begrüßt. Im Anschluss wählte der Vorstand Jessica Gerke und Selina Zinke zu stellvertretenden Vorsitzenden.

Am Schluss der Tagung beriet der Vorstand in geschlossener Sitzung den Personalvorschlag der Personalfindungskommission zu den Kandidaturen für die Wahlen 2026. Der Vorschlag wurde an einer Position verändert und ansonsten übernommen. Am 13. Dezember finden die beiden Aufstellungsversammlungen statt, auf der die Kandidat*innen von den Vertreter*innen der Ortsverbände gewählt werden.

 
 

Was läuft im Bezirksverband

 

2. Tagung der 4. Hauptversammlung

am 6. November

 

Die Tagung diskutierte über die Art und Weise unserer internen Kommunikation. Ein Konzept zur gewaltfreien Kommunikation wird erarbeitet, ein Workshop dazu ist für den 28. November geplant.

Auf Antrag der Linkjugend [‘solid] Reinickendorf wurde der Vorstand nochmal aufgestockt, mit Vertreter*innen der Jugend. Drei Personen wurden gleich auf der Tagung gewählt. Der Vorstand hat nun 14 Mitglieder.

 

Teilnahme an der Gedenkveranstaltung am 9. November

Kranzniederlegung zum Gedenken an die Opfer der Novemberpogrome 1938

 

Die Linke Reinickendorf

Anlässlich des 87. Jahrestages der Novemberpogrome am 9./10. November 1938 durch das nationalsozialistische System gegen die jüdische Bevölkerung haben das Bezirksamt und die Bezirksverordnetenversammlung Kränze am Mahnmal für die Opfer der Gewaltherrschaft am Rathausniedergelegt und am Rosenbeet der Opfer des 1942 zerstörten tschechischen Ortes Lidice gedacht.

Mitglieder der Linken nahmen an der Gedenkveranstaltung teil und legten ein Blumengebinde sowie Rosen für Lidice nieder. 

Im Anschluss ehrten wir die Eutanasie-Opfer auf dem Alten Anstaltsfriedhof der KBoN.

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Start der bundesweiten Mietenkampagne

auch in Reinickendorf

 

Die Linke Reinickendorf

Am 13. November startete die bundesweite Mietenkampagne der Linken. In zahlreichen Kreisen trafen sich Teams, um per Videokonferenz beim Kampagnenstart dabei zu sein. Danach ging es an die Planung vor Ort. Auch die Reinickendorfer Linke war dabei. Richt los geht es dann am Aktionstag am 6. Dezember.

 
 

Was läuft in den Ortsverbänden

 

Aktivitäten im November

im OV West

 

Infostand am Kutschi

Die Linke Reinickendorf

Infostand am Kutschi

Am 27. Oktober hatte sich der nun vergrößerte Vorstand Ortsverband West getroffen. Riessa und Eberhard werden den Laden nicht mehr alleine reißen müssen, mit dabei sind Selina, Melli, Klaus und Jonas. Monatlich wird es Treffen geben, vom Orts-Vorstand, als Mitgliederversammlungen und mindestens einen Stand in unseren Ortsteilen.

Am Freitag, 14. November hatten wir von 14-16 Uhr unseren ersten Infostand am Kutschi am U-Bahnausgang Nordseite. Diesmal mit fünf Leuten, im Dezember sind wir bestimmt mehr – der Termin wird noch bekannt gegeben. 

Unsere nächste Mitgliederversammlung ist am 1. Dezember. Wir wollen unsere Themen im Bezirk setzen. Wo gibt es Missstände, Wohnungsleerstand, unberechtigte Mietsteigerungen wo sind gute Plätze für Info-Stände der Linken!? 

Wahlen 2026 – unsere Vorbereitung

Am 3. November hatten wir auf einer Mitgliederversammlung unsere je acht Delegierten für die Aufstellung der Kandidatenlisten zur Bezirksverordnetenversammlung und Wahl zum Abgeordnetenhaus Berlins gewählt. Wir werden eine Liste für die BVV und AGH aufstellen. Die Versammlung dazu findet am Samstag, 13. Dezember 2025, von 14:00 - 19:00 Uhr im BVV Saal im Rathaus Reinickendorf statt. 

Haustürgespräche

Wir labern nicht, wie die anderen Parteien, wir unterstützen die Bewohner*innen Reinickendorfs an der Haustür! Viele von uns hatten sich schon darauf vorbereitet, nächstes Treffen ist am 21. November von 18:30 bis 20 Uhr. Dann geht’s los zum 6.12. am Nikolaustag, nicht nur in Reinickendorf, nicht nur in Berlin, nein – in der gesamten Republik. Auch wir aus West-Reinickendorf sind dabei.

