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Teilnahme an der Protestdemo der Pflegekräfte des Humboldt-Klinikums

Teil der Berliner Krankenhausbewegung

Am 9. Juni fand bei wunderschönem Wetter vor dem Rathaus Reinickendorf eine Protestkundgebung der Pflegekräfte aus dem Humboldt-Klinikum statt. Die Berliner Krankenhausbewegung ist ein Zusammenschluss von Mitarbeitern der Charité, den Vivantes Kliniken und deren Tochterunternehmen. In ihrem Kampf für faire Löhne und eine Bezahlung nach TVöD für alle werden sie von ver.di unterstützt.

Für DIE LINKE nahmen unter anderem Caroline Malinowski, selbst Pflegerin von Beruf, Geschäftsführerin der Linksfraktion in der BVV und Mitglied im Bezirksvorstand DIE LINKE Reinickendorf, und Katina Schubert, Landesvorsitzende DIE LINKE Berlin, stellv. Bundesvorsitzende und MdA, an der Veranstaltung teil.

Ziel der Veranstaltung war es, den Politikern symbolisch eine Unterschriftensammlung zu übergeben, die den sehr wichtigen Forderungen der Beschäftigten Ausdruck verleihen soll. Die anwesenden Politiker (u.a. Bürgermeister Frank Balzer und Mitglieder der Parteien SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen sowie FDP) hielten Grußworte und wurden zu ihrem konkreten Standpunkt zur Forderung nach einer Bezahlung nach TVöD gefragt.

Unsere Antwort dazu kann nur ganz klar lauten: Selbstverständlich stehen wir hinter dieser Forderung. Die Coronapandemie hat die Missstände in der Pflege nochmal besonders deutlich werden lassen und deshalb kann es kein weiter so geben. Mehr Personal und faire Arbeitsbedingungen sind für alle besser!

Parallel dazu wurde von der Bezirksverordnetenversammlung Reinickendorf, auf Antrag der Linksfraktion eine passende Resolution einstimmig verabschiedet.

Das Grußwort von Katina Schubert ist hier zu hören.

Aus dem Aufruf der Berliner Krankenhausbewegung:

"Wir, Pflegekräfte, Reinigungskräfte, Beschäftigte aus dem Labor, im Service und aus allen Bereichen der Krankenhäuser Charité und Vivantes, geben täglich unser Bestes, um die Gesundheitsversorgung Berlins am Laufen zu halten. Doch ein Jahr Pandemie hat seine Spuren hinterlassen. Viele von uns arbeiten am Limit und auch noch so viel persönlicher Einsatz kann den dauerhaften Personalmangel nicht ausgleichen. 

Nur mit mehr Personal und besseren Arbeitsbedingungen kann auch in Zukunft eine gute und würdevolle Patientenversorgung gewährleistet und unser professioneller Anspruch an unsere Arbeit erfüllt werden. Deswegen haben wir uns dazu entschieden, gemeinsam mit Kolleg:innen von allen Charité und Vivantes Kliniken noch vor der Wahl dieses Jahr mehr Personal durchzusetzen. Dafür wollen wir einen 'Tarifvertrag Entlastung', in dem für jede Station und jeden Bereich eine verbindliche Personalbesetzung geregelt wird. Zum anderen wollen wir faire Löhne in Höhe des Tarifvertrags des öffentlichen Dienstes bei den Vivantes-Töchtern durchsetzen. Um unseren Forderungen Ausdruck zu verleihen, haben wir eine Mehrheitspetition gestartet, hinter die sich 8.397 unserer Kolleg:innen gestellt haben."

 

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