Nach dem Bundesparteitag

vom 18. - 20. Oktober in Halle

Die 1. Tagung des 9. Bundesparteitags am vergangenen Wochenende stellte die Weichen für die Konsolidierung der Partei und die Vorbereitung des Bundestagswahlkampfes. Das scheint bei allen unterschiedlichen Positionen weitgehend gelungen zu sein. Reinickendorf war mit zwei Delegierten (Katina und Martin) vertreten. Außerdem war Pilar als Delegierte der BAG Queer auf dem Parteitag. Unsere Delegation wurde auch vom Maskottchen der Reinickendorfer Linken, dem Fuchs, begleitet. Wir werden uns auf einer Mitgliederversammlung im November mit den Ergebnissen des Parteitags beschäftigen.

Die Linke Reinickendorf
Die Linke Reinickendorf
Die Linke Reinickendorf
Die Linke Reinickendorf
Die Linke Reinickendorf
Die Linke Reinickendorf
Die Linke Reinickendorf
Die Linke Berlin

Aus dem Mitgliederbrief

von Ines und Jan vom 21. Oktober

Liebe Genoss*innen,

wir haben einen ereignisreichen Bundesparteitag hinter uns. In Halle haben wir leidenschaftlich diskutiert und konnten uns am Freitagabend zum Krieg im Nahen Osten mit breiter Mehrheit einigen: Wir alle verurteilen Antisemitismus. Und wir alle lehnen Völkerrechtsbrüche ab. Wir möchten Euch danken, dass ihr uns auf dem Parteitag in Halle Euer Vertrauen geschenkt und uns zu Euren neuen Vorsitzenden gewählt habt. Wir freuen uns sehr auf diese Aufgabe und die Zusammenarbeit mit dem neu gewählten Parteivorstand. Alle Aufgaben, die uns mitgegeben wurden, werden wir mit großer Ernsthaftigkeit angehen. Wir haben einen Plan, um die Linke wieder stark zu machen. Und dafür brauchen wir Euch alle.

Wir haben etwas vor, das sonst keine andere Partei in diesem Land macht: Wir gehen in den nächsten Monaten in unsere Nachbarschaften, Häuserblocks und Kieze und fragen unsere Nachbar*innen, was sich in diesem Land dringend ändern muss. Unser Versprechen als Partei und als neue Vorsitzende: Was den Menschen unter den Nägeln brennt, packen wir an. Während alle anderen reden, hört die Linke zu. 

Denn die meisten Politiker*innen kümmern sich nicht um unsere Sorgen und Nöte. Sie stellen sich an die Seite der Reichen und Mächtigen. Und damit wir das nicht merken, versuchen sie uns zu spalten und schüren Hass gegen einige von uns, die eine andere Hautfarbe oder einen anderen Pass haben. Das Ergebnis: Politik auf Bestellung! Steuersenkungen für Konzerne, Kürzungen im Sozialen. 

Wir gehen einen anderen Weg: Wir hören zu und nehmen uns der realen Probleme der Menschen an. Das ist für uns die Basis für alles, was folgt: Sozialsprechstunden, Mietenberatungen und gemeinsame bundesweite Kampagnen. So verankern wir uns als sozialistische Partei in der Gesellschaft und bauen die Linke wieder auf. Auch wir als Parteivorsitzende werden im ganzen Land unterwegs sein und zuhören. Das machen wir zu unserer höchsten Priorität. Unser Ziel bis Februar: wir haben hunderttausende Nachbar*innen besucht. ...