 
 

Was läuft in der AG Verkehr

 

ÖPNV in Reinickendorf

Beratung zu konkreten Verbesserungen

 

Die Linke hatte in der Bezirksverordnetenversammlung Reinickendorf einen Antrag für die Untersuchung einer neue Buslinie 227 eingebracht. Leider war der Vorschlag den Politikern der anderen Fraktionen zu gut und bis ins Detail ausgearbeitet, sodass sie ihn abgelehnt hatten. Wir beabsichtigen dran zu bleiben. Wir möchten die Tangentialverbindungen zu unserem Nachbarbezirk Pankow verbessern. Insbesondere sollen auch die Staufallen der BVG-Busse, z.B. an der Residenzstraße, vermieden werden.

Das war auch ein Grund Andreas Fuhs, Referent für Energie, Verkehr und Klima der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus, zu unserer Sitzung am 4. November einzuladen.

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Mehr Infos zur Arbeit der AG Verkehr

 

zurückliegende Aktionen

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Was läuft in der Bezirksverordnetenversammlung

 

BVV-Report

47. Sitzung am 12. November

 

PDS Reinickendorf

  • Neue Tiny Houses
  • Sozialamt nicht per Mail über das Funktionspostfach erreichbar
  • Kulturkampf Waldseeviertel
  • Öffnung der Spielplätze
  • Böllerangriffe gegen Polizisten, Kinder und Fahrzeuge durch Jugendliche am 1.11.2025 beim Märkischen Zentrum
  • BäumePlus-Gesetz
  • Grobscreening aktualisieren
  • Mahdintensivierung
  • Kein Olympisches Dorf auf dem ehemaligen Gelände des Flughafens Tegel
  • Öffnung von Grünflächen und Spielplätzen 
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Was läuft im FUXXBAU, dem Wahlkreisbüro von Katina Schubert (MdA)

 
 
 

Aus der Partei

 

Landesparteitag

 

Die Reinickendorfer Delegation

Die Linke Reinickendorf

Die Reinickendorfer Delegation

Die 2. Tagung des 10. Landesparteitags fand am 15. November im Dong Xuan Haus statt. Wir haben die Schwerpunkte des Wahlkampfs festgelegt und Elif Eralp zur Spitzenkandidatin gewählt.

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Mietenkampagne gestartet

am 13. November

 

Jeder Mensch verdient ein bezahlbares und sicheres Zuhause, unabhängig vom Pass oder Kontostand. Doch die Realität sieht ganz anders aus: In Deutschland herrscht ein Mieten-Notstand. Mieten sind illegal hoch, Mieter*innen werden über Nebenkostenabrechnungen abgezockt und während die Vermieter die Kosten immer weiter nach oben schrauben, verfallen die Häuser. 

Verantwortlich dafür ist die Mieten-Mafia: dreiste Vermieter und reiche Immobilienkonzerne wie Vonovia und Co. Sie stopfen sich die Taschen voll, während wir kaum noch bezahlbaren Wohnraum finden und tausende Menschen überlegen müssen, wie sie ihre Heizkosten bezahlen. Deshalb haben wir in der vergangenen Woche einen Antrag für ein besseres Mietwuchergesetz eingereicht. Doch die schwarz-rote Koalition und die AfD haben den Antrag abgelehnt und stellen sich schützend vor kriminelle Vermieter. Regierung und  Mieten-Mafia arbeiten gegen uns – doch wir schließen uns zusammen

Gemeinsam werden wir Druck auf die dreisten Vermieter machen und  jeden Stein umdrehen. Wir prüfen jede Abrechnung, erkämpfen jede Mietsenkung und holen jeden Euro zurück, wo es geht. Erste Erfolge konnten wir schon feiern: Die Linke hat bereits über 10.000 Heizkostenabrechnungen geprüft. Das ist erst der Anfang! Wir decken mehr Heizkostentricks auf und helfen den Menschen, ihr Geld zurückzuholen. Von den 217.000 Menschen, die unsere Mietwucher-App genutzt haben, zahlen fast 150.000 illegal hohe Mieten! Ihre Fälle hat die Bundestagsfraktion der Linken durch die App bereits an die zuständigen Ämter gemeldet. So beenden wir den Mieten-Notstand und senken die Mieten ab – an jedem Ort. 

