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Schluss mit Flüchtlingshetze und Rassismus!

Fotos: Lutz Dühr (4) und Klaus Gloede (4)

Reinickendorfer zeigten Gesicht gegen die NPD

Wieder einmal war die Zivilgesellschaft durch Naziprovokateure herausgefordert, Gesicht zu zeigen.

Nachdem die NPD am 9. Juli in Marzahn-Hellersdorf auf einer Versammlung mit rassistischen Redebeiträgen gegen eine geplante Notaufnahme für Flüchtlinge gehetzt hatte, versuchte sie am 13. Juli mit einer so genannten "Demonstration gegen Asylbewerber mit LKW, Rednerpult und Transparenten" ihre menschenverachtende Kampagne fortzusetzen.
Dazu plante die NDP eine Tour durch Berlin mit fünf Aufmarschpunkten in Kreuzberg, Hellersdorf, Reinickendorf, Westend und Marienfelde.

DIE LINKE Berlin rief dazu auf, Gesicht zu zeigen gegen Flüchtlingshetze und Rassismus und sich der NPD an den geplanten Kundgebungsorten in den Weg zu stellen.
Der Aufruf der LINKEN und anderer Parteien und Organisationen der Zivilgesellschaft hatte Erfolg. In Kreuzberg tauchten erst gar keine Nazis auf, in Hellersdorf wurden etwa 15 NPD-ler von 600 Antifaschisten ausgebuht.

In Wittenau verhinderten etwa 200 AntifaschistInnen und Reinickendorfer BürgerInnen, dass der NPD-LKW den Kundgebungsort direkt erreichen konnte. Erst nachdem die Polizei die GegendemonstrantInnen kurzzeitig eingekesselt hatte, erreichte der Nazi-LKW den Kundgebungsort am U-Bf. Wittenau über die Gegenfahrbahn. Ob sich die max. 10 NPD-ler selbst gehört haben? Die GegendemonstrantInnen, darunter zahlreiche LINKE, waren viel, viel lauter. Nach einer Stunde war der Spuk in Reinickendorf vorbei.
In Westend und Marienfelde lief es für die Faschisten auch nicht besser.

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