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ÖPNV in Reinickendorf

Beratung zu konkreten Verbesserungen

Die Linke hatte in der Bezirksverordnetenversammlung Reinickendorf einen Antrag für die Untersuchung einer neue Buslinie 227 eingebracht. Leider war der Vorschlag den Politikern der anderen Fraktionen zu gut und bis ins Detail ausgearbeitet, sodass sie ihn abgelehnt hatten. Wir beabsichtigen dran zu bleiben. Wir möchten die Tangentialverbindungen zu unserem Nachbarbezirk Pankow verbessern. Insbesondere sollen auch die Staufallen der BVG-Busse, z.B. an der Residenzstraße, vermieden werden.

Das war auch ein Grund Andreas Fuhs, Referent für Energie, Verkehr und Klima der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus, zu unserer Sitzung am 4. November einzuladen.

Wir sprachen auch über das Bauvorhaben „Heidekrautbahn“ das sich immer mehr in die Länge zieht. Insbesondere verstehen wir nicht, warum eine Verlängerung über dem Bahnhof Wilhelmsruh bis nach dem großen Umsteigebahnhof Gesundbrunnen erst mal gestrichen wurde. Zumindest werden alle Brücken, wie z.Z. über die Wollankstraße neu gebaut. Wir werden uns dafür einsetzen, dass auch weitere Brücken, wie z.B. Klemkestraße, nicht weiter ein Hindernis für den Gewerbeverkehr und die Bahn darstellen.

Wir hatten auch über eine Beschwerde eines Bürgers in Waidmannslust gesprochen. Es geht um den schlechten Zustand der Straßen im Bezirk die z.T. eine Gefährdung darstellen. Anstatt Achtung-Schilder aufzustellen sollten die Schäden abgestellt werden. Bei der Beschwerde handelte es sich um eine Kopfsteinpflasterstraße, wobei der Bezirk hier fein raus ist, diese stehen bei uns in Reinickendorf überwiegend unter Denkmalschutz. Trotzdem sollten auch diese wie Fußwege in einen sicheren Zustand gehalten werden. 

Nun zur ewigen Baustelle U6. Der Termin der geplanten Eröffnung liegt schon lange zurück und als nächster Termin wird 2027 angedacht. Zum Glück funktioniert der Ersatzverkehr mit Busspuren von Tegel bis Eichborndamm ohne Einschränkungen, auch für PKWs. Da könnte man ja auf die Idee kommen, aus der Busspur nach den Bauarbeiten eine Radspur zu machen!? 

Wir freuen uns als AG weiterhin über gute Ideen aus unserer Mitgliedschaft und Reinickendorfer Bürgern.   

Klaus Murawski, Sprecher der AG

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