Nun erst Recht!
Erklärung des Bezirksvorstands der LINKEN Reinickendorf zum wiederholten Anschlag auf den Roten Laden
Zum sechsten Mal in den vergangenen drei Jahren war der „Rote Laden“, das Büro der Reinickendorfer LINKEN in der Schloßstraße in Tegel, Ziel eines Anschlages von Neonazis. In der Nacht zum 9. Oktober 2012 wurden ein Fenster eingeschlagen und die Hauswände und der Eingangsbereich mit Farbe beschmiert. Auf dem Bürgersteig vor dem „Roten Laden“ hinterließen die Täter aus dem Umfeld der Internetplattform „NW-Berlin“ ihre Visitenkarte.
Offensichtlich fühlen sich die Neonazis durch die LINKE hier in Reinickendorf - und sicher noch mehr durch die LINKE auf Landes- und Bundesebene - durch unser Engagement gegen Rechtsextremismus und Rassismus, durch unsere Solidarität mit den Opfern von Nazi-Gewaltverbrechen gestört. Wenn sie meinen, ihre Anschläge würden uns von unserer Haltung abbringen, irren sie sich gewaltig.
Wir sind uns einig mit allen demokratischen und antifaschistischen Kräften in Reinickendorf: Neonazis, Rechtsextreme und Rechtspopulisten haben hier nichts zu suchen – hier nicht und nirgendwo!
Dafür werden wir uns weiterhin einsetzen. Nun erst Recht!
Bezirksvorstand der LINKEN Reinickendorf,
Felix Lederle, Bezirksvorsitzender



