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Warum DIE LINKE?

Wir in Reinickendorf • 02/2008

Hans Mielke, 56 Jahre

In Zeiten, in denen nach Francis Fukuyama das Ende der Geschichte deklariert wird, in denen mit wenigen Ausnahmen die elektronischen und Printmedien, auch durch Selbstzensur der jeweiligen Redakteure, im Sinne des neoliberalen Mainstreams Begriffe besetzen und neu definieren (z. B. Reformen), in diesen Zeiten würde ein Mensch wie Jesus Christus im Bundestag seine Bergpredigt zum Vortrag bringen.

Er würde von frei-, christ- und sozialdemokratischen Pharisäern, unter Assistenz der längst zu Dienstleistern der besser und bestverdienenden mutierten Partei der Grünen, im besten Fall aus dem Plenum herausgelacht, im schlimmsten Fall der Observation des Verfassungsschutzes als Feind der „ freiheitlichen-demokratischen Grundordnung“ überantwortet würde, in Zeiten, in denen immer mehr Menschen durch einen aufgrund des Verschwindens des Systemkonkurrenten, völlig entfesselten Finanzkapitalismus sozial- und kulturell ausgegrenzt werden, in denen die Umverteilung von unten nach oben quasi Staatsdoktrin geworden ist, in diesen Zeiten gibt es für Sozialisten, aber auch für Anhänger der christlichen Soziallehre meines Erachtens nur eine Alternaive.

Darum mein Engagement als Mitglied der Partei der Linken.

Die Linke ist für alle fortschrittlich und sozial denkenden Menschen in Deutschland eine historische, vielleicht die letzte Chance.

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