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Am Rande

Wir in Reinickendorf • 7/2007

Schattenseite der Globalisierung: Frauenhandel und Prostitution

Die Öffnung der Märkte und den freien Handel werden als Vorteile der Globalisierung angepriesen. Leider blüht in Folge dessen aber auch der Menschenhandel.

Im Rathaus Reinickendorf gab es zu diesem Thema eine Ausstellung des Frauenrechtsvereins „Terre des femmes“. Es wurde deutlich, dass trotz der immer aufgeklärteren Gesellschaft Prostitution immer noch ein Tabuthema ist. Sinn und Zweck der Ausstellung war die Aufklärung über Frauenhandel und Prostitution - auch in Reinickendorf. Dies könnte vor allen Dingen für Familien und Menschen mit traditionellen Wertvorstellungen in unserer Gesellschaft schockierend sein. Denn es ist eine Tatsache, dass 6.000 bis 8.000 Frauen im Bezirk jeden Tag dem „ältesten Gewerbe“ der Welt nachgehen. Außerdem gibt es in Reinickendorf mehr als 30 Bordelle.

Globalisierung sollte so gestaltet werden, dass es weder Frauen- noch Menschenhandel geben darf.

Charleen Figul und Jana Haid

Wer und was ist „Terre des femmes“?

„Terre des femmes“ ist ein Verein, der sich mit den Rechten der Frauen auf der Welt beschäftigt. Schwerpunkte sind vor allem die miserablen Bedingungen, unter denen Frauen in Dritte-Welt-Ländern arbeiten müssen. Aber auch die Rechte von Frauen, die in der Gesellschaft geächtet sind, werden verteidigt. Zu diesen und anderen Themen veranstaltet „Terre des femmes“ regelmäßig Ausstellungen und Podiumsdiskussionen. Ein genauer Terminplan ist auf www.frauenrechte.de nachzulesen.

Charleen Figul