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Solidarität mit den OTIS-Beschäftigten

Wir in Reinickendorf • 11/2009

Felix Lederle (Mitglied des Landesvorstands der LINKEN Berlin) mit OTIS-Betriebsrat Klaus Murawski auf der Kundgebung; Foto: Andreas Odebrecht

"Wir sind nicht Arcandor, wird sind noch nicht Pleite aber auf den besten Weg dahin" waren die Worte des BR-Vorsitzenden der OTIS Hauptverwaltung bei der einer Demonstration von 1000 OTIS Beschäftigten am 4. November vor der OTIS Zentrale in Reinickendorf. Zuvor demonstrierten über 300 OTIS Fahrzeuge aus dem gesamten Bundesgebiet mit Verkäufern und Monteuren in einem Autocorso vom Olympiastadion zur Otisstrasse.

In der Hauptverwaltung soll jeder 4. Arbeitsplatz gestrichen werden und weitere in den OTIS Niederlassungen und Werk Berlin, insgesamt 200 von ca. 2600. Das hört sich nicht dramatisch an, ist es aber, denn nach jahrelangem Personalabbau geht es nun ans Kerngeschäft des Aufzugsbauers.

OTIS geht es mit einer Umsatzrendite von 18% im letzen Geschäftsjahr nicht schlecht, jetzt soll diese aber auf über 20% erhöht werden. Auf Antrag der Arbeitnehmer sollten die Pläne der Geschäftsführung auf einer Aufsichtsratssitzung an diesem Tag besprochen werden, dazu kam es jedoch nicht, die Anteilseigner flüchteten in ein Hotel im Zentrum wodurch die Sitzung platzte. 

Die OTIS Beschäftigten werden zusammen halten und mit weiteren Aktionen für ihre Arbeitsplätze und der Zukunft von OTIS kämpfen.

Klaus Murawski,
OTIS-Betriebsrat


DIE LINKE. brachte ihre Solidarität mit den Beschäftigten zum Ausdruck. An der Kundgebung in der Tegeler Otisstraße nahmen Felix Lederle (Mitglied des Landesvorstands der LINKEN Berlin), Dr. Klaus Gloede (stv. Bezirksvorsitzender der LINKEN Reinickendorf) sowie weitere Mitglieder der LINKEN teil.