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Wieder Anschlag gegen „Roten Laden“

Erklärung des Bezirksvorsitzenden

In der Nacht vom 20. zum 21. April 2011 wurde gegen das Büro der Partei DIE LINKE Reinickendorf in der Schloßstr. 22 in Tegel erneut ein Anschlag verübt. Zwei Fensterscheiben wurden eingeschlagen. Im Unterschied zu den Überfällen im vergangenen Jahr hinterließen die Attentäter ihre Spur: die Tür und ein Fenster wurden mit Hakenkreuzen und dem Schriftzug „NPD“ zerkratzt.

Die Unverfrorenheit, mit der die Neonazis und Rechtspopulisten auch in Reinickendorf vorgehen, überrascht wohl nur den, der unseren Bezirk für einen politischen und sozialen Naturschutzpark hält. Je näher die Wahlen in Berlin heranrücken, desto dreister werden die Rattenfänger von rechts. Die Wählerinnen und Wähler haben es in der Hand, im September den Einzug der verfassungsfeindlichen NPD in das Berliner Abgeordnetenhaus und die Bezirksverordnetenversammlung zu verhindern.

Der Anschlag gegen den „Roten Laden“ wird die Reinickendorfer LINKE nicht von ihrer Haltung abbringen, gemeinsam mit allen demokratischen und antifaschistischen Kräften gegen alle Erscheinungen von Rechtsextremismus und Gewalt, von Rassismus und Intoleranz, von Antisemitismus und Islamfeindlichkeit im Alltag unseres Bezirkes zu wirken. Im Gegenteil.

Die Geschichte lehrt uns aktives Handeln. Darum: Keinen Platz für Neonazis, Rechtsextreme und Rechtspopulisten in Reinickendorf.

Yusuf Dogan
Bezirksvorsitzender

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