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„Runter mit dem Tegel-Pegel!“

Fotos: Lutz Dühr (7), Klaus Gloede (10), Klaus Murawski (5) und Daniela Sedelke (2)

Mehr als 300 Fluglärm-Gegner aus Reinickendorf, Spandau, Pankow, Friedrichshagen, Teltow, Lichtenrade, Schulzendorf u.a. demonstrierten am 13.April 2013 vorm und im Flughafen Tegel für die Schließung von TXL und ein allgemeines Nachtflugverbot von 22 - 6 Uhr. Zu der Protest-Kundgebung hatten Bürgerinitiativen aus dem Süden und Norden Berlins erstmals gemeinsam aufgerufen.

Die überraschten Fluggäste erlebten vor dem Terminal A ein buntes Bild von zumeist originell gestalteten Plakaten und Transparenten. Von der Polizei geleitet, zogen die Fluglärm-Gegner mit Sprechchören wie "Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Ruhe klaut!", „Macht Tegel zu!“ oder „Von Abendrot bis Morgenrot – Flugverbot!“ in Gruppen durch den Flughafen.

DIE LINKE war gut vertreten. Sie zeigte Flagge. Das fiel auf - und gefiel nicht jedem. Seit Jahren setzt sich DIE LINKE für die Schließung von TXL ein. Aus dem Archiv geholt, überraschten Schilder für eine Demo im Juni 2007 mit einer Karikatur von Klaus Stuttmann für „WiR“ aus dem Jahre 2004 wegen der Aktualität der Forderungen.

Hakan Taş, MdA, und Klaus Murawski von der Reinickendorfer LINKEN unterstützten in Interviews für den RBB, gesendet in der Abendschau, das Anliegen der Demo. Der Flughafen müsse ohne Wenn und Aber dicht gemacht und Mehdorn in die Schranken gewiesen werden, forderte der Wahlkreiskandidat der Reinickendorfer LINKEN.

Übrigens: Außer den Grünen ließ sich kein Vertreter von CDU, SPD oder den Piraten aus Reinickendorf bei der Demo sehen.

K.G.

 


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