Mieter und Arbeiterinnen, Rentner und Studierende: Zusammen gegen diesen Mieten-Notstand! Hol dir jetzt Unterstützung und mach mit! 

| zur Webseite der Mietenkampagne | Schau dir das Kampagnen-Video auf YouTube an

 
 

Die Linke hilft

 

Beratung im Roten Laden

 

Jeder Mensch kann durch Krankheit, Erwerbslosigkeit, Pflegebedürftigkeit, Trennung, Scheidung und andere Lebenskrisen oder auch nur durch die Situation, allein für Kinder zu sorgen, in eine Lage kommen, in welcher es wegen finanzieller oder anderer Probleme mit einer Hilfestellung besser gehen könnte und die schwierige Situation gemildert würde.

Teilweise gibt es durch Unterstützungsleistungen die Möglichkeit, die eigene Lebenssituation verbessern zu können. Mit entsprechenden Beratungen und Antragstellungen können in verschiedenen Bereichen mögliche finanzielle Hilfen und andere Unterstützungen geprüft und gegebenenfalls erreicht werden.

Jeder Person, welche einen Anspruch hat, stehen solche Hilfen zu und man muss sich nicht scheuen, diese Leistungen auch zu beantragen.

Oft schrecken jedoch die hohen Hürden zur Bewältigung solcher Anträge ab. Ebenso kann fehlende Kenntnis sehr abschreckend wirken, um sich durchzusetzen.

Deshalb bieten wir ehrenamtlich Beratung und Unterstützung an, um entsprechende Hilfestellung zu geben.

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Heizkosten-Check

 

Schon über dreitausend Menschen haben uns ihre Heizkostenabrechnungen geschickt, mehr als jede Vierte davon war fehlerhaft. Und jetzt gibt es die ersten Erfolgsgeschichten. Vier Menschen haben dank unserer Hilfe schon das Geld vom Vermieter zurückbekommen - alles satte dreistellige Beträge!

Aber wir hören nicht auf: Unser neues Ziel sind 10.000 geprüfte Rechnungen!
💪💪💪

Dafür brauchen wir dich:

Es geht ganz einfach - geh auf den Link hier und folge den Schritten:

📩 Schick deine Abrechnung: Ein Foto oder Scan reicht völlig aus.

🔍 Die Linke checkt das für dich: Das Team prüft, ob du Anspruch auf eine Rückzahlung hast.

Hol dir dein Geld zurück: Wenn ja, bekommst du alle Infos, wie du es schnell und unkompliziert erledigen kannst.

⚡️ Teile den Link und erzähl anderen von der Aktion! ⚡️

Je mehr Rechnungen wir prüfen, desto stärker können wir gemeinsam gegen Abzocke vorgehen und für bezahlbare Mieten kämpfen.

Gemeinsam können wir was bewegen. Lass uns zusammen gegen Abzocke vorgehen und für bezahlbare Mieten kämpfen.

Solidarische Grüße

Franziska Heinisch für das Heizkosten-Team

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Mietwucher-Check

Wuchermieten senken ist möglich

 

Die Linke im Bundestag

Die Mieten explodieren und werden zu wenig begrenzt. Aber es gibt ein Mittel, Wuchermieten zu senken. Und es sollte viel mehr angewandt werden.

Behörden können hier und heute gegen Mietwucher vorgehen. Wenn du eine überhöhte Miete zahlst, kannst Du das melden. Das Wohnungsamt muss dann ein Bußgeld gegen Deinen Vermieter verhängen und die Miete kann abgesenkt werden. Wir helfen dabei mit dem Mietwucher-Rechner.

Zahlst du eine Wuchermiete? Check es mit dem Mietwucher-Rechner und wehr Dich!

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Was läuft in der Jugend

 

Alle Stolpersteine in Reinickendorf geputzt

 

Am 1. November putzte die Linkjugend [‘solid] Reinickendorf alle 176(!) Stolpersteine im Bezirk, damit die Errinerung nicht verblasst.

 
 

Empfehlenswert

 

Zeitung im Kampf.

Buchempfehlung

 

Claus Jürgen Göpfert: Zeitung im Kampf. 80 Jahre „Frankfurter Rundschau“ oder: Niedergang des linksliberalen Journalismus? VSA Verlag. 16,80 Euro.

Claus Jürgen Göpfert war langjähriger Redakteur der „Frankfurter Rundschau“. 

2025 feiert die „Frankfurter Rundschau“ - auch FR genannt - ihren 80. Geburtstag. Der Autor erzählt aus eigenen Erfahrungen und zuletzt auch als Betriebsratsvorsitzender die Geschichte der Tageszeitung vor dem Hintergrund der gesellschaftspolitischen Entwicklungen. Zudem kommen 30 Zeitzeug*innen zu Wort. 

