Warum DIE LINKE?
Vom 15.06-17.06.2012 fand in Berlin das alljährliche Neumitgliedertreffen der Partei statt, bei dem aus jedem Bundesland vier Genossinnen oder Genossen die Möglichkeit hatten teilzunehmen. Dank des Bezirksverbandes Reinickendorf war mir die Möglichkeit gegeben ebenfalls teilzunehmen.
Unsere Koordinatoren waren Martin Harnack und Yvonne Sotorrios, die ihre Aufgabe meiner Ansicht nach gut und tatkräftig durchgeführt haben, was bei einer Gruppe von ca. 64 Menschen nicht immer leicht ist, da viele verschiedene Köpfe aus ganz unterschiedlichen Spektren anwesend waren, deren alter ebenfalls zwischen 15 und 50 stark variierte.
Der Samstag begann um ca. 9:00h mit einer Diskussionsrunde und einem Kennenlernen des Parteivorstandes im Karl-Liebknecht-Haus. Raju Sharma, Halina Wawzyniak, Matthias Höhn und Bernd Riexinger waren anwesend.
Man hat gemerkt, dass eine Nähe des Vorstandes zur Basis vorhanden war, was bestimmt nicht in allen Parteien anzufinden ist und mich positiv beeinflusst hat. Nach der Debatte bestand die Möglichkeit im Karl-Liebknecht-Haus etwas zum Mittag zu essen. Danach gab es wenig Freizeit und um 16:00h trafen wir uns auf dem Fest der Linken in der Kulturbrauerei, wo man viele bekannte Gesichter, wie zum Beispiel Dietmar Bartsch, Sahra Wagenknecht, Beate Klarsfeld oder Katja Kipping antraf.
Anschließend gingen wir im russischen Restaurant essen, es gab Frikadellen, Sauerkraut und Kartoffeln.
Nach dem Essen hatten wir Freizeit.
Am letzten Tag besuchten wir den deutschen Bundestag. Im Clara-Zetkin-Saal, dem Fraktionssaal der Partei nahmen wir an einer spannenden Debatte mit Frank Tempel, dem drogenpolitischen Sprecher der Linken und der Vizepräsidentin des deutschen Bundestages, Petra Pau statt. Anschließend besuchten wir den Fraktionssaal von Bündnis '90/Grüne und die üblichen Touristenattraktionen des Bundestages, wie zum Beispiel die Kuppel. Zum Abschluss des Wochenendes besuchten wir ein deutsches Restaurant am Brandenburger Tor.
Es lässt sich sagen, dass es ein sehr gelungenes Wochenende war und ich fühle mich darin bestätigt, mit meinem Parteieintritt die richtige Entscheidung getroffen zu haben.
Yannik Wiedenbrück, 15 Jahre, Schüler

