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Eine Reinickendorferin in China

Wir in Reinickendorf • 11/2006

Charly in China, Foto: privat

Wie kommt man als Sozialistin ohne politischen Hintergrund nach China? Dem Land, welches sich mit kaum bemerkbarem Sozialismus schmückt. Ganz einfach: Man fängt an, Swingmusik zu machen und sucht sich eine Oberschule, die eine Partnerschule in Peking besitzt. Natürlich könnte man auch einfach den nächsten Flug buchen, aber so wird man wenigstens noch vom Auswärtigen Amt gefördert.

Die Eindrücke waren vielfältig, doch der Sozialismus leider nicht wirklich bemerkbar. Die Kluft zwischen arm und reich ist riesig und - mir scheint - unüberwindbar. Schockierend war der Ausspruch einer Lehrerin: Man kann in einem Land ohne Menschenrechte nicht anfangen, den Menschen Rechte zu geben. Da sollte man doch mal drüber nachdenken, ob der Sozialismus in China nun wirklich existiert. Doch dieses Land ist trotzdem oder vielleicht auch deswegen faszinierend. Die Menschen dort sind das komplette Gegenteil der Europäer, und doch hat man das Gefühl, man wäre zu Hause, weil man so herzlich aufgenommen wird.

Charly


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