Newsletter
Wir in Reinickendorf  Ausgabe 06/26

 

Inhaltsverzeichnis

 
  1. Editorial
  2. Was läuft im Bezirksverband
  3. Was läuft in der Bezirksverordnetenversammlung
  4. Aus der Partei
  5. Die Linke hilft
  6. Was läuft in der Jugend
  7. Empfehlenswert
  8. Direkte Demokratie
  9. Kleine Presseschau
  10. Termine
 

Editorial

 

Liebe Leser*innen

 

Hier ist er nun, der Juni-Newsletter aus eurem wunderbaren Reinickendorf. 

In diesen Monat war wirklich alles dabei von Gurken-Bierball im Kienhorstpark mit Heidi Reichinnek und Jess über Haustürgespräche und Gedenken an die Opfer des Volksaufstands am 17. Juni in der DDR bis hin zu Bundesparteitag und Protest gegen die Abschaffung des Sozialstaats am bisher heißenden Wochenende des Jahres. 

Jetzt steht auch bei uns alles auf Wahlkampf und „Berlin bezahlbar machen!“ Dazu feiern wir am nächsten Sonnabend, 4.Juli, mit euch unser Sommerfest und den Wahlkampf-Auftakt für Reinickendorf. Dafür laufen jetzt die letzten Vorbereitungen und wir versprechen euch. Es wird großartig mit Katina Schubert, Bjoern Tielebein und Petra Pau. 

Und im Juli wird auch unser Reinickendorfer BVV-Wahlprogramm veröffentlicht und die Kandidat*innen stellen sich hier vor.

Ihre/Eure Newsletterredaktion

 
 

Was läuft im Bezirksverband

 

Gurken-Bierball

Spiel & Spaß & Politik im Kienhorstpark am 10. Juni

 

Die Linke Reinickendorf

Jessica Gerke (stv. Bezirksvorsitzende und Direktkandidatin für das AvB im Wahlkreis 2) lud am 10. Juni zu einer außergewöhnlichen Aktion ein. Im Kienhorstpark wurde ein aktueller Trends des Internets neu interpretiert und ausprobiert: Gurken-Bierball - wie Bierball aber mit Gurken statt Bier. Jess hatte dazu unseren Parteivorsitzenden Jan van Aken gewinnen können. Dieser musste allerdings krankheitsbedingt absagen, wurde aber hochkarätig durch Heidi Reichinnek, der Fraktionsvorsitzenden der Linken im Bundestag, vertreten.

Die einen nennen es Recessioncore, andere konnten dabei über saubere Parks, schöne, kostenlose Orte zum Zusammensein und Spaß haben - insbesondere für junge Menschen ohne eigene Wohnung - sprechen. So oder so: Es kamen über den Nachmittag hinweg etwa vierzig begeisterte Mitspieler*innen.

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Die neue Grundsicherung – Was verschlechtert sich im Vergleich zum Bürgergeld?

Offenes Forum am 11. Juni

 

Am 1.7.2026 ersetzt die neue Grundsicherung das Bürgergeld.

Das Ziel ist eine Verschärfung der Regelungen für arbeitsfähige Tranferleistungsbeziehende und ihre Familien. Welche Verschärfungen wird es geben und was können sie konkret bedeuten für die Beziehenden von Grundsicherungsgeld?

Darüber haben wir im Offenen Forum im Juni geredet. 

Michael Rohr hielt einen einleitenden Vortrag, dem eine lebendige und anregende Diskussion folgte.

Michael Rohr (Mitglied des Bezirksvorstandes)

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Haustürgespräche

am 14. Juni

 

Die Linke Reinickendorf

Wir haben am 14. Juni über die drohenden Mieterhöhungen aufgeklärt! Im Lettekiez haben wir an 166 Haustüren geklopft, 31 gute Gespräche geführt und 18 Unterschriften für unsere Petition gesammelt. Die meisten Petitionsunterschriften wurden mit Kampagnen-Shirts limited edition prämiert.

