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Radikalität im Denken und Realismus im Handeln

Wir in Reinickendorf • 05-06/2012

Ein neuer Aufbruch für DIE LINKE

Die Vorsitzenden der Partei DIE LINKE, Katja Kipping und Bernd Riexinger, und der Vorsitzende der Bundestagsfraktion DIE LINKE, Gregor Gysi, erklären nach dem Göttinger Parteitag der LINKEN:

Die Stärkung der gemeinsamen linken Partei ist Aufgabe aller, die in Bund, Ländern und Kommunen Verantwortung in der LINKEN und für DIE LINKE tragen. Der Göttinger Parteitag hat gezeigt, dass unser Schiff fest genug war, um schwere Stürme zu überstehen. Jetzt kommt es darauf an, Seetüchtigkeit für die kommenden politischen Auseinandersetzungen um die Zukunft Deutschlands und Europas zu gewinnen. Wir sind uns darüber einig, dass es nunmehr eine zentrale Aufgabe ist, die politischen und organisatorischen Weichenstellungen für das kommende Wahljahr vorzunehmen. Die nächsten drei Monate entscheiden darüber, ob wir aus dem Signal des Zusammenhalts von Göttingen einen neuen Aufbruch für DIE LINKE machen können. Dazu brauchen wir eine Kultur des Zuhörens und der Debatte. ...

Vor der LINKEN liegt viel Arbeit und eine große Verantwortung. ... Diese Republik braucht eine Partei, die wirtschaftliche, soziale und politische Missstände nicht nur benennt, sondern auch klare Alternativen zum Neoliberalismus formuliert. Wichtige Entscheidungen liegen an. Europa steht vor einer Richtungsentscheidung. Die entfesselten Finanzmärkte bedrohen Sozialstaat und Demokratie. ...

Es lohnt sich, zu kämpfen. Ein Politikwechsel für Frieden und Demokratie, für gute Arbeit, gerechte Löhne und soziale Sicherheit hängt auch von der Existenz einer handlungsfähigen LINKEN ab.

Die neuen Vorsitzenden der Partei DIE LINKE

Katja Kipping,
34 Jahre alt, Slavistin, Literaturwissenschaftlerin, MdB

Bernd Riexinger,
56 Jahre alt, Bankkaufmann, ver.di-Geschäftsführer in Stuttgart

Karikatur: Klaus Stuttmann, Juli 2007 für WiR

Totgesagte leben länger

Die Partei DIE LINKE entstand am 16. Juni 2007 durch Vereinigung von Linkspartei.PDS und WASG („Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit“). „Mut steht meist am Anfang, Glück am Ende“, gab ihr erster Bezirksvorsitzender Yusuf Dogan  der Reinickendorfer LINKEN als Motto auf  den Weg.

Mut hatte Die LINKE in den vergangenen fünf Jahren nicht wenig. Glück aber muss man sich erarbeiten. Manches ist uns gelungen. Nach Misserfolgen haben wir nachgedacht und weitergemacht. Wir wissen: DIE LINKE ist kein Selbstzweck. Wir müssen uns um das kümmern, wofür wir gewählt sind.

Die LINKE ist da. Immer noch. Man wird weiterhin mit uns rechnen müssen. Auch in Reinickendorf.

Bezirksvorstand der LINKEN Reinickendorf

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