Unser Programm für den Bezirk:
Reinickendorf bezahlbar machen!
Wir wollen einen Bezirk, in dem alle Reinickendorfer*innen im Mittelpunkt stehen:
Soziale Sicherheit, bezahlbares Wohnen, gute Schulen, verlässliche öffentliche Infrastruktur und Klimaschutz gehören für uns zusammen.
Das sind unsere zehn Kernforderungen für die kommenden fünf Jahre:
1. Soziales sichern statt Kaputtsparen
- Das Sozialamt personell ausreichend ausstatten.
- Eine Schlichtungsstelle beim Jobcenter Reinickendorf: schnelle Hilfe bei Sanktionen.
- Integrationslots*innen, Stadtteilmütter und Kiezhelfer*innen personell verstärken und endlich ins Regelsystem überführen.
- Schuldner*innen- und Insolvenzberatung für alle fördern.
2. Bezahlbar wohnen, Verdrängung stoppen
- Keine Befreiungen vom Berliner Modell: 30 Prozent Sozialwohnungen bei Neubauvorhaben - ohne Ausnahme.
- Weitere soziale Erhaltungsgebiete beschließen. Die von uns herbeigeführten Beschlüsse für ein Grobscreening und die Verdopplung des Milieuschutzgebiets in Reinickendorf-Ost sind konsequent umzusetzen.
- Vorkaufsrecht durch landeseigene Wohnungsunternehmen nutzen und Luxussanierungen verhindern.
- Wohnungsbauoffensive der öffentlichen Wohnungsbauunternehmen, Mietendeckel unterstützen, Vergesellschaftungs-Volksentscheid umsetzen.
- Housing First zum Standard der Wohnungslosenhilfe machen und Menschen schon vor dem Wohnungsverlust unterstützen
3. Gute Bildung - wohnortnah und gebührenfrei
- Gemeinschaftsschulen bis zum Abitur am Campus Hannah Höch und im Schumacher-Quartier.
- Kitas in neuen Quartieren fertigstellen.
- Die Grundschule in Reinickendorf-Ost endlich bauen.
- Kostenloses Schulmittagessen, mehr Schulsozialarbeit und Schulpsychologie,
- Tempo 30 und sichere Querungen vor Schulen und Kitas.
4. Kinder und Jugendliche: mitentscheiden nicht nur mitreden
- Verbindliche Jugend-Budgets.
- Jugendfreizeiteinrichtungen erhalten und ausbauen.
- Mobile Jugendarbeit und Straßensozialarbeit ausbauen.
- Kostenfreie, niedrigschwellige Angebote für psychische Gesundheit sowie Jugend- und Familienberatung.
5. Sicher leben —- Schutz vor Gewalt
- Mehr Schutzwohnungen und mindestens 50 zusätzliche Schutzplätze für Frauen und Mädchen.
- Das Gewaltpräventionsprojekt Viola am Schäfersee dauerhaft absichern.
6. Vielfalt ist unsere Stärke
- Geflüchtete menschenwürdig unterbringen und dezentrales, selbstbestimmtes Wohnen fördern.
- Eine Fachberatungsstelle zur Wohnungssuche für Geflüchtete.
- BENN- und Willkommensstrukturen ausbauen, Migrationsbeirat und migrantische Selbstorganisation stärken.
7. Klimagerechtigkeit im Kiez
- Einen Klimagerechtigkeitsrat einrichten
- Flächen entsiegeln und begrünen, Schulhöfe kühlen, klimaresiliente Bäume pflanzen und fachgerecht pflegen
- Hitzeschutzkonzept mit öffentlichen Kühlorten.
8. Gute Arbeit im Bezirk:
- Eine*n Beauftragte*n für gute Arbeitsbedingungen.
- Gewerbemieten begrenzen, kleine Läden, Handwerk und Traditionsbetriebe vor Verdrängung schützen.
9. Mobilität, die alle
- Eine direkte Busverbindung zwischen Reinickendorf-Ost und Pankow, mehr Busse und dichtere Takte.
- Straßenbahn ins Märkische Viertel und in das neue Stadtquartier auf dem ehemaligen Flughafengelände.
- Sichere Rad- und Fußwege, barrierefreie Bahnhöfe, Kiezblocks und Verkehrsberuhigung in den Wohngebieten.
10. Klare Kante gegen rechts
- Keine Zusammenarbeit mit rechtsextremen Parteien und keine Wahl ihrer Vertreter*innen ins Bezirksamt.
- Eine bezirkliche Beauftragte gegen Antisemitismus und Antiziganismus; antifaschistische Initiativen, Gedenkorte und Erinnerungsarbeit stärken.
Für ein offenes, vielfältiges und solidarisches Reinickendorf, das allen gehört.
Am 20.9. mit allen Stimmen: Die Linke