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Erinnerung an die Opfer des Volksaufstandes von 1953

am 17. Juni in Tegel

 

Felix Lederle vor der Gedenkstele

Die Linke Reinickendorf

Felix Lederle vor der Gedenkstele

Mit einer Kranzniederlegung am Mahnmal an der Berliner Straße in Tegel haben das Bezirksamt und die Bezirksverordnetenversammlung Reinickendorf am 17. Juni an die Opfer des Volksaufstandes in der DDR erinnert. 
Für Die Linke nahm der Bezirksverordnete Felix Lederle an der Ehrung teil.

Das Bezirksamt gab dazu eine Pressemitteilung raus.

 

Reinickendorfer Linke auf dem Bundesparteitag

in Potsdam

 

Die Linke Reinickendorf

Mit einer Delegation von zwei Genossinnen waren wir vom 19. bis 21. Juli beim Bundesparteitag der Partei Die Linke in Potsdam vertreten. Sophia und Selina nahmen für Reinickendorf teil und verbrachten drei intensive Tage mit Debatten, Abstimmungen und vielen spannenden Redebeiträgen.

Im Mittelpunkt des Parteitags standen unter anderem der Gehaltsdeckel für Abgeordnete, die Wahl des neuen Vorsitzenden sowie des Vorstands und die Debatte zum Nahost-Konflikt.

Trotz unterschiedlicher Einschätzungen und vielfältiger Positionen verlief der Parteitag insgesamt konstruktiv. Gerade in einer pluralistischen Partei gehören kontroverse Diskussionen dazu – wichtig ist, dass am Ende gemeinsame Lösungen und tragfähige Kompromisse gefunden werden konnten. …

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Was läuft in der Bezirksverordnetenversammlung

 

BVV-Report

zur 54. Sitzung am 10. Juni

 

PDS Reinickendorf

  • Kinderopernhaus Berlin und Reinickendorf auskömmlich finanzieren!
  • Parkverbot für LKW in der Gotthardstraße konsequent kontrollieren und durchsetzen!
  • Schutz- und Präventionsmaßnahmen zur Sicherheit der Gemeindemitglieder und die Unversehrtheit ihrer religiösen Räume
  • Planungen für die Ollenhauerstraße
  • Kurskorrektur mit Blick auf die Anwendung des Denkmalschutzes in Alt-Lübars
  • Wahrnehmung des Wahlrechts durch obdachlose und wohnungslose Menschen unterstützen
  • Vorlage zur Beschlussfassung Milieuschutzgebiete
  • Missbilligung des Verhaltens von Bezirksstadträtin Korinna Stephan (B90/Die Grünen) gegenüber dem Ausschuss für Stadtentwicklung
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Aus der Partei

 

Berlin bezahlbar machen!

Petition

 

Wir alle verdienen ein bezahlbares und sicheres Zuhause - unabhängig von unserem Pass oder Einkommen.

Doch die dreisten Vermieter zocken uns ab und treiben die Mieten immer weiter in die Höhe – mit Unterstützung von Kai Wegners CDU.

Wir haben einen Plan, um das Wohnen in Berlin bezahlbar zu machen:

  • Wir deckeln die Mieten für die 400.000 landeseigenen Wohnungen in Berlin.
  • Wir richten eine neue Behörde gegen illegale Mieten ein.
  • Wir enteignen große Immobilienkonzerne wie Deutsche Wohnen, Vonovia und Co.

Doch das schaffen wir nur gemeinsam! 

Damit schon jetzt niemand an unseren Forderungen vorbei kommt, sammeln wir die Unterschriften von dir und tausenden anderen Berlinerinnen und Berlinern!

