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Hakan Taş vor der ausgebrannten Moschee

Solidaritätserklärung von LINKE-Politiker*innen

Nach dem Brandanschlag auf eine Reinickendorfer Moschee am vergangenen Sonntag, bekundeten zahlreiche Politiker ihre Solidarität mit der Gemeinde. Darunter natürlich auch DIE LINKE.

»Sehr geehrter Imam Bayram Türk, sehr geehrter Herr Mustafa Karabulut, sehr geehrter Herr Ahmet Güldag, sehr geehrte Gemeinde,

Für DIE LINKE im Bundestag möchten wir unsere Trauer und unser Entsetzen über den Anschlag auf ihre Moschee und ihre Gemeinde ausdrücken. Die aktuelle Anschlagsserie gehört leider zu einer langen Reihe von Übergriffen auf Muslime und islamische Gemeinden. Ein Anschlag auf ein religiöses Gebäude – ob Moschee, Synagoge oder Kirche – ist ein Anschlag auf die Religionsfreiheit und damit auf Freiheit und Demokratie. Auch wenn die Motive nicht bekannt sind, die antitürkische und antimuslimische Hetze der letzten Zeit von AfD und anderen, haben die Hemmschwelle für Gewalt gesenkt. Dass alltäglicher Rassismus, der Aufstieg einer Partei, die den Hass auf Muslime zu ihrem Kernthema gemacht hat und physische Angriffe auf Muslime und Moscheen Hand in Hand gehen beunruhigt uns sehr. Wir können die Angst und das Entsetzen der Mitglieder Ihrer Gemeinde gut nachvollziehen und teilen die Furcht vor Rassismus und Terror. Wir stehen solidarisch an Ihrer Seite, gegen Diskriminierung, für Religionsfreiheit und für gleiche Rechte für alle. Als LINKE streiten wir für eine solidarische Gesellschaft, in der Menschen gleichberechtigt zusammenleben ohne aufgrund von Herkunft, Kultur oder Religion diskriminiert zu werden.

Christine Buchholz, MdB, Religionspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag

Felix Lederle, Vorsitzender der Linksfraktion in der BVV Reinickendorf

Stefan Liebich, MdB, Bundestagsabgeordneter aus Berlin-Pankow, "Pate" für Reinickendorf

Deniz Seyhun, Vorsitzende DIE LINKE Reinickendorf

Katina Schubert, MdA, Landesvorsitzende DIE LINKE Berlin

Hakan Taş, MdA (DIE LINKE), Abgeordneter des Wahlkreises Berlin-Reinickendorf«

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