Teilnahme an Ehrungen

anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktags

Ehrung von Bezirksamt und BVV im Rathaus

Am 27. Januar 2025 jährte sich der Tag der Befreiung der Überlebenden des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Soldaten der Roten Armee zum 80. Mal. Im Jahr 1996 wurde der 27. Januar zum offiziellen deutschen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus erklärt. Seit 2005 ist es ein internationaler Gedenktag.

Aus diesem Anlass haben das Bezirksamt und die Bezirksverordnetenversammlung am 27. Januar vor der Gedenktafel im Aufgang des Altbaus des Rathauses Reinickendorf gemeinsam der Opfer des Nationalsozialismus gedacht und Kränze niedergelegt. Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner hielt eine kurze Ansprache.

Für Die Linke nahmen das Mitglied des Bezirksvorstands Norbert Bade und der Geschäftsstellenleiter der Linken Reinickendorf Lutz Dühr an der Ehrung teil.

Die Linke Reinickendorf
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„Nie wieder ist jetzt – heute und jeden Tag!“

Die Reinickendorfer Zivilgesellschaft und das BÜNDNIS REINICKENDORF GEGEN RECHTS zeigen Gesicht gegen die AfD – Würdiges Erinnern mit Rückgrat

Das BÜNDNIS REINICKENDORF GEGEN RECHTS hatte zum 27. Januar – dem 80. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslager Auschwitz durch die Rote Armee - zur Gedenkkundgebung vor der ehemaligen Kinderklinik Wiesengrund im Eichborndamm 238-240 aufgerufen. In dieser Klinik wurden in der Zeit des Nationalsozialismus aus rassenideologischen Gründen 175 Kinder mit Behinderungen weggesperrt, gequält und 81 von ihnen ermordet.

Zum gemeinsamen Gedenken kamen trotz BVG-Streik insgesamt 75 Personen. Es war wie letztes Jahr eine sehr beeindruckende Veranstaltung. Dabei wurden Blumen niedergelegt, Kerzen entzündet und zwei exemplarische Schicksale der ermordeten Kinder geschildert, sowie die in unmittelbarer Nähe verlegten Stolpersteine geputzt.

Die Hauptrednerin des Bündnisses wies auf die große Gefahr durch die AfD hin und dass sich diese Situation wiederholen könnte und forderte „Nie wieder ist jetzt!“ Deshalb wollte und hat man im Gegensatz zur offiziellen Veranstaltung des Bezirksamts Reinickendorf, ohne Beteiligung der AfD der Opfer gedacht. Damit sollte ein klares Zeichen gegen die AfD und ihre menschenverachtenden Einstellungen gesetzt werden.

Das BÜNDNIS REINICKENDORF GEGEN RECHTS engagiert sich seit Jahren gegen jede Form von Menschenfeindschaft, Rassismus, Antisemitismus und Sexismus im Bezirk. Es besteht aus verschiedenen demokratischen Parteien, Gewerkschaften, demokratischen Vereinigungen und Bürger*innen der Zivilgesellschaft, und ist ursprünglich entstanden als Reaktion auf die „Montagsdemos“ der „Querdenker“-, Coronaleugner- und Verschwörungsszene in Tegel Anfang 2022.

Aus dem Internetauftritt des Bündnisses:

„Wir sind besorgt über die Zunahme rechten Denkens, Hetze und rechter Unterwanderung demokratischer Institutionen. Stattdessen sind wir solidarisch mit allen politischen und zivilgesellschaftlichen Organisationen, die sich für die Werte unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung einsetzen.“

Die Linke Reinickendorf
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