Folge dem Link und unterschreibe unsere Petition oder nutze die PDF und sammle selbst Unterschriften:

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Ein schwer errungener Erfolg

Zur Tarifeinigung der Gewerkschaft ver.di und der Vivantes-Tochterunternehmen am 23. Juni

 

„Herzlichen Glückwunsch an die Kolleginnen und Kollegen von den Vivantes-Töchtern, die in über 60 Tagen Streik dieses Ergebnis erkämpft haben. Die Beschäftigten waren in der ganzen Stadt sichtbar. Die ganze Stadt weiß nun, dass die Sterilisation, die Reinigung, die Arbeit in Küchen und beim Transport unverzichtbar für unsere Krankenhäuser sind.  Eine stufenweise Angleichung an das Tarifniveau des TVöD bedeutet spürbar mehr Geld im Portmonee insbesondere für diejenigen aus unteren Lohngruppen, die es am dringendsten brauchen. Die Angleichung bei der Altersvorsorge (VBL) steht allerdings weiterhin ebenso aus wie die organisatorische Eingliederung der Tochterunternehmen.

Der Senat darf Vivantes mit der Umsetzung des Tarifergebnisses nicht alleine lassen, denn dieser Tarifvertrag war ein politisches Versprechen von CDU und SPD. Wir fordern den Senat auf, Vivantes bei der Sanierung des Unternehmens weiter strategisch, finanziell und organisatorisch zu unterstützen. Vivantes wird angesichts der katastrophalen Rasenmäherpolitik von Gesundheitsministerin Warken zukünftig eher noch wichtiger für die Versorgung der Berlinerinnen und Berliner. Wir brauchen eine Zukunftsstrategie für seinen kommunalen Gesundheitskonzern, der ambulante, stationäre und pflegerische Versorgung vereint.“  

Tobias Schulze, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Abgeordnetenhaus

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Es reicht!

Kürzungen stoppen, Milliardäre besteuern

 

Die Linke Reinickendorf

Trotz großer Hitze trafen sich am 27. Juni Mitglieder der Linken, darunter auch ein paar Reinickendorfer, zu einer Kundgebung im Invalidenpark, um sich anschließend der DGB-Kundgebung anzuschließen. Wegen der großen Hitze hatte der DGB aus der geplanten Demo eine Kundgebung gemacht.

Aufruf Linke-Block bei der DGB-Demo am 27. Juni in Berlin

Die Merz-Regierung plant die massivsten Angriffe auf den Sozialstaat seit der Agenda 2010 – wir organisieren den Widerstand gegen ihre Kürzungspolitik! Gemeinsam mit Kolleg*innen aus Betrieben, Krankenhäusern und allen, die tagtäglich dieses Land am Laufen halten, mit Mieter*innen, Eltern, Schüler*innen und Rentner*innen gehen wir auf die Straße und rufen lautstark: Es reicht!

Die Merz-Regierung will uns spalten – wir schließen uns zusammen. Gemeinsam stoppen wir den organisierten Raub an unserem Lohn, unserer Rente, unserer Gesundheitsversorgung und unserem gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Die Regierung investiert Milliarden in die Aufrüstung der Bundeswehr. Gleichzeitig schont sie die steigende Zahl der Milliardäre, die leistungslos von ihrem Vermögen leben. Wir sagen: Es reicht! Geld ist genug da – es muss endlich gerecht verteilt werden!

Wir fordern:

  • Armutsreformen stoppen, Lohn, Gesundheit und Rente sichern!
  • 8-Stunden-Tag verteidigen!
  • Milliardärssteuer statt Kürzungen!
  • Kriegsfinanzierung und Aufrüstung stoppen!
  • Preise deckeln, Abzocke der Konzerne beenden!

Jede kommende Streikbewegung wird den Sozialstaat verteidigen. Wir stehen solidarisch an der Seite der organisierten Beschäftigten in den DGB-Gewerkschaften und werden sie konkret unterstützen.

Berlin hat im September die Chance, die Kürzungspolitik von CDU und SPD unter Bürgermeister Kai Wegner abzuwählen. In Berliner Schulen, Universitäten, Theatern und Schwimmbädern, in Behörden, auf Grünflächen und im ÖPNV sind die Auswirkungen des schwarz-roten Spardiktats täglich für uns alle spürbar. 

