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Gleich zwei Treffen der AG Verkehr im März!

Als AG setzen wir uns auch für viel Grün und eine saubere Umwelt in der Stadt ein.

Entsprechend diskutierten wir auch über die Pläne des Bezirksamts, 116 Bäume in der Ollenhauerstraße für eine Luxussanierung zu fällen. Behauptet wird, die Bäume müssen wegen der neuen breiten Radwege auf Gehwegniveau weg. Das weisen nicht nur wir zurück, sondern auch die Mitglieder einer dortigen Bürgerinitiative. Als Linke werden wir eine Klage des BUND mit einer Geldsammlung unterstützen, um diesen „Baummord“ zu verhindern.

Wir hatten zur AG Verkehr am 7. März nicht nur Gäste der Initiative Ollenhauerstraße sondern auch jene, die die Themen Probleme in der Schloßstraße Tegel, Radverkehr in Tegel sowie überflüssige Baumfällungen an der Oberhavel ansprachen. 

In Tegel besteht dringender Handlungsbedarf in der Umgebung der Ärztehäuser in der Schloßstraße. Wildes Parken, verstellte Fußwege und unübersichtliche Ausfahrten gefährden dort Zufußgehende. Radfahren ist in Tegel sowieso gefährlich, weil es keine Radwege gibt. CDU und AfD haben bisher alle konstruktiven Vorschläge in der BVV mit ihrer Mehrheit abgelehnt – muss es erst Tote geben?

Berichtet wurde auch von umfangreichen Baumfällungen an der Oberhavel, und es stellt sich die Frage: „Sind die legal?“ Haben vielleicht einflussreiche Grundstücksbesitzer*innen hier nachgeholfen für einen freien Blick auf die Havel?

ÖPNV in Reinickendorf

Am 17. März trafen wir uns schon wieder. Zu Gast waren Frau Kuppe und Herr Plessow von der BVG, denen wir unsere Vorschläge für einen besseren ÖPNV in Reinickendorf vorstellten. 

Das erste Thema war: „Wie wird sich die S25-Sanierung mit zwei Gleisen Richtung Hennigsdorf/Velten an der Gorkistraße auswirken. Durch den 10-Minuten-Takt würde die Schranke mehr geschlossen als geöffnet sein, bzw. der Bahnübergang komplett gesperrt werden (DB-Wunsch). Wir stellten unsere Vorschläge für geänderte, optimierte Buslinien vor.

Ende 2026 werden vermutlich die Bauarbeiten an der U6 beendet sein. Die Linke aber auch das Bezirksamt möchten die Busumsteigemöglichkeiten am U-Bahnhof Alt-Tegel verbessern. Die BVG würde das begrüßen, denn es gibt schon lange nicht mehr die kürzeren Doppeldecker, sondern nur noch die langen Gelenkbusse, und für diese reicht der Platz nicht aus. 

Ein weiteres Thema war der Bus-Anschluss am S-Bahnhof Hermsdorf. Der direkte Zugang von den Bussen von der Ostseite (Bahnhofsplatz) ist nicht barrierefrei. Unser Vorschlag sieht eine Änderung der Linien so vor, dass die Umsteigemöglichkeiten auf der Westseite in der Heinsestraße erfolgen können.

Zu guter Letzt wünschen wir uns eine Verlängerung der Tram M1 in Rosental-Nord zum Bus M21 und künftigen Regionalbahnhof der Heidekrautbahn an der Uhlandstraße.

Unser nächstes Treffen ist wegen Ostern erst am Mittwoch, 29. April, 18 Uhr, als Video-Konferenz zum Thema „Schwerpunkt der AG Verkehr“ in unserem BVV-Wahlprogramm.

Klaus Murawski

Andreas Odebrecht

Ben Henning

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