Gegründet 1945 von kommunistischen, sozialdemokratischen und katholischen Antifaschisten steigt die FR zur prägenden linken Tageszeitung in der Bundesrepublik auf, Sie kämpft gegen Aufrüstung und den Vietnamkrieg und für eine deutsche Ostpolitik, Im Feuilleton setzt sie Zeichen in der Theaterlandschaft und Filmkritik. Immer nahmen die Journalist*innen eine kritische Haltung gegenüber der bürgerlichen Gesellschaft ein, engagierten sich für Bürgerrechte, gegen Militarismus, Antisemitismus, Rechtsradikalismus und für die Belange von Migrant*innen, Das ist bis heute so.

Die Geschichte der FR spiegelt auch die technischen und publizistischen Veränderungen, denen die Branche unterworfen war. Sie zeigt, wie die Digitalisierung ganze Berufe und viele Arbeitsplätze vernichtete. Fehler des Managements führten dazu, dass die FR und ihre Beschäftigten vom raschen Wandel besonders betroffen waren. Fünfmal wechselt der Eigentümer, viel öfter die Chefredaktion. Von den knapp 1800 Beschäftigten im Jahr 1985 blieben bei der Insolvenz im Jahre 2012 nur noch 28 übrig. 

Trotz immer neuer Sparmaßnahmen gelingt es, ein engagiertes Profil der Zeitung zu bewahren. Um dieses kämpft die heute etwa 80-köpfige Redaktion noch immer. Zugleich verschlechtern sich die Arbeitsbedingungen der Redakteur*innen weiter. Auf Proteste von innen im Jahr 2023 reagiert der neue Besitzer, der Ippen-Konzern, zuletzt mit Entlassungen.

Claus Jürgen Göpfert hat ein sehr lesbares Buch geschrieben was anhand der Geschichte der FR drei Dinge leistet. 1. Eine Geschichte der BRD anhand einer wichtigen Stadt (Frankfurt a. M.) der alten Bundesrepublik. 2. Eine sehr gute Analyse über die Bedingungen des Zeitungsmachens im Kapitalismus und 3. eine Wiedergutmachung an den kommunistischen Herausgeber Emil Carlebach, der 1947 aus der Zeitung geschmissen wurde.

Ich kann das Buch wärmstens weiterempfehlen.

Michael Rohr (Mitglied des Bezirksvorstandes)

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SONG SUNG BLUE

Kino-Tipp

 

© Universal Pictures International Germany

Wenn zwei gesangserprobte Superstars – Hugh Jackman & Kate Hudson – eine Tribute Band gründen, kann das eigentlich nur großartig werden. Und wenn der Film neben tollen Musiknummern auch noch eine wahre, berührende und ausgesprochen bodenständige Geschichte aus der amerikanischen Arbeiterklasse erzählt, ist das ganz großes Kino. 

Unser Autor Philipp Teubner sprach mit den Stars und ihrem Regisseur Craig Brewer.

Irgendwo in Memphis tingelten in den 1980ern zwei zwar gesangsbegabte, jedoch ansonsten nicht eben erfolgreichen Musiker mit den jeweils angesagten Titeln recht und schlecht durch die Gegend. 

Jetzt hat der, spätestens seit seinem Oscar-prämierten Rap-Drama HUSTLE & FLOW (2005), als Musikfilm-Experte geltende Regisseur Craig Brewer einen Film über Mike Sardina und seine Freundin Claire gedreht. Zwei etwas verrückte Typen, die sich als LIGHTNING & THUNDER ihren Lebenstraum erfüllten, mit einer Musik, die alles andere als Blitz & Donner war.

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Direkte Demokratie

 

AfD will uns zerstören: Lasst das nicht zu!

Petition auf WeAct

 

Die rechtsextreme AfD greift die Amadeu Antonio Stiftung an – und damit die Demokratiearbeit in ganz Deutschland. Die Amadeu Antonio Stiftung ist eine als gemeinnützig anerkannte deutsche Stiftung mit dem Ziel, die deutsche Zivilgesellschaft gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus zu stärken.

Mit einem Antrag im Bundestag will die AfD erreichen, dass der Amadeu Antonio Stiftung alle staatlichen Fördermittel gestrichen werden. Was wir jetzt erleben, ist eine Strategie, die in anderen europäischen Ländern erprobt ist – Menschenrechtsorganisationen zu diskreditieren und ihre Arbeit gezielt zu behindern. Es ist kein Angriff auf eine einzelne Stiftung, sondern auf die demokratische Zivilgesellschaft.

Deshalb appellieren wir gemeinsam an die Fraktionsvorsitzenden von CDU/CSU und SPD und die Bundesregierung: Lassen Sie das nicht zu. Schützen Sie die Arbeit für eine resiliente Demokratie in Deutschland.