Mit unserer Bürgermeisterkandidatin Elif Eralp wollen wir die Merz-Agenda und die Mietenkrise stoppen – damit Berlin endlich wieder bezahlbar wird. Dafür gehen wir am 27. Juni gemeinsam auf die Straße. Gegen ihre Kürzungen, für ein bezahlbares und würdevolles Leben für uns alle!

 
 

Die Linke hilft

 

Beratung im Roten Laden

 

Jeder Mensch kann durch Krankheit, Erwerbslosigkeit, Pflegebedürftigkeit, Trennung, Scheidung und andere Lebenskrisen oder auch nur durch die Situation, allein für Kinder zu sorgen, in eine Lage kommen, in welcher es wegen finanzieller oder anderer Probleme mit einer Hilfestellung besser gehen könnte und die schwierige Situation gemildert würde.

Teilweise gibt es durch Unterstützungsleistungen die Möglichkeit, die eigene Lebenssituation verbessern zu können. Mit entsprechenden Beratungen und Antragstellungen können in verschiedenen Bereichen mögliche finanzielle Hilfen und andere Unterstützungen geprüft und gegebenenfalls erreicht werden.

Jeder Person, welche einen Anspruch hat, stehen solche Hilfen zu und man muss sich nicht scheuen, diese Leistungen auch zu beantragen.

Oft schrecken jedoch die hohen Hürden zur Bewältigung solcher Anträge ab. Ebenso kann fehlende Kenntnis sehr abschreckend wirken, um sich durchzusetzen.

Deshalb bieten wir ehrenamtlich Beratung und Unterstützung an, um entsprechende Hilfestellung zu geben.

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Heizkosten-Check

 

Schon über dreitausend Menschen haben uns ihre Heizkostenabrechnungen geschickt, mehr als jede Vierte davon war fehlerhaft. Und jetzt gibt es die ersten Erfolgsgeschichten. Vier Menschen haben dank unserer Hilfe schon das Geld vom Vermieter zurückbekommen - alles satte dreistellige Beträge!

Aber wir hören nicht auf: Unser neues Ziel sind 10.000 geprüfte Rechnungen!
💪💪💪

Dafür brauchen wir dich:

Es geht ganz einfach - geh auf den Link hier und folge den Schritten:

📩 Schick deine Abrechnung: Ein Foto oder Scan reicht völlig aus.

🔍 Die Linke checkt das für dich: Das Team prüft, ob du Anspruch auf eine Rückzahlung hast.

Hol dir dein Geld zurück: Wenn ja, bekommst du alle Infos, wie du es schnell und unkompliziert erledigen kannst.

⚡️ Teile den Link und erzähl anderen von der Aktion! ⚡️

Je mehr Rechnungen wir prüfen, desto stärker können wir gemeinsam gegen Abzocke vorgehen und für bezahlbare Mieten kämpfen.

Gemeinsam können wir was bewegen. Lass uns zusammen gegen Abzocke vorgehen und für bezahlbare Mieten kämpfen.

Solidarische Grüße

Franziska Heinisch für das Heizkosten-Team

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Mietwucher-Check

Wuchermieten senken ist möglich

 

Die Linke im Bundestag

Die Mieten explodieren und werden zu wenig begrenzt. Aber es gibt ein Mittel, Wuchermieten zu senken. Und es sollte viel mehr angewandt werden.

Behörden können hier und heute gegen Mietwucher vorgehen. Wenn du eine überhöhte Miete zahlst, kannst Du das melden. Das Wohnungsamt muss dann ein Bußgeld gegen Deinen Vermieter verhängen und die Miete kann abgesenkt werden. Wir helfen dabei mit dem Mietwucher-Rechner.

Zahlst du eine Wuchermiete? Check es mit dem Mietwucher-Rechner und wehr Dich!

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Was läuft in der Jugend

 

Jung hilft Alt

an Computer und Handy

 

Wir als Linksjugend bieten technische Hilfe für alle an, besonders auch für ältere Menschen.

Wir nehmen uns Zeit und helfen verständlich bei Formularen, am Computer, mit dem Handy oder Tablet und bei anderen technischen Fragen. Vorkenntnisse sind nicht nötig.

