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Rosen für Lidice

Fotos: Marion Lubina (13) und Klaus Gloede (1)

Am 10. Juni 1942 zerstörte die SS das tschechische Dorf Lidice - als willkürlicher Racheakt!
Der Grund: Tage zuvor fiel der Stellvertreter des Reichsprotektors für Böhmen und Mähren, Reinhard Heydrich - gleichzeitig in der SS der zweite Mann hinter Himmler, Leiter und Organisator der "Wannsee-Konferenz zur Endlösung der Judenfrage", bei Prag einem Attentat tschechischer Widerstandskämpfer zum Opfer und die SS vermutete, dass die Attentäter aus diesem Dorf stammten.

Alle männlichen Einwohner des Dorfes über 15 Jahre wurden ermordet, die Frauen ins Konzentrationslager Ravensbrück transportiert, die Kinder verschleppt. Nur wenige überlebten das Massaker.

Im Gedenken an die Opfer versammelten sich 60 Jahre später an der Erinnerungsstätte in der Nähe Prags mehrere Tausend tschechische und deutsche Antifaschisten.

Eine Delegation der PDS Reinickendorf (Robert Scholz, Marion Lubina, Gerhard Maierhöfer, Klaus Gloede) nimmt - ebenso wie Parteivorsitzende Gabi Zimmer - an der Gedenkfeier der KPBM zum 60. Jahrestag des Massakers von Lidice teil und pflanzt im Rosengarten ein Rosenstöckchen.

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