Offen für Sorgen und Wünsche
Wir in Reinickendorf • 01/2001
Was sich die Reinickendorfer PDS für 2001 vornimmt
Von Renate Herranen, Bezirksvorsitzende
Ich persönlich habe mir vorgenommen, gelassener zu werden, mehr Zeit in der Natur zu verbringen und der PDS weiter auf die Sprünge zu helfen. Vor allem hier im Nordwesten Berlins. Wie? Ich glaube, das bisherige Konzept war gut: Offen zu sein für die Sorgen, Wünsche und Hoffnungen der Menschen. Realistisch die eigenen Möglichkeiten einzuschätzen und Geduld zu haben.
Der »Rote Laden« ist eine gute Reinickendorfer Adresse, finde ich und das spricht sich rum.
Mit Ausstellungen, Diskussionsangeboten, mit aktueller PDSInformation. Ob per Mausklick oder traditionell. Von Montag bis Freitag geöffnet, von 15 bis 18 Uhr, am Donnerstag allerdings von 17 bis 19 Uhr – das soll auch in Zukunft so sein. Weil mir das sehr wichtig ist. Das ist ein Zeichen von Verlässlichkeit.
Unser 2001er Angebot hier im Roten Laden? Mitgliedertreff, Jugendtreff, Seniorentreff – klar.
Einmal im Monat schalten wir Reinickendorfer PDS-Mitglieder uns in die Debatte um ein neues Parteiprogramm ein. Da wird es hoch her gehen. Linke streiten gern und gründlich. Aber wie sich das gehört, in aller Öffentlichkeit. Schließlich geht es um den weiteren Weg der demokratischen Sozialistinnen und Sozialisten!
Rechtsextreme Gesinnungen sind auch in Reinickendorf nicht nur bei jungen Leuten präsent. Wir bemühen uns gemeinsam mit Antifa-Gruppen und der sozialistischen Jugendorganisation [‘solid] um Aufklärung und Aktion.
Nazis raus aus den Köpfen – das ist auch unsere Forderung. Im lokalen Bündnis gegen Rechts werden wir mitarbeiten und ich habe da eine interessante Idee ...
Langweilig wird es nicht werden. Die PDS ist nicht nur an Wahltagen für Sie da. Wir tragen Ihre Sorgen ins Berliner Parlament. Marian Krüger ist auch Ihr Reinickendorfer Abgeordneter.
In diesem Sinne: Auf neue Gemeinsamkeiten und Begegnungen!