Das Angebot ist kostenlos und offen für alle.

Wir helfen jeden letzten Sonntag im Monat, von 11:00 bis 13:00 Uhr im Vierwaldstätter Weg 16

Der nächste Termin ist am 26.7.2026

Kontakt/Rückfragen: reinickendorf@solid-berlin.org

 
 

Empfehlenswert

 

Sozialstaat unter Druck

Veranstaltung mit Dierk Hirschel

 

Link zu YouTube

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Diesmal empfehle euch den Mitschnitt einer Veranstaltung im Club Voltaire in Frankfurt a. M. mit Dierk Hirschel (Chefökonom der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di mit dem Thema „Sozialstaat unter Druck“.

Michael Rohr (Mitglied des Bezirksvorstandes)

Der Gewerkschafter Dierk Hirschel über den Kampf gegen Sozialabbau 

Der Sozialstaat steht unter Druck. Wirtschaftsverbände, konservativ-liberale Politiker und Marktradikale verunglimpfen ihn tagtäglich als Kostgänger der Wirtschaft. Sie fordern die Rente mit 70, ein niedrigeres Rentenniveau sowie Kürzungen bei Pflege und Gesundheit. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) behauptet, dass wir uns den heutigen Sozialstaat volkswirtschaftlich nicht mehr leisten könnten. Dierk Hirschel, Chefökonom der Gewerkschaft ver.di, fragt nach: Was ist dran an dieser Erzählung? Sind die Kosten des Sozialstaates wirklich verantwortlich für die schwache Konjunktur? Bedroht er die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Wirtschaft? Und droht uns durch die Alterung der Gesellschaft eine Kostenexplosion? Die Gegenerzählung von Gewerkschaften und Sozialverbänden ist eine andere. Der Sozialstaat ist Produktivkraft, ein Garant des sozialen Zusammenhalts und zentrale Stütze unserer Demokratie. Wie muss der Sozialstaat künftig ausgebaut werden, um die wachsenden Erfordernisse einer alternden und bunten Gesellschaft zu decken? Und wer soll das bezahlen? Über diese und andere Themen spricht Dierk Hirschel mit dem Autor Claus-Jürgen Göpfert. Anschließend besteht die Gelegenheit zur Diskussion. 

Veranstalter: Club Voltaire und Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen

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ETWAS GANZ BESONDERES

ab 9. Juli im Kino

 

Bereits im Februar lief diese thüringische Familiengeschichte auf der Berlinale. Und endlich kommt dieser „ganz besondere“ Film in die Kinos.

Philipp Teubner sprach mit der Regisseurin und ihren Darstellern.

Der Film ETWAS GANZ BESONDERES ist tatsächlich etwas Besonderes. Regisseurin und Autorin Eva Trobisch wagt sich jenseits dramaturgischer Standards in ein Terrain, in dem sie für den Zuschauer fast so etwas wie ein Puzzle offeriert, das ihn zum Mitdenken verleitet und das am Ende – wie schon gesagt – etwas ganz Besonderes bietet.

Irgendwo in Thüringen lebt die Teenagerin Lea (Frida Hornemann), die sich bei einer dieser omnipräsenten Castingshows („The Voice of Germany“) als Sängerin bewirbt und die sich für eine TV-Home-Story selbst vorstellen und beschreiben soll. Und das – Leas Leben in und mit einer interessant unübersichtlichen Familie – ist dann der Film.

Dafür hangelt sich die Regisseurin von durchaus nebensächlichen Details – wie dem Stechen von Ohrlöchern oder einem unerwarteten Pferdeunfall – durch das Gespinst eines Familiendaseins, das dem Zuschauer so nach und nach dieses besonders „Normale“ der drei Generationen mit zunehmender Spannung beobachten lässt. Die Großmutter betreibt eine Bergpension, die ihre Leistungsmöglichkeit überfordert, der Großvater leidet an einem Tumor und will einfach nur den Rest seiner Tage in Ruhe vor allem im Thüringer Wald erleben. Die Tante (Eva Löbau) leistet museale Aufbauarbeit und gestaltet eine abgewickelte Textilfabrik und das heruntergekommene Stadtschloss um, ohne die darin spürbaren Kontraste zu ignorieren. Ihr Sohn riskiert es, von den Faschos verprügelt zu werden, zumal die Großmutter ihren nahezu insolventen Gasthof den Rechten zur Verfügung stellt. Der geschiedene Vater Matze (Max Riemelt), an dem Lea besonders hängt, schläft wieder mit der Mutter, die inzwischen aber von einem anderen schwanger ist – und so weiter und so fort...

