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Was suchen wir am Hindukusch, Herr Dzembritzki?

Wir in Reinickendorf • 02/2007

Am 19. Januar 2007 wurde im Bundestag über den möglichen Einsatz von Tornado-Aufklärungsjets der Bundeswehr in Afghanistan diskutiert. Dazu durfte sich für die SPD mal wieder der Reinickendorfer Bundestagsabgeordnete Detlef Dzembritzki äußern.

Er bezeichnete einen Teil der vorangegangenen Rede von Oskar Lafontaine als „töricht“. Dieser hatte wieder grundsätzlich gefragt, was deutsche Soldaten am Hindukusch suchen sollen. Das wesentliche Argument lautet: Terrorismusbekämpfung und die Demokratisierung Afghanistans unterstützen.

Wir aber bezweifeln, dass eine Demokratie mit Hilfe des Militärs aufgebaut werden kann. Von deutschem Boden soll nie wieder Krieg ausgehen. Zumindest als Kriegsunterstützung muss man aber die Vorgehensweise der Bundesregierung bezeichnen. Krieg und Kämpfe bedeuten Leid, Gewalt und fordern meist zivile Opfer. Bisher sind mindestens 64 deutsche Soldaten bei Auslandseinsätzen umgekommen. Wir müssen in erster Linie diplomatische und technologische Hilfe leisten, um das neue Afghanistan zu unterstützen. Ein Land fernab der Taliban.

Was soll an dieser Meinung bitte töricht sein, lieber Herr Dzembritzki?

Charly