Wahlrecht für alle!
Teilnahme an einer Podiumsdiskussion der Berliner Morgenpost
In Deutschland lebende Ausländer*innen sind von der Teilnahme an Wahlen ausgeschlossen, selbst wenn sie dauerhaft und rechtmäßig hier leben. Das widerspricht der demokratischen Idee einer gleichberechtigten politischen Teilhabe aller Bewohner*innen des Landes. Es ist nicht akzeptabel, dass Millionen eingewanderte Menschen zeit ihres Lebens von demokratischen Wahlen ausgeschlossen sind. Viele Eingewanderte können oder wollen sich nicht einbürgern lassen, deshalb braucht es Änderungen am Wahlrecht. Die Linke im Bundestag hat dazu am 26. Mai einen Antrag eingebracht.
In Berlin betrifft das 850.000 Berliner*innen, fast ein Viertel der Einwohner*innen!
Am 10. Juni war Pilar Caballero Alvarez (Co-Vorsitzende der Linken Reinickendorf und Kandidatin für Abgeordnetenhaus und BVV) auf einem Podium der Stiftung Zukunft Berlin, wo es genau darum ging. Bei der Diskussion dabei war auch Sophie Lederle (Mitglied des Bezirksvorstands und Kandidatin für die BVV). Pilar meint dazu: “Richtig crazy. Daher fordern wir: Wahlrecht für alle!”