Das wird zum Teil in kurzen Sequenzen und in unerwarteter Reihenfolge beiläufig, wie das Leben halt so spielt, gezeigt, denn dies ist eben kein klassischer „Familienfilm“, sondern einiges mehr.

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Direkte Demokratie

 

Olympia in Berlin?

Investieren statt abfackeln!

 

Der Berliner Senat will sich um die Olympischen Spiele 2036/2040/2044 bewerben.

NOlympia Berlin ist ein Bündnis von Menschen, die sich gegen eine Bewerbung um die Olympischen Spiele in Berlin einsetzen.

Olympische Spiele bedeuten Milliardenkosten, soziale Verdrängung und einen Ausnahmezustand für die Stadt.

Berlin braucht stattdessen Wohnraum, Bildung, soziale Infrastruktur sowie nachhaltige Verkehrs- und Klimakonzepte. Öffentliche Mittel für den Breitensport statt für Prestigeprojekte mit unkalkulierbaren Risiken!

Arm, aber Olympia?

Warum wir uns die Spiele nicht leisten können und wollen.

Berlin hat viele Baustellen, gleichzeitig steht die Stadt mit über 70 Mrd EU Schulden kurz vor einer Haushaltsnotlage. Dennoch plant der Senat Milliarden für ein vierwöchiges Event ein, dessen finanzielle Risiken völlig unkalkulierbar sind und das nicht öffentlich gemacht wird. …

Unterschriftenlisten liegen in den Geschäftsstellen der Berliner Linken aus.

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AfD-Verbot jetzt auf den Weg bringen

Mach mit!

 

Die AfD ist verfassungswidrig. Ein Antrag auf ein AfD-Parteiverbot hätte vor dem Bundesverfassungsgericht gute Aussichten auf Erfolg. Zu diesen Ergebnissen kommt die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) in einem neuen Gutachten. Jetzt muss die Politik endlich handeln – bevor es zu spät ist!

Hunderttausende Menschen haben die Bundesregierung bereits aufgefordert, ein AfD-Verbot ernsthaft zu prüfen. Was die Politik bisher versäumt, hat die GFF jetzt getan und eine mögliche Verfassungswidrigkeit der AfD juristisch untersucht. Mit mehr als 2.500 Belegen zeigt sie: Die AfD ist nachweislich verfassungswidrig. Für genau solche Fälle sieht das Grundgesetz die Möglichkeit eines Parteiverbots vor – um unsere Demokratie vor Verfassungsfeinden zu schützen.

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CDU blockiert Milieuschutz in Reinickendorf

Nicht mit uns!

 

Die CDU verhindert in Reinickendorf-Ost den Beschluss von 3 Milieuschutzgebieten – obwohl eine offizielle Untersuchung den Bedarf eindeutig belegt. Das bedeutet: Tausenden Berliner:innen wird ein besserer Schutz vor Verdrängung vorenthalten.

Was jetzt zählt: Der Berliner Mieterverein hat eine Petition gestartet.

Je mehr Menschen unterschreiben, desto mehr Druck auf die Politik. Bitte weiterschicken!

Jetzt unterschreiben & teilen:

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Kleine Presseschau

 

Wahlrecht für alle!

Teilnahme an einer Podiumsdiskussion der Berliner Morgenpost

 

© FUNKE Foto Services | Sergej Glanze

WahlheYmat-Talk in der Amerika-Gedenkbibliothek.