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Kleine Presseschau

 

Dunkelrotes Rathaus

nd vom 30.10.2025

 

Elif Eralp

Foto: Anna Szkoda

Linke-Spitzenkandidatin Elif Eralp im nd-Interview über ihre Vision für ein bezahlbares Leben in Berlin. 

Interview: Marten Brehmer

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Leserbriefe

 

Kuba-Hilfe

 

Hurrican Melissa überrollte Kuba - Es trifft die ärmsten Provinzen Holguín, Granma, Santiago de Cuba sowie Guatánamo und Las Tunas.

Für Spenden in Euro stehen folgende Konten zur Verfügung: Verwendungszweck: Huracán Melissa

mediCuba Europa (BancaStato)
IBAN: CH92 0076 4301 3245 Y000 1
SWIFT/BIC: BSCTCH22XXX

Netzwerk Cuba – informationsbüro – e. V.
IBAN: DE28 4306 0967 1206 4415 00
BIC: GENODEM1GLS

Infos gibt es auch bei Cuba si

 
 

Termine

 

AG Haustürgespräche

21. November 2025 18:30 - 20:00 Uhr

Ort: Berlin, Roter Laden am Schäfersee

Wir besprechen die letzten Vorbereitungen für den berlinweiten Aktionstag am 6. Dezember, an dem wir gemeinsam an die Haustüren gehen wollen. Weiterlesen


Politfrühstück

22. November 2025 11:00 - 13:00 Uhr

Ort: Berlin, Roter Laden am Schäfersee

„Der Westen – Seine Wurzeln und seine Werte.“ Weiterlesen


AG Kommunales

24. November 2025 18:30 Uhr

Ort: Berlin, Roter Laden am Schäfersee

mit der Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung, Bauen, Wohnen, Mieten, Frau Korinna Stephan (Grüne) Weiterlesen


Workshop „Gewaltfreie Kommunikation“

28. November 2025 18:00 - 20:00 Uhr

Ort: Berlin, Roter Laden am Schäfersee

zur Verbesserung unserer Kommunikation Weiterlesen


Mitgliederversammlung

1. Dezember 2025 18:30 Uhr

Ort: Berlin, Roter Laden am Schäfersee

Veranstalter: OV West

des OV West Weiterlesen


AG Verkehr

2. Dezember 2025 18:00 - 20:00 Uhr

Ort: Videokonferenz

Veranstalter: AG Verkehr

Dezember-Sitzung Weiterlesen


Mitgliederversammlung und Weihnachtsfeier OV Ost

4. Dezember 2025 19:00 Uhr

Ort: Berlin, Roter Laden am Schäfersee

Wir wollen die Personalvorschläge des Bezirksvorstands diskutieren und eine kleine Weihnachtsfeier in unserem Ortsverbands machen. Weiterlesen


Haustürgespräche

6. Dezember 2025 10:00 - 14:00 Uhr

Ort: Berlin, Roter Laden am Schäfersee

Bundesweite Mietenkampagne Weiterlesen


Bezirksvorstand

8. Dezember 2025 18:30 - 20:00 Uhr

Ort: Berlin, Roter Laden am Schäfersee

Dezember-Sitzung Weiterlesen


AG Kommunales

8. Dezember 2025 18:30 Uhr

Ort: Videokonferenz

Berichte und Arbeitsplanung Weiterlesen


Sprechstunde Katina Schubert

10. Dezember 2025 15:00 - 17:00 Uhr

Ort: Berlin, Fuxxbau

Um Anmeldung unter Angabe des Themas per Mail an fuxxbau@wk.linksfraktion.berlin wird gebeten!  Weiterlesen


Landesweites Neumitgliedertreffen

10. Dezember 2025 17:30 - 20:00 Uhr

Ort: Berlin, Karl-Liebknecht-Haus

Du bist neu in der Partei und weißt noch nicht wohin mit dir? Du möchtest politisch aktiv werden, weißt aber nicht, wo anfangen? Dann komm zu unserem landesweiten Neumitgliedertreffen! Weiterlesen


Jahresabschlussfeier

12. Dezember 2025 17:00 - 21:00 Uhr

Ort: Berlin, Roter Laden am Schäfersee

Kurz vor Weihnachten treffen wir uns wie in jedem Jahr zur Jahesabschlussfeier. Weiterlesen


Aufstellungsversammlungen

13. Dezember 2025 14:00 - 19:00 Uhr

Ort: Berlin, Rathaus Reinickendorf

für die Wahlen 2026 zum Abgeordnetenhaus und zur BVV Weiterlesen

 
 

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