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Linke zum Gespräch bei Borsig

Wir in Reinickendorf • 6/2009

Borsig-Geschäftsführer: Keine Begeisterung für Millionärssteuer, aber Bemühungen der Regierung um die Regulierung der Finanzmärkte sind halbherzig

Am 27. Mai besuchte der wirtschaftspolitische Sprecher der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus, Stefan Liebich, gemeinsam mit dem Bezirksvorsitzenden der LINKEN, Yusuf Dogan, und dem Direktkandidaten für die Wahlen zum Bundestag, Felix Lederle, den Borsig-Geschäftsführer, Konrad Nassauer. Ziel war es, sich vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise aus erster Hand über die Lage bei dem Berliner Traditionsunterneh­men zu informieren.

Konrad Nassauer berichtete, dass Borsig die damalige Insolvenz trotz Wirtschaftskrise bislang erfreulich gut überstanden hat.

Als Voraussetzung für einen erfolgreichen Fortbestand der neuen Borsig GmbH erwies sich in der Folgezeit der Ausbau des Borsighafens als Industriehafen für schwere Lasttransporte, für den sich Wirtschaftssenator Harald Wolf, DIE LINKE, unter dem Gesichtspunkt des Erhalts von Industriearbeitsplätzen 2007 erfolgreich stark gemacht hat.

Nach der Vereinbarung, im Kontakt bleiben zu wollen, wurden bundespolitische Themen diskutiert. Die angesichts der Kosten der Wirtschaftskrise dringend notwendige Forderung der LINKEN nach einer Millionärsabgabe löste bei dem Borsig-Geschäftsührer keine Begei­sterungsstürme aus. Einigkeit bestand dahingehend, dass die Bemühungen der Bundesregierung um eine Regulierung der Finanzmärkte halbherzig sind.

K.L.


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