In Deutschland lebende Ausländer*innen sind von der Teilnahme an Wahlen ausgeschlossen, selbst wenn sie dauerhaft und rechtmäßig hier leben. Das widerspricht der demokratischen Idee einer gleichberechtigten politischen Teilhabe aller Bewohner*innen des Landes. Es ist nicht akzeptabel, dass Millionen eingewanderte Menschen zeit ihres Lebens von demokratischen Wahlen ausgeschlossen sind. Viele Eingewanderte können oder wollen sich nicht einbürgern lassen, deshalb braucht es Änderungen am Wahlrecht. Die Linke im Bundestag hat dazu am 26. Mai einen Antrag eingebracht.

In Berlin betrifft das 850.000 Berliner*innen, fast ein Viertel der Einwohner*innen!
Am 10. Juni war Pilar Caballero Alvarez (Co-Vorsitzende der Linken Reinickendorf und Kandidatin für Abgeordnetenhaus und BVV) auf einem Podium der Stiftung Zukunft Berlin, wo es genau darum ging. Bei der Diskussion dabei war auch Sophie Lederle (Mitglied des Bezirksvorstands und Kandidatin für die BVV). Pilar meint dazu: “Richtig crazy. Daher fordern wir: Wahlrecht für alle!”

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Termine

 

Straßenfest

4. Juli 2026 13:00 - 21:00 Uhr

Ort: Berlin, Roter Laden am Schäfersee

der Linken Reinickendorf, vorm Roten Laden Weiterlesen

Plenum der Linksjugend

5. Juli 2026 18:00 Uhr

Ort: Berlin, Roter Laden am Schäfersee

Vorbereitung Wahlkampf Weiterlesen

AG-Treffen Haustür, Mieten und Mobi

6. Juli 2026 18:30 Uhr

Termin findet online statt, Link siehe Telegram Weiterlesen

Landesweites Interessiertentreffen

8. Juli 2026 17:30 Uhr

Ort: Berlin, Karl-Liebknecht-Haus

Du findest uns interessant und überlegst, ob du in oder mit unserer Partei aktiv werden willst? Du hast aber noch Fragen und möchtest uns erstmal ein wenig kennenlernen? Du möchtest politisch aktiv werden, weißt aber nicht, wo anfangen? Dann komm zu unserem landesweiten Interessiertentreffen! Weiterlesen

Erste Hilfe für Mietende

9. Juli 2026 17:00 Uhr

Ort: U Kurt-Schumacher-Platz

mit Jessica Gerke (Direktkandidatin im Wahlkreis Reinickendorf West) und Niklas Schenker, MdA (Mietenpolitischer Sprecher, Linksfraktion im Abgeordnetenhaus) Weiterlesen

Offenes Forum

9. Juli 2026 18:30 Uhr

Ort: Berlin, Roter Laden am Schäfersee

Von der KPÖ (in Graz) lernen heißt siegen lernen? Und was genau lernen? Weiterlesen

Bezirksvorstand

13. Juli 2026 18:30 Uhr

Ort: Berlin, Roter Laden am Schäfersee

Juli-Sitzung Weiterlesen

Haustürgespräche Meller Bogen

19. Juli 2026 13:00 - 16:30 Uhr

Unterwegs in Vonovia-Beständen im Wahlkreis 2. Weiterlesen

Jung hilft Alt

26. Juli 2026 11:00 - 13:00 Uhr

Ort: Berlin, Roter Laden am Schäfersee

fällt aus wegen extremer Hitze Weiterlesen

Haustürgespräche Märkisches Viertel

26. Juli 2026 13:00 - 16:30 Uhr

Zieht mit uns um den Block, um mit den Anwohnenden im MV über die Gesobag zu sprechen. Weiterlesen

Kiezkantine Reinickendorf

28. Juli 2026 18:00 Uhr

Ort: Berlin, Roter Laden am Schäfersee

Küche für alle Weiterlesen

Bezirksvorstand

3. August 2026 18:30 Uhr

Ort: Videokonferenz

1 August-Sitzung Weiterlesen

 
 

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